Kreislaufwirtschaft und Recht auf Reparatur ausbauen
Die PdF will den Übergang zu einer Wirtschaft vorantreiben, die Rohstoffe wiederverwendet und Abfall vermeidet. Dazu gehören ein umfassendes Recht auf Reparatur, Recyclingquoten, Mindestlebensdauern für Produkte und Steuervorteile für ressourcenschonende Betriebe.
Die PdF will, dass weniger weggeworfen wird. Rohstoffe sollen länger genutzt werden. Das nennt man Kreislauf-Wirtschaft. Kunden sollen Geräte reparieren lassen können. Hersteller sollen dafür Ersatzteile zu fairen Preisen anbieten.
Die PdF begrüßt die EU-Maßnahmen zum Recht auf Reparatur und verlangt deren Umsetzung; wer Reparaturen absichtlich erschwert, soll Sanktionen erhalten. Vorgesehen sind verbindliche Quoten für Recyclingmaterial, Mindestlebensdauern und eine nachhaltige Beschaffung der öffentlichen Hand. Firmen sollen Materialzusammensetzung und Recyclingfähigkeit ihrer Produkte offenlegen. Eine digitale Preisbeobachtungsstelle soll unfaire Praktiken erkennen und vor überhöhten Preisen warnen. Nachhaltig produzierende Unternehmen sollen Steuervorteile erhalten, und für Start-ups der Kreislaufwirtschaft sind Investitionsprogramme geplant.
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„Hersteller sollen dazu verpflichtet werden, Ersatzteile und Reparaturanleitungen zu fairen Preisen bereitzustellen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Quoten, Mindestlebensdauern und neue Herstellerpflichten erweitern die Regulierung, ergänzt um steuerliche Anreize.
- Europaeher mehr EU
Das Programm unterstützt die EU-Vorgaben zum Recht auf Reparatur ausdrücklich und will sie konsequent umsetzen.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Verbindliche Vorgaben zur Ressourcenschonung werden mit dem Klimawandel begründet und gehen über den heutigen Stand hinaus.