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parteiprogramm

FDP zum Wohnen

Aus dem Programm „Alles lässt sich ändern“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 52 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1,3), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Bauen schneller und günstiger machen

Die FDP will den Wohnungsbau mit besseren Abschreibungen, weniger Auflagen und schnelleren Genehmigungen ankurbeln. Neue staatliche Vorgaben, die das Bauen verteuern, sollen sofort gestoppt werden. Ziel ist mehr bezahlbarer Wohnraum.

Die FDP will, dass mehr Wohnungen entstehen. Bauen soll schneller und billiger werden. Dafür sollen viele Bau-Regeln wegfallen. Ämter sollen Anträge schneller bearbeiten. Antwortet das Amt nicht rechtzeitig, gilt der Antrag als erlaubt.

Die Sonderabschreibung aus dem Wachstumschancengesetz soll ohne Einschränkungen weiterlaufen. Bauauflagen sollen auf Mindeststandards für Gebäudeenergie, Brand- und Gesundheitsschutz sowie Statik sinken; der Gebäudetyp E dient als Vorbild, auch für die Bauordnungen der Länder. Umweltgutachten, die die FDP für überflüssig hält, sollen entfallen, und Bauland soll leichter ausgewiesen werden. Bundesweit einheitliche Standards sollen serielles Bauen fördern. Planung soll durchgehend digital laufen, mit digitalen Gebäudemodellen (BIM) als Standard.

Originalzitat anzeigen (Seite 44)
„Mit einem sofortigen Baukostenmoratorium stoppen wir staatliche Kostentreiber.“
Seite 44 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Steuerliche Anreize, weniger Bauauflagen und einfachere Genehmigungen bauen Regulierung im bestehenden System ab.

Mietpreisbremse auslaufen lassen

Die FDP will die Mietpreisbremse nicht verlängern und lehnt einen bundesweiten Mietendeckel ab. Nach ihrer Auffassung schreckt die Regulierung Investoren und private Vermieter ab und verschärft so den Wohnungsmangel.

Die Mietpreis-Bremse begrenzt Mieten bei neuen Verträgen. Die FDP will diese Regel enden lassen. Sie will auch keinen Mieten-Deckel für ganz Deutschland. Die FDP sagt: Mit weniger Regeln bauen Firmen mehr Wohnungen.

Das Nebenkostenrecht soll einfacher werden, damit Vermieten für Privatleute attraktiv bleibt. Die Kappungsgrenzen, die Mieterhöhungen nach energetischen Sanierungen beschränken, sollen gelockert werden. Die FDP argumentiert, dass Mieter über niedrigere Nebenkosten ebenfalls davon profitieren. Insgesamt will die Partei die Regulierung des Mietmarkts zurückfahren, um Neubau anzureizen.

Originalzitat anzeigen (Seite 44)
„Die Mietpreisbremse ist nachweislich eine Investitionsbremse. Deshalb lassen wir sie auslaufen.“
Seite 44 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Eine geltende Preisregulierung für Mieten soll ersatzlos enden und weitere Grenzen sollen gelockert werden.

Wohngeld besser mit Sozialleistungen abstimmen

Die FDP hält das Wohngeld für das passende Mittel, um Menschen mit geringem Arbeitseinkommen zu helfen. Sie will es besser mit Bürgergeld und anderen Leistungen verzahnen, damit sich zusätzliche Arbeit stärker lohnt.

Wohngeld hilft Menschen mit wenig Lohn bei der Miete. Die FDP findet das Wohngeld richtig. Sie will es besser mit anderen Hilfen abstimmen. Wer mehr arbeitet, soll am Ende auch mehr Geld haben.

Das Programm kritisiert, dass das Zusammenwirken von Wohngeld, Bürgergeld und weiteren Leistungen Arbeit oft unattraktiv mache, vor allem Vollzeitarbeit. Dieses System soll neu ausgerichtet werden. Unterstützung soll gezielt jene erreichen, deren Einkommen trotz Arbeit nicht ausreicht.

Originalzitat anzeigen (Seite 44)
„Durch bessere Abstimmungen der verschiedenen Leistungen schaffen wir klare Anreize für mehr Erwerbstätigkeit und unterstützen zielgenau.“
Seite 44 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die Sozialleistungen sollen stärker auf Arbeitsanreize und gezielte statt breite Unterstützung ausgerichtet werden.

Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer einführen

Die FDP will den Kauf der ersten selbst bewohnten Immobilie bis 500.000 Euro von der Grunderwerbsteuer befreien. Für jedes Kind soll der Freibetrag um 100.000 Euro steigen. Ziel ist, dass mehr Menschen Wohneigentum erwerben können.

Wer ein Haus kauft, zahlt eine Steuer. Die FDP will diese Steuer beim ersten eigenen Zuhause erlassen. Das gilt bis zu einem Preis von 500.000 Euro. Für jedes Kind kommen 100.000 Euro dazu.

Der Freibetrag soll für natürliche Personen gelten, die ihre erste Immobilie selbst nutzen. Familien erhalten pro Kind zusätzlich 100.000 Euro Freibetrag. Außerdem soll Geld aus der betrieblichen Altersvorsorge für den Kauf von Wohneigentum eingesetzt werden dürfen. Als Vorbild nennt das Programm die Schweiz.

Originalzitat anzeigen (Seite 45)
„Mit einem Grunderwerbsteuerfreibetrag von 500.000 EUR für die erste selbst genutzte Immobilie von natürlichen Personen erleichtern wir den Zugang zu Eigentum.“
Seite 45 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Ein neuer Freibetrag senkt die Steuerlast beim Immobilienkauf innerhalb der bestehenden Grunderwerbsteuer, was zu niedrigeren Abgaben passt.

Was sagen die anderen Parteien zum Wohnen?

Alle Programme im Bund im Vergleich