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parteiprogramm

BSW zum Wohnen

Aus dem Programm „Unser Land verdient mehr!“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 45 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Gemeinnützigen und kommunalen Wohnungsbau fördern

Das BSW will den gemeinnützigen Wohnungsbau stärken und kommunale Wohnungsgesellschaften mit öffentlichem Geld ausstatten. Sozialwohnungen sollen dauerhaft gebunden bleiben; als Vorbild nennt das Programm Wien.

Das BSW will mehr günstige Wohnungen bauen lassen. Städte und gemeinnützige Firmen sollen dafür billige Kredite bekommen. Sozial-Wohnungen sollen für immer günstig bleiben. Bauen soll schneller gehen.

Gemeinnützige und kommunale Unternehmen sollen zinsgünstige Kredite erhalten und ein großes Bauprogramm starten. Statt höheres Wohngeld zu zahlen, soll der Staat das Eigenkapital kommunaler Gesellschaften stärken, damit Mietwohnungen dauerhaft in öffentlicher Hand bleiben. Serielles Bauen und ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren für Sozialwohnungen sollen Vorhaben beschleunigen, Bauvorschriften sollen überprüft werden. Bodenspekulation will das BSW eindämmen und planungsbedingte Wertgewinne privater Eigentümer zumindest teilweise abschöpfen.

Originalzitat anzeigen (Seite 28)
„Der gemeinnützige Wohnungsbau muss gestärkt werden. Größere Teile des Wohnungsmarktes müssen wieder den Regeln der Gemeinnützigkeit unterliegen“
Seite 28 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche Mittel für kommunalen Wohnungsbau und das Abschöpfen von Bodenwertgewinnen stärken die Rolle des Staates am Wohnungsmarkt.

Bundesweiten Mietendeckel einführen, Mieten einfrieren

Das BSW will die Mietpreisbremse durch einen bundesweiten Mietendeckel ersetzen. In Regionen mit für Normalverdiener unbezahlbarem Wohnraum sollen die Mieten bis zum Ende des Jahrzehnts nicht steigen.

Das BSW will einen Mieten-Deckel für ganz Deutschland. Das ist eine feste Grenze für Mieten. In teuren Gegenden sollen Mieten bis 2030 nicht steigen. Vermieter sollen Sanierungen selbst bezahlen.

Der Mietenstopp soll dort gelten, wo sich Menschen mit normalem Einkommen keine angemessene Wohnung mehr leisten können. Sanierungskosten sollen die Vermieter tragen. Das BSW will ein Gesetz gegen Mietwucher und gegen stark überhöhte Mieten für möblierte Zimmer. Es unterstützt strengere Regeln für die Umwandlung in gewerbliche Ferienwohnungen und gegen Leerstand.

Originalzitat anzeigen (Seite 28)
„Wir fordern einen bundesweiten Mietendeckel statt einer wirkungslosen Mietpreisbremse.“
Seite 28 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Ein bundesweiter Mietendeckel und ein mehrjähriger Mietenstopp wären ein neuer, weitreichender Eingriff in die Preisbildung am Wohnungsmarkt.

Was sagen die anderen Parteien zum Wohnen?

Alle Programme im Bund im Vergleich