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PdF zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Fortschritt für Deutschland“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 155 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kreislaufwirtschaft und Recht auf Reparatur ausbauen

Die PdF will den Übergang zu einer Wirtschaft vorantreiben, die Rohstoffe wiederverwendet und Abfall vermeidet. Dazu gehören ein umfassendes Recht auf Reparatur, Recyclingquoten, Mindestlebensdauern für Produkte und Steuervorteile für ressourcenschonende Betriebe.

Die PdF will, dass weniger weggeworfen wird. Rohstoffe sollen länger genutzt werden. Das nennt man Kreislauf-Wirtschaft. Kunden sollen Geräte reparieren lassen können. Hersteller sollen dafür Ersatzteile zu fairen Preisen anbieten.

Die PdF begrüßt die EU-Maßnahmen zum Recht auf Reparatur und verlangt deren Umsetzung; wer Reparaturen absichtlich erschwert, soll Sanktionen erhalten. Vorgesehen sind verbindliche Quoten für Recyclingmaterial, Mindestlebensdauern und eine nachhaltige Beschaffung der öffentlichen Hand. Firmen sollen Materialzusammensetzung und Recyclingfähigkeit ihrer Produkte offenlegen. Eine digitale Preisbeobachtungsstelle soll unfaire Praktiken erkennen und vor überhöhten Preisen warnen. Nachhaltig produzierende Unternehmen sollen Steuervorteile erhalten, und für Start-ups der Kreislaufwirtschaft sind Investitionsprogramme geplant.

Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„Hersteller sollen dazu verpflichtet werden, Ersatzteile und Reparaturanleitungen zu fairen Preisen bereitzustellen.“
Seite 39 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Quoten, Mindestlebensdauern und neue Herstellerpflichten erweitern die Regulierung, ergänzt um steuerliche Anreize.

  • Europaeher mehr EU

    Das Programm unterstützt die EU-Vorgaben zum Recht auf Reparatur ausdrücklich und will sie konsequent umsetzen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Verbindliche Vorgaben zur Ressourcenschonung werden mit dem Klimawandel begründet und gehen über den heutigen Stand hinaus.

Artenvielfalt durch Biotopverbund und weniger Pestizide schützen

Die PdF will Schutzgebiete durch grüne Korridore verbinden und den Einsatz von Pestiziden verringern. Landwirte sollen Anreize für artenfreundliches Wirtschaften erhalten, und Städte sollen eigene Programme für mehr Natur umsetzen.

Viele Tiere und Pflanzen sind bedroht. Die PdF will Schutz-Gebiete miteinander verbinden. Bauern sollen weniger Gift gegen Schädlinge nutzen. Städte sollen Wiesen mit wilden Blumen anlegen.

Das Programm führt an, dass die Zahl der Fluginsekten um etwa 75 Prozent gesunken sei. Biotopverbundsysteme sollen isolierte Naturschutzgebiete vernetzen, damit Arten sich an veränderte Bedingungen anpassen können. Anreizprogramme sollen Landwirten den Umstieg auf biodiversitätsfreundliche Methoden erleichtern. In Städten sind Renaturierungsprojekte und Wildblumenwiesen vorgesehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 110)
„Der Pestizideinsatz muss reduziert werden, um die Umweltbelastung zu senken und natürliche Lebensräume zu schützen.“
Seite 110 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Weniger Pestizide und staatliche Anreizprogramme bedeuten mehr Vorgaben und Förderung in der Landwirtschaft als heute.

Dach- und Fassadenbegrünung in Städten fördern

Die PdF will die Begrünung von Dächern und Fassaden mit staatlichen Zuschüssen unterstützen, ohne dass Mieten steigen. Städte sollen zudem zusammenhängende Grünflächen anlegen, um Luft, Mikroklima und Artenvielfalt zu verbessern.

Die PdF will mehr Pflanzen in Städten. Der Staat soll Geld für grüne Dächer und Hauswände geben. Die Mieten sollen dadurch nicht steigen. Städte sollen größere Grün-Flächen schaffen.

Nach Darstellung des Programms führen fehlende Grünflächen zu schlechter Luft und höheren Temperaturen, vor allem bei Hitzewellen. Zuschüsse und finanzielle Anreize sollen Eigentümer zur Begrünung bewegen. Als Vorbild für ein bundesweites Vorgehen nennt die PdF das Programm KLIMOPASS aus Baden-Württemberg. Zur naturnahen Stadtplanung zählen auch Gemeinschaftsgärten und städtische Landwirtschaftsprojekte.

Originalzitat anzeigen (Seite 112)
„Staatliche Förderprogramme sollen die Begrünung von Flachdächern und Fassaden gezielt unterstützen.“
Seite 112 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Neue bundesweite Zuschüsse für Eigentümer erweitern die staatliche Förderung gegenüber heute.

Wälder schützen und an Klimawandel anpassen

Die PdF will Wälder erhalten, neue Flächen aufforsten und Baumarten fördern, die mit dem Klimawandel besser zurechtkommen. Das Programm begründet dies mit der Rolle der Wälder als Kohlenstoffspeicher, für den Wasserhaushalt und für die Artenvielfalt.

Die PdF will die Wälder schützen. Es sollen neue Bäume gepflanzt werden. Die Bäume sollen Hitze und Trockenheit gut aushalten. Wälder speichern das Gas CO₂ und sind Heimat für viele Tiere.

Das Programm sieht vor, klimaresiliente Baumarten zu fördern, damit Wälder höhere Temperaturen und veränderte Niederschläge verkraften. Dazu kommen Programme zur Aufforstung und der Schutz vorhandener Waldflächen. Ziel ist, dass Wälder weiter CO₂ binden und als Lebensraum dienen.

Originalzitat anzeigen (Seite 113)
„Aufforstungsprogramme und der Schutz bestehender Wälder sind zentrale Maßnahmen, um die Funktion der Wälder als CO₂-Senken und Lebensräume zu bewahren.“
Seite 113 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Aufforstung und Waldschutz sollen die CO₂-Bindung sichern, was den Klimaschutz schrittweise stärkt.

Grundschleppnetze in Meeresschutzgebieten bis 2030 verbieten

Die PdF will umweltschädliche Fangmethoden in Meeresschutzgebieten Schritt für Schritt untersagen, etwa das Fischen mit Grundschleppnetzen. Das Verbot soll spätestens 2030 vollständig gelten. Strenge Kontrollen sollen dafür sorgen, dass Fischereiregeln eingehalten werden.

Die PdF will die Meere schützen. Manche Netze werden über den Meeresboden gezogen. Das schadet der Natur. In Schutz-Gebieten sollen diese Netze bis 2030 verboten sein. Der Staat soll die Fischerei streng kontrollieren.

Das Programm verweist darauf, dass Überfischung und schädliche Fangmethoden die Ökosysteme der Meere gefährden. Das Verbot soll stufenweise kommen und spätestens 2030 vollständig gelten. Ergänzend verlangt die PdF wirksame Überwachung, damit die Vorschriften befolgt werden und die Artenvielfalt im Meer erhalten bleibt.

Originalzitat anzeigen (Seite 113)
„sollen umweltschädliche Praktiken wie die Grundschleppnetzfischerei in Meeresschutzgebieten schrittweise bis spätestens 2030 verboten werden.“
Seite 113 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neues Verbot und strengere Kontrollen regulieren die Fischereiwirtschaft stärker als heute.

Nicht artgerechte Nutztierhaltung mit Fristen beenden

Die PdF will Haltungsformen wie die Anbindehaltung nach festen Übergangsfristen beenden und Betriebe mit tierfreundlicher Haltung finanziell fördern. Eine Tierwohl-Kennzeichnung auf Produkten soll Transparenz schaffen.

Die PdF will, dass Tiere auf Bauernhöfen besser leben. Schlechte Haltung soll nach einer festen Frist enden. Höfe mit guter Haltung sollen Geld bekommen. Auf Produkten soll stehen, wie die Tiere gelebt haben.

Aus Sicht des Programms genügt die Nutztierhaltung oft nicht modernen Tierschutzstandards, und Landwirten fehlen Anreize für die Umstellung. Die PdF verlangt, geltende EU-Tierschutzregeln konsequent durchzusetzen. Ein Tierwohl-Kennzeichen soll freiwillige Verbesserungen belohnen. Alte Haustierrassen wie Heidschnucken sollen erhalten bleiben. Gentechnische Eingriffe an Tieren lehnt die Partei ab.

Originalzitat anzeigen (Seite 114)
„Die PdF fordert gezielte Investitionen in tierfreundliche Betriebe sowie verbindliche Übergangsfristen zur Abschaffung nicht artgerechter Praktiken.“
Seite 114 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Verbindliche Fristen für Haltungsverbote und staatliche Investitionshilfen bedeuten mehr Regulierung und Förderung als heute.

Wildtiere gezielt bejagen, Zoos strenger regulieren

Die PdF will Wildbestände durch gezielte Jagd regulieren, um Krankheiten, zu große Bestände und invasive Arten einzudämmen. Zugleich sollen für Zoos und Zirkusse strengere Regeln zur Haltung von Wildtieren gelten.

Die PdF will, dass Jäger Wildtiere gezielt jagen. So sollen sich Krankheiten weniger ausbreiten. Es soll auch nicht zu viele Tiere geben. Für Zoos und Zirkusse sollen strengere Regeln gelten. Die Tiere dort sollen naturnah leben.

Das Programm begründet die Jagd mit dem Erhalt des ökologischen Gleichgewichts und den Folgen ungebremster Vermehrung. Für Zoos und Zirkusse verlangt es schärfere Vorgaben. Großtiere und andere Wildtiere sollen dort artgerecht und naturnah untergebracht sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 114)
„Die PdF fordert eine gezielte Wildtierjagd, um Krankheiten, Überpopulationen und invasive Arten zu kontrollieren.“
Seite 114 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Qualzuchten verbieten, Heimtierhandel kontrollieren

Die PdF will Züchtungen gesetzlich verbieten, die nur dem Aussehen dienen und den Tieren gesundheitlich schaden. Der Handel mit Heimtieren soll strenger kontrolliert und vollständig nachverfolgbar werden.

Manche Tiere werden nur für ein bestimmtes Aussehen gezüchtet. Sie werden davon krank. Die PdF will das verbieten. Der Handel mit Haustieren soll streng kontrolliert werden. Man soll immer wissen, woher ein Tier kommt.

Nach Darstellung des Programms führt ungeregelter Heimtierhandel häufig zu Missbrauch und schlechter Haltung. Deshalb verlangt die PdF schärfere Kontrollen und eine durchgehende Rückverfolgung der Tiere im Handel. Die Politik trage Verantwortung für das Verhältnis von Mensch und Tier.

Originalzitat anzeigen (Seite 114)
„Qualzuchten, die ausschließlich ästhetischen Zwecken dienen und gesundheitliche Schäden bei Tieren verursachen, müssen gesetzlich verboten werden.“
Seite 114 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Tierversuche verringern und langfristig ersetzen

Die PdF will Tierversuche durch strengere Gesetze zurückdrängen und auf lange Sicht ganz ablösen. Dafür fordert sie hohe Investitionen in Forschungsmethoden ohne Tiere.

Die PdF will weniger Versuche an Tieren. Später soll es gar keine mehr geben. Der Staat soll viel Geld für andere Methoden ausgeben. Das sind zum Beispiel Computer-Modelle oder Tests mit menschlichen Zellen.

Das Programm nennt Tierversuche ethisch umstritten und wissenschaftlich begrenzt aussagekräftig; bis zu 92 Prozent der am Tier erfolgreichen Medikamente scheiterten in klinischen Studien. Als Alternativen nennt es In-vitro-Verfahren, Computermodelle und menschliche Zellkulturen. Die Politik soll zudem systemische Hürden für tierversuchsfreie Forschung abbauen.

Originalzitat anzeigen (Seite 115)
„Strengere gesetzliche Regelungen müssen Tierversuche reduzieren und langfristig ersetzen.“
Seite 115 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Pelzhandel vollständig verbieten

Die PdF will den Handel mit Pelzen ganz untersagen, weil er aus ihrer Sicht mit großem Tierleid einhergeht. In der Lederindustrie soll das ganze Tier verwertet werden, um Verschwendung zu vermeiden.

Die PdF will den Handel mit Pelzen verbieten. Sie sagt: Für Pelze leiden Tiere sehr. Bei Leder soll man das ganze Tier nutzen. So wird weniger verschwendet.

Das Programm hält Pelz in der Mode und die Praktiken der Lederbranche für ethisch und ökologisch nicht mehr tragbar. Für Leder verlangt es einen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit. Zudem sollen Haltung und Training von Sport- und Arbeitstieren wie Pferden oder Schutzhunden an deren natürliches Verhalten angepasst werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 115)
„Der Handel mit Pelzen muss vollständig verboten werden, da er mit erheblichem Tierleid verbunden ist.“
Seite 115 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein vollständiges Handelsverbot für Pelze greift mit einer neuen Vorgabe in einen bisher erlaubten Markt ein.

Fischerei nachhaltig regeln und Meere schützen

Die PdF will Fangquoten an wissenschaftlichen Daten ausrichten und Schutzgebiete in Nord- und Ostsee einrichten, um Überfischung zu verhindern. Küstenfischer sollen finanzielle Hilfe bekommen, vor allem für den Wechsel zu schonenderen Fangmethoden.

In den Meeren gibt es immer weniger Fische. Die PdF will Fang-Mengen nach Daten der Wissenschaft festlegen. In Nordsee und Ostsee soll es Schutz-Gebiete geben. Fischer an der Küste sollen Geld bekommen.

Das Programm nennt Überfischung, schrumpfende Bestände vor allem in der Ostsee, Plastikmüll und den Klimawandel als Gefahren für die Meere. Die Quoten sollen regelmäßig geprüft und an die ökologische Lage angepasst werden. Schutzzonen sollen bedrohte Arten und empfindliche Lebensräume erhalten und den Beständen Erholung ermöglichen. Nachhaltige Aquakultur soll gefördert werden, um Wildfisch zu entlasten und dennoch die Nachfrage zu decken. Die Hilfen für Küstenfischer sollen die Umwelt schonen und die Fischerei wirtschaftlich erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 132)
„Die Festsetzung von Fangquoten muss auf aktuellen wissenschaftlichen Daten basieren, um Überfischung zu verhindern und die langfristige Stabilität der Fischbestände zu gewährleisten.“
Seite 132 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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