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parteiprogramm

FDP zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Alles lässt sich ändern“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 52 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Naturschutz auf Populationen und Ersatzgeld umstellen

Die FDP will im Artenschutz ganze Bestände und Lebensräume statt einzelner Tiere schützen und bei Bauvorhaben Geldzahlungen an die Stelle von Ausgleichsflächen setzen. Damit sollen Projekte schneller vorankommen und Naturschutzmaßnahmen großflächiger werden.

Die FDP will den Naturschutz ändern. Geschützt werden soll die ganze Tierart, nicht jedes einzelne Tier. Wer baut, soll Geld zahlen statt Ersatz-Flächen zu suchen. Mit dem Geld bezahlen Fachleute große Naturschutz-Projekte.

Einzelne Sichtungen nicht gefährdeter Arten sollen Bauprojekte nicht mehr lange aufhalten. Die Ersatzgelder sollen in einen Fonds fließen, aus dem Fachleute abgestimmte, zusammenhängende Schutzprojekte finanzieren. Deutsche Umweltstandards sollen an die europäischen angeglichen werden, weil strengere nationale Grenzwerte und Technikvorgaben laut Programm Produkte hervorbringen, die auf anderen Märkten nicht passen. In der Kreislaufwirtschaft setzt die FDP auf modernes Recycling anstelle von Produktverboten.

Originalzitat anzeigen (Seite 41)
„Wir wollen Ersatzgeldzahlungen statt die reale Kompensation durch Ausgleichsflächen zum Standard machen.“
Seite 41 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Auflagen für Bauvorhaben und nationale Umweltvorgaben sollen vereinfacht und abgesenkt werden, was Unternehmen von Regulierung entlastet.

Wolf bejagen, Waldwirtschaft ohne neue Auflagen

Die FDP will Bestände von Wolf und Kormoran durch Jagd regulieren und sieht die Jagd als Teil des Artenschutzes. In der Waldwirtschaft lehnt sie neue Bewirtschaftungsvorschriften und Eingriffe ins Eigentum ab.

Die FDP will, dass Jäger Wölfe und Kormorane jagen dürfen. So soll es nicht zu viele davon geben. Für Wald-Besitzer soll es keine neuen Regeln geben. Holz soll als klima-neutral gelten.

Das geltende Bundeswaldgesetz soll bleiben. Die EU-Regelung zu entwaldungsfreien Lieferketten hält die FDP für nicht praxistauglich. Der Umbau zu klimafesten Wäldern soll auch mit nicht heimischen Baumarten unterstützt werden. Holz aus nachhaltiger Bewirtschaftung soll rechtlich als klimaneutral behandelt werden. Für die Fischerei strebt die FDP eine europäische Politik an, die Nachhaltigkeit, Soziales und Wirtschaftlichkeit gleich gewichtet.

Originalzitat anzeigen (Seite 46)
„Wir Freie Demokraten werden ein aktives Bestandsmanagement von unter anderem Wolf und Kormoran durch Bejagung einführen.“
Seite 46 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Neue Vorschriften für Waldbesitzer und die EU-Lieferkettenregel werden abgelehnt, was zu weniger Regulierung passt.

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