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parteiprogramm

FDP zur Rente

Aus dem Programm „Alles lässt sich ändern“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 52 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Rente

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt (+1,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 2 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Renteneintritt flexibel selbst bestimmen

Die FDP will, dass jeder selbst festlegt, wann er in Rente geht. Voraussetzung ist, dass die Rente dann ohne ergänzende Sozialleistungen reicht. Wer länger arbeitet, soll mehr Rente bekommen, wer früher aufhört, weniger.

Die FDP will: Jeder entscheidet selbst, wann er in Rente geht. Das gilt nur, wenn die Rente zum Leben reicht. Wer später geht, bekommt mehr Geld. Wer früher geht, bekommt weniger Geld.

Als Vorbild nennt das Programm Schweden. Die Höhe der Rente soll vom Zeitpunkt des Ausstiegs abhängen: später bedeutet mehr, früher bedeutet weniger. Teilrenten sollen ohne großen Aufwand möglich sein. Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können, sollen weiterhin stark unterstützt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Die Menschen sollen nach schwedischem Vorbild künftig selbst entscheiden, wann der Ruhestand beginnt, sofern dann keine Sozialleistungen beantragt werden müssen.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Das feste gesetzliche Rentenalter würde durch eine individuelle Wahl mit Zu- und Abschlägen ersetzt, was das System in Richtung Eigenverantwortung umbaut.

Gesetzliche Aktienrente einführen

Die FDP will einen kleinen Teil der Rentenbeiträge am Kapitalmarkt anlegen. Ein unabhängiger Fonds soll das Geld verwalten. Nach Ansicht der Partei schützt das besser vor den Folgen der Alterung und hält die Beiträge bezahlbar.

Die FDP will eine Aktien-Rente. Ein kleiner Teil der Renten-Beiträge soll in einen Fonds fließen. Ein Fonds legt Geld zum Beispiel in Aktien an. Die FDP sagt: So bleiben die Beiträge bezahlbar.

Vorbild ist erneut Schweden. Der Fonds soll unabhängig verwaltet werden. Das Programm erwartet davon, dass Versicherte stärker an den Erträgen einer kapitalgedeckten Vorsorge teilhaben. Eine individuelle Aktienrente würde aus Sicht der FDP sogar das Rentenniveau wieder steigen lassen.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Wir wollen, dass ebenfalls wie in Schweden ein kleiner Teil der Rentenbeiträge in einem unabhängig verwalteten Fonds angelegt wird“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    In die bisher umlagefinanzierte gesetzliche Rente käme ein neues kapitalgedecktes Element, was das System stärker am Markt ausrichtet.

Altersvorsorgedepot und mehr Aktien in Betriebsrenten

Die FDP will ein steuerlich gefördertes Depot für die private Altersvorsorge einführen, das auch Selbstständigen offensteht. Auch Betriebsrenten sollen stärker in Aktien investieren dürfen. Renten sollen nicht doppelt besteuert werden.

Die FDP will ein neues Depot für die private Vorsorge. In einem Depot liegen Wertpapiere wie Aktien. Der Staat soll das Sparen dort mit Steuer-Vorteilen fördern. Auch Betriebs-Renten sollen mehr Aktien enthalten dürfen.

Anlagen in Fonds und Wertpapieren sowie Umschichtungen im Depot sollen steuerfrei bleiben, solange die Erträge wieder angelegt werden. In der betrieblichen Altersvorsorge sollen höhere Aktienquoten erlaubt sein. Die reine Beitragszusage, bei der der Arbeitgeber nur Beiträge und keine feste Rentenhöhe verspricht, soll allen Betrieben offenstehen, besonders sehr kleinen. Fragen zu Garantien und Haftung bei Betriebsrenten will die FDP rechtlich klären.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Schließlich fordern wir Freie Demokraten die Einführung eines Altersvorsorgedepots für die private Altersvorsorge.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Private und betriebliche Vorsorge am Kapitalmarkt soll durch Steuervorteile und weniger Garantiepflichten ausgebaut werden, was Eigenvorsorge und Markt stärkt.

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