Mietpreisbremse entfristen und ausweiten
Die SPD will die Ende 2025 auslaufende Mietpreisbremse dauerhaft machen und auf Gebäude ausdehnen, die bis 2019 bezogen wurden. Schlupflöcher sollen geschlossen und Mieterinnen und Mieter stärker vor Mietwucher und Verdrängung geschützt werden.
Die Mietpreis-Bremse begrenzt die Miete bei neuen Mietverträgen. Sie läuft Ende 2025 aus. Die SPD will, dass sie für immer gilt. Sie soll auch für neuere Häuser gelten. Tricks gegen die Bremse will die SPD verbieten.
Die Bremse soll sich nicht mehr durch möblierte oder befristete Angebote umgehen lassen. Indexmieten sollen denselben Kappungsgrenzen unterliegen wie gewöhnliche Mietverträge. Kurzzeitvermietung in Ballungsräumen soll auf ein Minimum sinken, Zweckentfremdung und Leerstand sollen unterbunden werden. Gegen Mietwucher will die SPD unter anderem das Wirtschaftsstrafrecht verschärfen. Die Möglichkeit, die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen zu verbieten, soll über 2025 hinaus bestehen, und Eigenbedarfskündigungen sollen nur noch für die Kernfamilie zulässig sein.
Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Die Mietpreisbremse soll unbefristet und auch für Immobilien, die bis 2019 bezogen wurden, gelten“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Die bestehende Mietregulierung soll entfristet, auf mehr Wohnungen erstreckt und verschärft werden, was den staatlichen Eingriff in den Wohnungsmarkt ausbaut.