Zum Inhalt springen
parteiprogramm

Tierschutzpartei: Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2025

Wähle Mitgefühl

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 45 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Die Tierschutzpartei stellt Tierschutz, Klimaschutz und soziale Umverteilung in den Mittelpunkt ihres Programms. Sie will die Massentierhaltung beenden, Tierversuche, Hobbyjagd und Pelzhandel verbieten, tierische Produkte höher besteuern und pflanzliche Ernährung fördern. In der Klimapolitik fordert sie einen Kohleausstieg bis 2030, einen CO₂-Preis von 180 Euro je Tonne mit Klimadividende und einen eigenen Grundgesetzartikel zum Klimaschutz. Sozialpolitisch setzt das Programm auf einen höheren Mindestlohn, einen bundesweiten Mietendeckel, eine Rentenversicherung für alle sowie höhere Steuern auf große Vermögen und Erbschaften. Außerdem lehnt die Partei Abschiebungen und steigende Militärausgaben ab und will die Sperrklausel auf höchstens ein Prozent senken.

Die Tierschutzpartei will Tiere viel besser schützen. Sie will große Tierställe abschaffen und Tierversuche verbieten. Fleisch und Milch sollen teurer werden, pflanzliches Essen billiger. Die Partei will mehr für das Klima tun und früher aus der Kohle aussteigen. Der Mindest-Lohn soll steigen, und die Mieten sollen eine feste Grenze bekommen. Reiche Menschen sollen mehr Steuern zahlen.

Einordnung des ganzen Programms

konservativ
konservativ, mehr Staatkonservativ, mehr Marktprogressiv, mehr Staatprogressiv, mehr MarktTierschutzpartei
progressiv
mehr Staatmehr Markt

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 59 Punkten

    Punkte je Stufe: 15 deutlich mehr Staat, 43 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen (-0,5), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Bürgerrechte zuerst, 3 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1,2), aus 16 Punkten

    Punkte je Stufe: 4 deutlich progressiv, 12 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 2 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,4), aus 23 Punkten

    Punkte je Stufe: 9 deutlich Klimaschutz zuerst, 14 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich offen, 2 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst (-1,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Wirtschaft

5 Punkte

Übergewinnsteuer und Gehaltsobergrenze einführen

Die Tierschutzpartei will besonders hohe Zufallsgewinne von Unternehmen zusätzlich besteuern. Außerdem soll das höchste Gehalt in einem Betrieb höchstens das 20-Fache des niedrigsten betragen. Begründet wird das damit, dass Gewinne nicht zulasten von Beschäftigten und Umwelt gehen sollen.

Manche Firmen machen durch Zufall sehr hohe Gewinne. Die Partei will darauf eine extra Steuer. Auch für den Lohn von Chefs soll es eine Grenze geben. Sie sollen höchstens 20-mal so viel verdienen wie die Person mit dem niedrigsten Lohn.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

Umweltschädliche Subventionen sozialverträglich beenden

Die Tierschutzpartei will Subventionen für Industrie und Landwirtschaft streichen, wenn sie als umweltschädlich, unethisch oder nicht zukunftsfähig gelten. Das frei werdende Geld soll in neue Arbeitsplätze und die Weiterbildung der betroffenen Beschäftigten fließen.

Der Staat gibt manchen Firmen und Bauern Geld. Die Partei will das beenden, wenn es der Umwelt schadet. Das gesparte Geld soll neue Jobs schaffen. Betroffene Arbeiter sollen Fortbildung und Hilfe bekommen.

  • Wirtschaftausgewogen
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Wirtschaft an Gemeinwohl statt an Wachstum ausrichten

Die Tierschutzpartei will ein Wirtschaftssystem, das sich an Lebensqualität und Zufriedenheit misst und nicht am Wachstum. Sie bekennt sich zu Postwachstums- und Gemeinwohlökonomie. Tiere und Natur sollen eigene Rechte erhalten.

Die Wirtschaft soll nicht immer weiter wachsen müssen. Wichtig soll sein, wie gut es den Menschen geht. Weniger kaufen soll kein Nachteil sein. Auch Tiere und die Natur sollen eigene Rechte haben.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Freihandelsabkommen wie CETA und Mercosur verhindern

Die Tierschutzpartei will Freihandelsabkommen wie TTIP, CETA, JEFTA und das mit dem Mercosur verhindern. Standards für Beschäftigte, Verbraucher, Umwelt und Tiere sollen nicht eingeschränkt werden. Über solche Abkommen sollen Volksabstimmungen stattfinden.

Die Tierschutzpartei ist gegen große Handels-Verträge mit anderen Ländern. Sie fürchtet schlechtere Regeln für Arbeit, Umwelt und Tiere. Das Volk soll über solche Verträge abstimmen. Die Verhandlungen sollen öffentlich sein.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Langlebige, reparierbare und tierleidfreie Produkte fördern

Die Tierschutzpartei will einen Anspruch auf Reparierbarkeit technischer Geräte einführen und nachhaltige Produkte subventionieren. Hersteller sollen den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte verantworten und für die Menschenrechte in der Lieferkette einstehen. Subventionen für umweltschädliche Bereiche oder solche, die Tierleid verursachen, sollen auslaufen.

Die Tierschutzpartei will, dass man Geräte reparieren kann. Darauf soll es ein Recht geben. Umweltfreundliche Produkte sollen billiger werden. Firmen mit schlechten, kurzlebigen Produkten sollen Nachteile haben. Schädliche Bereiche sollen kein Staatsgeld mehr bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Arbeit und Soziales

3 Punkte

Mindestlohn erhöhen und Tarifverträge allgemein verbindlich machen

Die Tierschutzpartei fordert einen Mindestlohn von mindestens 15 Euro bis 2026 und hält 18 Euro für angemessen. Die Lohnsteuer soll sinken. Tarifverträge sollen für alle Unternehmen und Branchen gelten.

Die Partei will einen höheren Mindest-Lohn. Bis 2026 soll er mindestens 15 Euro betragen. Die Partei findet sogar 18 Euro richtig. Arbeitende sollen weniger Lohn-Steuer zahlen. Tarif-Verträge sollen für alle Firmen gelten.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

Arbeitszeit verkürzen und neue Arbeitnehmerrechte schaffen

Die Tierschutzpartei setzt sich für die Vier-Tage-Woche oder die 35-Stunden-Woche ohne Lohneinbußen ein. Dazu sollen ein Recht auf Homeoffice, mehr Bildungsurlaub und ein Anspruch auf ein Sabbatjahr kommen. Laut Programm fördert das die Gesundheit und die Produktivität, außerdem lassen sich Beruf und Privatleben so besser verbinden.

Die Partei will kürzere Arbeits-Zeiten. Der Lohn soll dabei gleich bleiben. Alle sollen ein Recht auf Arbeit von zu Hause haben. Es soll mehr freie Tage für Fortbildung geben. Alle sollen bis zu ein Jahr Auszeit nehmen dürfen.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

Bußgelder und Gebühren nach Einkommen staffeln

Die Tierschutzpartei will Bußgelder und Verwaltungsgebühren an das Einkommen der Betroffenen koppeln. Einheitliche Beträge hält sie für sozial ungerecht, weil sie Menschen mit wenig Geld stärker treffen.

Bußgelder und Gebühren beim Amt sollen vom Einkommen abhängen. Wer wenig verdient, soll weniger zahlen. Die Partei findet gleiche Beträge für alle ungerecht.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Rente

1 Punkt

Rente als Bürgerversicherung für alle umbauen

Die Tierschutzpartei will eine Rentenversicherung, in die alle einzahlen, auch Abgeordnete, Beamte und Selbstständige. Jeder Mensch soll eine Garantierente erhalten, die Altersarmut verhindert. Das Rentenniveau soll mittelfristig deutlich über 50 Prozent liegen.

Alle Menschen sollen in dieselbe Renten-Kasse einzahlen. Das gilt auch für Beamte, Politiker und Selbstständige. Jeder soll im Alter genug Rente bekommen. Die Rente soll höher sein als heute. Private Vorsorge sieht die Partei kritisch.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

Finanzen und Steuern

6 Punkte

Umsatzsteuer auf Lebensmittel umbauen

Die Tierschutzpartei will tierische Produkte mit mindestens 19 statt 7 Prozent Umsatzsteuer belegen. Pflanzliche Lebensmittel und Menstruationsartikel sollen höchstens 7 Prozent kosten und später ganz steuerfrei werden. Zusätzlich fordert sie eine einmalige Zahlung zum Ausgleich der Inflation.

Die Partei will die Steuer auf Fleisch, Milch und Eier erhöhen. Pflanzliches Essen soll weniger Steuer kosten. Später soll diese Steuer ganz wegfallen. Alle Menschen sollen einmal Geld als Ausgleich für die hohen Preise bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Schuldenbremse lockern und in Zukunft investieren

Die Tierschutzpartei sieht die Schuldenbremse als Hindernis für den Umbau zu mehr Nachhaltigkeit. Sie setzt stattdessen auf ein Steuersystem, das Vermögende stärker heranzieht, und auf Investitionen in Klimapolitik und andere große Aufgaben.

Die Schulden-Bremse begrenzt neue Schulden des Staates. Die Partei findet sie zu starr. Der Staat soll mehr Geld für Klima und Zukunft ausgeben. Reiche Menschen sollen dafür mehr Steuern zahlen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Große Erbschaften und Vermögen höher besteuern

Die Tierschutzpartei will die Erbschaftsteuer vor allem bei sehr hohen Erbschaften anheben und große Vermögen besteuern. Die Wegzugsteuer soll bleiben und steigen. Ziel ist laut Programm eine gerechtere Verteilung von Einkommen, Vermögen und wirtschaftlicher Macht.

Wer sehr viel erbt, soll mehr Steuern zahlen. Auch sehr große Vermögen sollen besteuert werden. Reiche sollen nicht einfach ins Ausland ziehen, um Steuern zu sparen. Dafür soll die Wegzug-Steuer steigen.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

Finanztransaktionssteuer einführen und Finanzmärkte regulieren

Die Tierschutzpartei fordert eine Abgabe auf spekulativen Handel mit Finanzprodukten. Finanzmärkte sollen über Grenzen hinweg strenger reguliert und überwacht werden. Die Finanzwirtschaft soll neben Rendite auch dem Gemeinwohl dienen.

Die Partei will eine Steuer auf den Handel mit Aktien und ähnlichen Papieren. Das soll schnelle Wetten an der Börse bremsen. Das Geld soll in Klima-Schutz und soziale Hilfen fließen. Für Finanz-Märkte soll es strengere Regeln geben.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

Steuerfahndung aufstocken, Steuerverschwendung bestrafen

Die Tierschutzpartei will Steuerflucht, Steuerhinterziehung und Finanzkriminalität mit deutlich mehr Personal bekämpfen. Die Verschwendung von Steuergeld durch öffentliche Stellen soll strafrechtlich wie Steuerhinterziehung behandelt werden.

Die Tierschutzpartei will mehr Steuer-Fahnder einstellen. Sie sollen Steuer-Betrug besser aufdecken. Steuer-Oasen sollen geschlossen werden. Das sind Länder mit sehr niedrigen Steuern. Auch wer im Amt Steuergeld verschwendet, soll bestraft werden.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Dauerhafte Übergewinnsteuer für Energiekonzerne einführen

Die Tierschutzpartei will die aus ihrer Sicht übermäßigen Gewinne der Energiekonzerne dauerhaft besteuern. Die Einnahmen sollen die Energiewende finanzieren und Verbraucherinnen und Verbraucher entlasten. Zugleich sollen im Bereich der erneuerbaren Energien neue Arbeitsplätze entstehen.

Strom wird seit Jahren teurer. Die Tierschutzpartei sagt: Energie-Firmen verdienen trotzdem sehr viel. Sie sollen darauf dauerhaft eine Extra-Steuer zahlen. Mit dem Geld will die Partei die Energie-Wende bezahlen und Kunden entlasten.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Wohnen

3 Punkte

Bundesweiten Mietendeckel einführen

Die Tierschutzpartei betrachtet Wohnen als Grundrecht und fordert einen Mietendeckel für ganz Deutschland. Mietwucher soll konsequent strafrechtlich verfolgt werden. Langfristig soll niemand mehr als ein Drittel des Nettogehalts für Miete zahlen.

Die Partei will eine Obergrenze für Mieten in ganz Deutschland. Das nennt man Mieten-Deckel. Wer viel zu hohe Mieten verlangt, soll bestraft werden. Miete soll höchstens ein Drittel vom Netto-Lohn kosten.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

Staatlichen Wohnungsbau und Sozialwohnungen ausbauen

Die Tierschutzpartei will, dass der Bund selbst Wohnungen baut und mehr bestehenden Wohnraum in öffentliches Eigentum überführt. Bei Neubauten soll eine feste Quote für Sozialwohnungen gelten. Das soll den Anstieg der Mieten bremsen.

Der Staat soll selbst Wohnungen bauen. Er soll auch mehr vorhandene Wohnungen übernehmen. Bei neuen Häusern soll ein fester Teil Sozial-Wohnungen sein. Das sind günstige Wohnungen für Menschen mit wenig Geld.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Leerstand mit Abgabe und Beschlagnahmung bekämpfen

Die Tierschutzpartei fordert eine Abgabe auf leerstehende Immobilien, um Spekulation zu verhindern. Leere Wohn- und Gewerberäume sollen für eine Zwischennutzung beschlagnahmt werden können. Leerstehende Bürogebäude sollen zu Wohnungen werden.

Viele Wohnungen stehen leer. Die Partei will, dass Eigentümer dafür eine Abgabe zahlen. Der Staat soll leere Räume für eine Zeit übernehmen können. Aus leeren Büros sollen Wohnungen werden.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

Familie

3 Punkte

Kindergrundsicherung einführen und Kinderrechte stärken

Die Tierschutzpartei fordert eine Kindergrundsicherung, die nicht vom Einkommen der Eltern abhängt. Kinderrechte sollen einen eigenen Artikel im Grundgesetz bekommen. Kitas, Schulen und Betreuung sollen langfristig kostenlos sein, und Jugendämter sollen mehr Personal erhalten.

Jedes Kind soll Geld vom Staat bekommen. Das Einkommen der Eltern soll dabei egal sein. Die Rechte von Kindern sollen im Grund-Gesetz stehen. Kitas und Betreuung sollen später nichts mehr kosten. Jugend-Ämter sollen mehr Mitarbeiter bekommen.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Kinderrechte ins Grundgesetz aufnehmen

Die Tierschutzpartei will Kinderrechte in Artikel 6 des Grundgesetzes verankern. Das Kindeswohl soll bei allen Maßnahmen Vorrang haben, und Kinder sollen bei staatlichen Entscheidungen angehört werden.

Die Tierschutzpartei will Kinder-Rechte ins Grundgesetz schreiben. Das Wohl der Kinder soll besonders wichtig sein. Kinder sollen bei Entscheidungen mitreden dürfen. Außerdem soll es mehr Geld für Opfer von Missbrauch geben.

  • Gesellschafteher progressiv

Jugendhäuser und Ganztagsbetreuung ausbauen

Die Tierschutzpartei will mehr Jugendfreizeiteinrichtungen mit mehr Personal und eine garantierte Ganztagsbetreuung. Nachhilfe soll ausgeweitet und für Kinder aus ärmeren Familien günstig oder gratis sein.

Die Tierschutzpartei will mehr Jugend-Häuser mit mehr Personal. Kinder sollen den ganzen Tag betreut werden können. Nachhilfe soll für arme Familien wenig oder nichts kosten.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Bildung

2 Punkte

Ausbildungsgarantie und gebührenfreie Berufsausbildung schaffen

Die Tierschutzpartei fordert eine Garantie auf einen Ausbildungsplatz und eine Mindestvergütung für Auszubildende. Die Berufsausbildung soll keine Gebühren mehr kosten. So sollen junge Menschen ohne Geldsorgen lernen können.

Jeder junge Mensch soll einen Ausbildungs-Platz bekommen. Auszubildende sollen einen Mindest-Lohn erhalten. Die Ausbildung soll nichts kosten. Auch Kosten für Fahrten und Übernachtungen sollen bezahlt werden.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Medienkompetenz in allen Schulstufen verankern

Die Tierschutzpartei will Medienkompetenz und digitale Bildung verpflichtend in die Lehrpläne aller Schulstufen aufnehmen. Kinder und Jugendliche sollen früh lernen, digitale Technik verantwortungsvoll und kritisch zu nutzen.

Alle Schulen sollen digitale Bildung unterrichten. Kinder sollen lernen, gut mit Medien umzugehen. Lehrkräfte sollen dafür Fortbildungen bekommen.

Gesundheit und Pflege

7 Punkte

Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern

Die Tierschutzpartei will Pflegekräfte besser bezahlen und feste Personalquoten vorschreiben. Die Ausbildung soll der Staat mit Stipendien fördern. Angehörige, die kranke Menschen pflegen, sollen ein Pflegegeld erhalten.

Pflege-Kräfte sollen mehr Geld verdienen. Es soll feste Regeln geben, wie viel Personal da sein muss. Der Staat soll die Ausbildung mit Geld unterstützen. Wer Angehörige pflegt, soll Geld vom Staat bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Aktive Sterbehilfe nach niederländischem Vorbild einführen

Die Tierschutzpartei will aktive Sterbehilfe erlauben und orientiert sich dabei an den Niederlanden. Ärztinnen und Ärzte sollen sie unter festen Bedingungen durchführen dürfen.

Die Tierschutzpartei will aktive Sterbehilfe erlauben. Das heißt: Ein Arzt darf einem schwer leidenden Menschen beim Sterben helfen. Dafür soll es strenge Regeln geben. Vorbild sind die Niederlande.

  • Gesellschaftdeutlich progressiv

Mehr Therapieplätze für psychisch Kranke schaffen

Die Tierschutzpartei will die Zahl der Therapieplätze deutlich erhöhen und die Wartezeiten verkürzen. Nach Darstellung des Programms verschlimmert langes Warten die Erkrankungen häufig.

Menschen mit seelischen Krankheiten warten oft lange auf eine Therapie. Die Tierschutzpartei will mehr Therapie-Plätze schaffen. Die Wartezeit soll kürzer werden. Auch Krisen-Telefone und Online-Hilfen sollen mehr Geld bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Zusatzstoffe in Lebensmitteln stark einschränken

Die Tierschutzpartei will deutlich weniger chemische Zusatzstoffe in Lebensmitteln zulassen und Industriezucker vor allem aus Babynahrung fernhalten. Sie begründet das mit Allergien, besonders bei Kindern, und wirbt zugleich für pflanzliche Ernährung.

Die Tierschutzpartei will weniger chemische Zusätze im Essen erlauben. In Baby-Nahrung soll kein Industrie-Zucker sein. Auf der Packung soll klar stehen, was im Essen ist. Kantinen und Krankenhäuser sollen mehr pflanzliches Essen anbieten.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Gesundheitswesen in öffentliche Hand bringen

Die Tierschutzpartei lehnt private Krankenhäuser, Kliniken und Praxen ab und will das Gesundheitswesen in öffentliche Trägerschaft überführen. Aus ihrer Sicht soll Gesundheit keinen Gewinn abwerfen müssen. Zudem soll die Versorgung wohnortnah, barrierefrei und digitaler werden.

Die Tierschutzpartei will keine privaten Krankenhäuser und Praxen. Der Staat soll das Gesundheits-Wesen betreiben. Gesundheit soll kein Geschäft sein. Auch auf dem Land soll es genug Ärzte geben. Termine soll man einfach online buchen können.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

Suchtprävention und Konsumräume ausbauen, Tabak höher besteuern

Die Tierschutzpartei setzt in der Drogenpolitik zuerst auf Aufklärung und Vorbeugung und will Suchtberatung, Therapie und Konsumräume bereitstellen. Tabak, Nikotin und Alkohol sollen höher besteuert werden, um Bevölkerung und Gesundheitssystem zu schützen.

Die Tierschutzpartei will über Drogen aufklären. Sucht-Kranke sollen Beratung und Therapie bekommen. Es soll Konsum-Räume geben. Das sind geschützte Orte, an denen Sucht-Kranke Drogen nehmen können. Tabak und Alkohol sollen teurer werden.

  • Gesellschafteher progressiv

Altenpflege verbessern und neue Wohnformen fördern

Die Tierschutzpartei will die Altenpflege verbessern, Altenheime unangekündigt kontrollieren lassen und Wohnformen wie Generationenhäuser fördern. Damit sollen ältere Menschen weiter am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und nicht vereinsamen.

Die Tierschutzpartei will bessere Pflege für alte Menschen. Prüfer sollen Altenheime ohne Ankündigung kontrollieren. Alte und junge Menschen sollen zusammen wohnen können. Alte Menschen sollen ihre Haustiere ins Heim mitnehmen dürfen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Migration und Integration

3 Punkte

Geflüchtete aufnehmen und Seenotrettung staatlich organisieren

Die Tierschutzpartei will, dass Deutschland mehr Geflüchtete aufnimmt als bisher vorgeschrieben und sichere Fluchtwege schafft. Weitere Fluchtgründe wie Klimafolgen und Gewalt an Frauen sollen als Asylgründe gelten. Frontex soll durch eine Agentur für Seenotrettung ersetzt werden.

Deutschland soll mehr geflüchtete Menschen aufnehmen. Es soll sichere Wege für die Flucht geben. Auch Klima-Folgen und Gewalt an Frauen sollen als Grund für Asyl zählen. Der Staat soll Menschen im Mittelmeer retten. Die Grenz-Agentur Frontex soll es nicht mehr geben.

  • Migrationdeutlich offen

Abschiebungen, sichere Herkunftsländer und Bezahlkarte ablehnen

Die Tierschutzpartei lehnt Abschiebungen ab und will die Einstufung von Staaten als sichere Herkunftsländer abschaffen. Auch die Bezahlkarte für Geflüchtete lehnt sie ab. Straftäter sollen in Deutschland zur Verantwortung gezogen werden.

Die Partei ist gegen Abschiebungen. Abschiebung heißt: Der Staat schickt Menschen zurück in ihr Land. Auch wer Straftaten begeht, soll hier bestraft werden. Die Liste sicherer Herkunfts-Länder soll wegfallen. Geflüchtete sollen Bargeld und ein eigenes Konto haben.

  • Migrationdeutlich offen

Integration fördern und Fachkräfte anwerben

Die Tierschutzpartei hält mehr Zuwanderung für nötig, um Renten und Arbeitsmarkt zu sichern. Ausländische Abschlüsse sollen schneller anerkannt werden, und Geflüchtete sollen arbeiten dürfen. Sie sollen dezentral statt in Sammelunterkünften wohnen.

Die Partei sagt: Deutschland braucht mehr Zuwanderung. Abschlüsse aus dem Ausland sollen schneller anerkannt werden. Geflüchtete sollen arbeiten dürfen. Sie sollen in normalen Wohnungen leben und nicht in großen Heimen. Es soll passende Deutsch-Kurse geben.

  • Migrationeher offen

Gleichstellung und Vielfalt

5 Punkte

Gewalt gegen Frauen bekämpfen, Frauenhäuser finanzieren

Die Tierschutzpartei will die Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen vor Gewalt vollständig umsetzen. Frauenhäuser sollen bundesweit einheitlich und dauerhaft finanziert werden, um fehlende Schutzplätze zu schaffen.

Die Tierschutzpartei will Frauen besser vor Gewalt schützen. Frauenhäuser sollen dauerhaft Geld vom Staat bekommen. Es sollen mehr Plätze für Frauen in Not entstehen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Paragraf 218 aus dem Strafgesetzbuch streichen

Die Tierschutzpartei will Schwangerschaftsabbrüche außerhalb des Strafrechts regeln und Paragraf 218 streichen. Die Krankenkassen sollen die Kosten tragen, Verhütungsmittel sollen für alle kostenlos sein.

Die Tierschutzpartei will, dass Frauen selbst über eine Schwangerschaft entscheiden. Ein Abbruch soll keine Straftat mehr sein. Die Krankenkasse soll den Abbruch bezahlen. Verhütung soll nichts kosten.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschaftdeutlich progressiv

Geschlechterlücken mit Quote und Lohntransparenz schließen

Die Tierschutzpartei will Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern bei Lohn, Führungspositionen, Sorgearbeit und Medizin abbauen. Dazu fordert sie gleiche Bezahlung, offengelegte Gehaltsunterschiede und eine Frauenquote in Konzernspitzen und politischen Vertretungen.

Die Tierschutzpartei will gleiche Chancen für Frauen und Männer. Frauen sollen gleich viel verdienen wie Männer. In Chef-Etagen und in der Politik soll es eine Frauen-Quote geben. Väter sollen mehr Eltern-Zeit nehmen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschaftdeutlich progressiv

Inklusion in Kita, Schule und Arbeit ausbauen

Die Tierschutzpartei will Menschen mit Behinderung volle Teilhabe in allen Lebensbereichen ermöglichen. Sie fordert mehr Geld für inklusive Schulen und Kitas, Barrierefreiheit im Alltag und besseren Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt.

Die Tierschutzpartei will, dass Menschen mit Behinderung überall mitmachen können. Kinder mit Behinderung sollen normale Kitas und Schulen besuchen. Dafür soll es mehr Geld und Personal geben. Gebäude, Busse und Bahnen sollen ohne Hindernisse sein.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Rechtliche Gleichstellung queerer Menschen vollenden

Die Tierschutzpartei begrüßt das Selbstbestimmungsgesetz und will alle verbleibenden rechtlichen Ungleichbehandlungen queerer Menschen beseitigen. Sie fordert außerdem die Rehabilitierung aller nach Paragraf 175 Verurteilten und Aufklärung an Schulen.

Die Tierschutzpartei will gleiche Rechte für queere Menschen. Queer heißt zum Beispiel: schwul, lesbisch oder trans. Schulen sollen über das Thema aufklären. Alle Männer, die früher wegen Homosexualität bestraft wurden, sollen rehabilitiert werden.

  • Gesellschafteher progressiv

Klima und Energie

9 Punkte

Klimaschutz als eigenen Artikel ins Grundgesetz

Die Tierschutzpartei will den Klimaschutz in einem eigenen Grundgesetzartikel verankern. Bund und Länder sollen verpflichtet werden, alles Notwendige zu tun, damit die Erderwärmung möglichst bei 1,5 Grad bleibt.

Die Tierschutzpartei will Klimaschutz ins Grundgesetz schreiben. Der Staat soll dann alles tun, um die Erwärmung zu begrenzen. Das Ziel ist höchstens 1,5 Grad mehr.

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

CO₂-Preis von 180 Euro mit Klimadividende

Die Tierschutzpartei fordert einen CO₂-Einstiegspreis von 180 Euro je Tonne. Die Einnahmen sollen als Klimadividende zu gleichen Teilen an die Bevölkerung zurückfließen.

Die Tierschutzpartei will einen hohen Preis für CO₂. Eine Tonne soll zuerst 180 Euro kosten. Das Geld sollen alle Menschen zu gleichen Teilen zurückbekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

Am Verbrenner-Aus 2035 festhalten, Fracking verbieten

Die Tierschutzpartei hält daran fest, dass spätestens ab 2035 keine neuen Verbrennungsmotoren mehr zugelassen werden. Auch fossile Energieträger sollen auslaufen, und Fracking soll ohne Ausnahme verboten werden.

Ab 2035 sollen keine neuen Autos mit Benzin oder Diesel mehr zugelassen werden. Das will die Tierschutzpartei beibehalten. Fracking soll ganz verboten sein. Fracking ist eine Methode, um Gas aus dem Boden zu holen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Flächen entsiegeln und Hochwasserschutz stärken

Die Tierschutzpartei will Städte an die Folgen der Klimakrise anpassen. Sie fordert große Programme zur Entsiegelung von Böden und mehr Hochwasserschutz.

Die Tierschutzpartei will in Städten Beton und Asphalt entfernen. Der Boden kann dann Wasser aufnehmen und kühlen. Außerdem soll es mehr Schutz vor Hochwasser geben.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Solarpflicht einführen und Erneuerbare ausbauen

Die Tierschutzpartei will die Energiewende vor allem über Photovoltaik voranbringen und eine Solarpflicht für Neubauten und grundlegend sanierte Dächer einführen. Menschen mit geringem Einkommen sollen Geld für Balkonanlagen erhalten. Bei Wind- und Wasserkraft soll der Schutz von Tieren stärker berücksichtigt werden.

Die Tierschutzpartei will viel mehr Strom aus Sonne. Auf jedes neue Haus soll eine Solar-Anlage. Das gilt auch bei einem neuen Dach. Arme Menschen sollen Geld für eine Balkon-Anlage bekommen. Windräder und Wasser-Kraftwerke sollen Tieren nicht schaden.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

Kohleausstieg auf 2030 vorziehen, Atomausstieg beibehalten

Die Tierschutzpartei hält den für 2038 beschlossenen Kohleausstieg für zu spät und will ihn auf spätestens 2030 vorziehen. Am Ausstieg aus der Kernenergie hält sie fest und lehnt eine Rückkehr zur Atomkraft ab.

Deutschland will bis 2038 aus der Kohle aussteigen. Die Tierschutzpartei findet das zu spät. Sie will den Ausstieg bis 2030. Atomkraft soll nicht zurückkommen. Die Partei hält Atomkraft für gefährlich.

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

Wärmewende beschleunigen und sozial abfedern

Die Tierschutzpartei will früher als 2035 aus Öl und Gas bei Gebäudewärme und Stromerzeugung aussteigen. Der Bund soll einkommensschwachen Haushalten den Großteil der Kosten einer Wärmepumpe abnehmen. Fernwärmenetze sollen modernisiert und großflächig ausgebaut werden.

Die Tierschutzpartei will schneller weg von Öl und Gas beim Heizen. Arme Menschen sollen Hilfe für eine Wärme-Pumpe bekommen. Der Staat soll den größten Teil bezahlen. Es soll mehr Fern-Wärme geben. Dabei kommt die Wärme über Leitungen ins Haus.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Jährlich 50.000 Hektar Moor wiedervernässen

Die Tierschutzpartei will pro Jahr mindestens 50.000 Hektar entwässerte Moorböden wieder vernässen, statt der bisher erreichten 2.000 Hektar. Moore sollen als CO₂-Speicher und Lebensraum erhalten bleiben. Laufende Entwässerungen sollen gestoppt und langfristig zurückgebaut werden.

Moore speichern viel CO₂. Viele Moore sind heute trocken. Die Tierschutzpartei will sie wieder nass machen. Jedes Jahr sollen es mindestens 50.000 Hektar sein. Niemand soll Moore mehr trockenlegen.

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

Emissionen der Tierhaltung verpflichtend senken

Die Tierschutzpartei will den Ausstoß von Methan und Ammoniak aus der Tierhaltung durch Pflichtvorgaben verringern. Für Futtermittel sollen keine Wälder mehr gerodet werden, und Moore sollen wieder vernässt werden. Pflanzliche Ernährung soll als Klimaschutzmaßnahme stärker gefördert werden.

Tierhaltung erzeugt Gase, die dem Klima schaden. Die Tierschutzpartei will Pflichten, damit weniger Gase entstehen. Für Tierfutter soll niemand mehr Wald fällen. Moore sollen wieder nass werden.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Umwelt und Tierschutz

19 Punkte

Hundesteuer für Tierheimhunde streichen, Hundeführerschein einführen

Die Tierschutzpartei will Hunde aus Tierheimen oder zertifiziertem Tierschutz dauerhaft von der Hundesteuer befreien. Für alle Hunde sollen Registrierung, Chip und Haftpflichtversicherung Pflicht werden. Alle Halter sollen eine bundesweite Prüfung ablegen.

Für Hunde aus dem Tierheim soll keine Hunde-Steuer anfallen. Alle Hunde sollen einen Chip bekommen und angemeldet sein. Halter brauchen eine Versicherung. Alle Halter sollen eine Prüfung machen.

Meere schützen und Fischerei zurückfahren

Die Tierschutzpartei will Grundschleppnetze verbieten, zehn Prozent der Meeresfläche streng schützen und Öl- und Gasförderung auf See beenden. Langfristig strebt sie ein Ende der Fischerei an; bis dahin sollen Flotten schrumpfen und Kontrollen zunehmen.

Die Tierschutzpartei will die Meere besser schützen. Netze, die über den Meeres-Boden schleifen, sollen verboten werden. Im Meer soll niemand mehr Öl und Gas fördern. Es soll weniger Fischerei-Schiffe geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Artenvielfalt und Lebensräume schützen

Die Tierschutzpartei will natürliche Lebensräume wie Wälder, Moore und Flusslandschaften schützen und wiederherstellen. Verdrängte heimische Arten sollen wieder angesiedelt, Wolf und Fuchs geschützt und artenschädliche Pestizide nach und nach aus dem Verkehr gezogen werden.

Die Tierschutzpartei will die Natur schützen. Wälder, Moore und Flüsse sollen wieder natürlicher werden. Verschwundene Tiere sollen zurückkommen. Wolf und Fuchs sollen geschützt sein. Gifte gegen Schädlinge sollen nach und nach verschwinden.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Plastikmüllexport verbieten, Verpackungssteuer einführen

Die Tierschutzpartei will den Export von Plastikmüll verbieten und Plastikverpackungen im Handel verringern. Schwer recycelbare Verbundverpackungen und Plastikverpackungen ohne Recyclinganteil sollen sofort verboten werden. Zudem befürwortet sie eine bundesweite Verpackungssteuer.

Die Tierschutzpartei will weniger Plastik-Müll. Deutschland soll keinen Plastik-Müll mehr ins Ausland schicken. Manche Verpackungen sollen verboten sein. Es soll eine Steuer auf Verpackungen geben. Läden ohne Verpackung sollen Hilfe bekommen.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

Großflächige Abholzung verbieten, Wälder naturnah bewirtschaften

Die Tierschutzpartei will großflächige Abholzung verbieten und alte Wälder sowie Urwälder schützen. Die Forstwirtschaft soll naturnah und ökologisch werden. Statt klassischer Aufforstung setzt das Programm darauf, dass sich Wälder selbst erneuern.

Die Tierschutzpartei will Wälder schützen. Große Flächen Wald darf man nicht mehr abholzen. Alte Wälder sollen bleiben. Der Wald soll von selbst nachwachsen. Im Wald soll es kein Gift und keinen Kunst-Dünger geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Naturschutzgebiete ausweiten, Renaturierungsfonds schaffen

Die Tierschutzpartei will die Fläche der Naturschutzgebiete deutlich vergrößern und dort Bebauung, Rohstoffabbau und intensive Landwirtschaft untersagen. Ein staatlicher Fonds soll Projekte zur Wiederherstellung von Ökosystemen bezahlen und koordinieren.

Die Tierschutzpartei will mehr Naturschutz-Gebiete. Dort soll niemand bauen oder Rohstoffe abbauen. Auch intensive Landwirtschaft soll dort verboten sein. Der Staat soll einen Geld-Topf einrichten. Damit soll kaputte Natur wieder hergestellt werden.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Tierschutzrecht verschärfen und besser durchsetzen

Die Tierschutzpartei hält das geltende Tierschutzgesetz für lückenhaft und schlecht durchgesetzt. Sie will mehr Personal für Veterinärämter, spezialisierte Staatsanwaltschaften, deutlich härtere Strafen und ein Klagerecht für Tierschutzorganisationen.

Die Tierschutzpartei will ein strengeres Tierschutz-Gesetz. Ämter sollen Betriebe öfter und ohne Ankündigung prüfen. Wer Tiere quält, soll härter bestraft werden. Tierschutz-Vereine sollen vor Gericht klagen dürfen. Prüf-Berichte sollen öffentlich sein.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Privates Feuerwerk und Böller verbieten

Die Tierschutzpartei will Verkauf und Gebrauch von Feuerwerk für Privatleute vollständig verbieten. Sie begründet das mit dem Leid von Wild- und Haustieren, Umweltschäden und Gefahren für Menschen. Öffentliche, geräuscharme Feuerwerke sollen übergangsweise erlaubt bleiben.

Die Tierschutzpartei will privates Feuerwerk verbieten. Niemand soll mehr Böller kaufen oder zünden. Die Partei sagt: Feuerwerk macht Tieren Angst und schadet der Umwelt. Leise öffentliche Feuerwerke sollen noch erlaubt sein. Später sollen Drohnen- oder Laser-Shows sie ersetzen.

Haustierhandel einschränken und Halter verpflichten

Die Tierschutzpartei will den Onlineverkauf von Tieren und den Handel mit Wildtieren verbieten. Alle Haustiere sollen registriert und gekennzeichnet werden, und vor der Anschaffung sollen Kurse Pflicht sein. Ziel ist es, Fehlhaltung, Aussetzungen und Vernachlässigung zu verhindern.

Niemand soll Tiere im Internet verkaufen dürfen. Jedes Haustier soll angemeldet sein und ein Kennzeichen tragen. Wer ein Tier will, soll vorher einen Kurs machen. So sollen weniger Tiere ausgesetzt werden.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Kastrationspflicht für Katzen und Hilfe für Stadttiere

Die Tierschutzpartei fordert eine bundesweite Pflicht, freilaufende Katzen zu kastrieren und zu kennzeichnen. Straßenkatzen, Stadttauben und andere heimatlose Tiere sollen mit staatlichem Geld versorgt werden.

Katzen, die frei herumlaufen, sollen kastriert sein. Das soll in ganz Deutschland Pflicht werden. So gibt es weniger Straßenkatzen. Der Staat soll auch für Stadttauben und Tiere ohne Zuhause zahlen.

Tierheime und tierärztliche Versorgung dauerhaft finanzieren

Die Tierschutzpartei will Tierheime auf Dauer finanziell absichern und bundesweite Qualitätsstandards für sie einführen. Ein staatlicher Fonds soll die Behandlung von Tieren aus Heimen und aus Haushalten mit wenig Geld bezahlen. Auf dem Land sollen Anreize genügend Tierarztpraxen sichern.

Tierheime sollen dauerhaft Geld vom Staat bekommen. Für alle Tierheime sollen gleiche Regeln gelten. Ein Geldtopf soll den Tierarzt für arme Halter bezahlen. Auch auf dem Land soll es genug Tierärzte geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Hobbyjagd abschaffen, Jagd langfristig beenden

Die Tierschutzpartei will die Jagd als Freizeitbeschäftigung abschaffen und auf lange Sicht jede Jagd beenden. An ihre Stelle soll ein wissenschaftlich begründetes Wildtiermanagement ohne Töten treten. Das Programm hält die Jagd für ethisch und ökologisch nicht vertretbar.

Die Tierschutzpartei will die Jagd als Hobby verbieten. Später soll es gar keine Jagd mehr geben. Fachleute sollen die Zahl der Wildtiere anders regeln. Dabei soll kein Tier sterben.

  • Gesellschafteher progressiv

Wildtiere und ihre Lebensräume strenger schützen

Die Tierschutzpartei will den Abschuss geschützter Arten wie Wolf und Biber ohne Ausnahme verbieten. Lebensräume sollen durch strengere Regeln für Bauvorhaben und Rodungen sowie durch Wildtierkorridore erhalten bleiben. Wilderei soll härter bestraft werden.

Niemand soll Wölfe, Biber oder Greifvögel jagen dürfen. Der Staat soll den Abschuss von Wölfen sofort stoppen. Wildtiere sollen sichere Wege zum Wandern bekommen. Wer illegal jagt, soll härter bestraft werden.

Tierversuche vollständig verbieten

Die Tierschutzpartei fordert ein vollständiges Verbot von Tierversuchen in allen Bereichen und will es im Grundgesetz festschreiben. Auch Einfuhr und Verkauf von an Tieren getesteten Produkten sollen untersagt werden. Das Programm hält Tierversuche für ethisch nicht vertretbar und wissenschaftlich fragwürdig.

Die Tierschutzpartei will alle Versuche an Tieren verbieten. Das Verbot soll im Grundgesetz stehen. Auch Produkte aus Tierversuchen sollen nicht mehr verkauft werden. Die Partei sagt: Es gibt bessere Methoden ohne Tiere.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Tierversuchsfreie Forschung fördern und kontrollieren

Die Tierschutzpartei will deutlich mehr Geld in Forschungsmethoden ohne Tiere stecken und der Forschung an Tieren alle staatlichen Mittel entziehen. Eine neutrale Behörde soll die Umstellung überwachen. In den Kommissionen, die über Versuchsanträge entscheiden, sollen Tierschutz und Wissenschaft gleich stark vertreten sein.

Forschung ohne Tiere soll viel mehr Geld bekommen. Versuche an Tieren sollen kein Geld vom Staat mehr bekommen. Eine neue Behörde soll alles kontrollieren. Tierschützer sollen bei Anträgen gleich viel mitreden wie Forscher.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Europaeher mehr EU

Tiertransporte auf zwei Stunden begrenzen

Die Tierschutzpartei will Transporte lebender Tiere sofort auf höchstens zwei Stunden beschränken und Exporte in Drittstaaten ohne ausreichenden Tierschutz verbieten. Langfristig sollen Langstreckenexporte ganz enden. Das Programm begründet dies mit dem Leid der Tiere durch Hitze, Kälte, Enge, Hunger und Durst.

Tiere sollen höchstens zwei Stunden transportiert werden. Deutschland soll keine lebenden Tiere in Länder ohne Tierschutz schicken. Kameras sollen die Transporte überwachen. Später soll es keine langen Transporte mehr geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Tiere in Zirkus und Shows verbieten

Die Tierschutzpartei will Tiere in Zirkussen und Shows ganz verbieten, weil dort nach ihrer Auffassung keine artgerechte Unterbringung möglich ist. Zoos und Aquarien ohne wesentliche Bedeutung für den Artenschutz sollen langfristig schließen.

Im Zirkus und in Shows soll es keine Tiere mehr geben. Die Partei sagt: Dort können Tiere nicht gut leben. Viele Zoos sollen später schließen. Nur Zoos, die bedrohte Arten schützen, sollen bleiben.

  • Gesellschafteher progressiv

Qualzucht und Hybridzucht verbieten

Die Tierschutzpartei will die Tierzucht streng regeln und Qualzuchten ausnahmslos verbieten. Gemeint sind Züchtungen auf äußere Merkmale, die den Tieren gesundheitlich schaden. Auch Kreuzungen aus Wild- und Haustieren sowie die Einfuhr gezüchteter Tiere sollen unterbunden werden.

Manche Tiere werden so gezüchtet, dass sie krank werden. Das nennt man Qualzucht. Die Tierschutzpartei will das ganz verbieten. Auch Mischungen aus Wolf und Hund soll niemand züchten dürfen.

Pelzfarmen schließen und Pelzhandel verbieten

Die Tierschutzpartei will Pelzfarmen in Deutschland dauerhaft schließen und die Zucht von Tieren für Pelz generell verbieten. Pelze aus Ländern mit Pelzfarmen sollen weder eingeführt noch gehandelt werden. Als Gründe nennt das Programm Tierleid, Umweltschäden durch Chemikalien und vorhandene tierfreie Alternativen.

Die Tierschutzpartei will alle Pelzfarmen schließen. Niemand soll Tiere für Pelz züchten dürfen. Pelz aus Ländern mit Pelzfarmen soll nicht mehr verkauft werden. Die Partei sagt: Die Tiere leiden sehr.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Landwirtschaft

11 Punkte

Gentechnik auf dem Acker stoppen und kennzeichnen

Die Tierschutzpartei will Freilandversuche und den kommerziellen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen beenden. Gentechnisch veränderte Lebensmittel sollen klar gekennzeichnet werden, auch Fleisch und Milch von entsprechend gefütterten Tieren.

Die Tierschutzpartei will keine Gentechnik-Pflanzen auf Feldern. Gentechnik heißt: Menschen verändern das Erbgut von Pflanzen. Lebensmittel mit Gentechnik sollen ein Kennzeichen bekommen. Das gilt auch für Fleisch und Milch.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Massentierhaltung beenden und Umstieg fördern

Die Tierschutzpartei will die intensive Tierhaltung zurückbauen und große Tierhaltungsbetriebe kurzfristig abschaffen. Auf längere Sicht soll jede Tierhaltung in der Landwirtschaft enden, die das Programm als ausbeuterisch einstuft. Fördergelder sollen den Wechsel zu rein pflanzlicher Landwirtschaft ermöglichen.

Die Tierschutzpartei will die Massen-Tierhaltung beenden. Große Tier-Betriebe sollen bald schließen. Später soll es gar keine solche Tierhaltung mehr geben. Bauern sollen Geld für den Umstieg auf Pflanzen bekommen.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

Tierprodukte höher besteuern, pflanzliche Kost ausbauen

Die Tierschutzpartei will eine Emissionsabgabe für Betriebe einführen, die sich nach der Größe des Tierbestands richtet, und Fleisch, Milchprodukte und Eier höher besteuern. Gaststätten sollen stets ein veganes Gericht anbieten, Schulen und Kitas rein pflanzliches Essen. Das Programm erwartet davon Entlastungen für Gesundheitssystem, Flächen und Verbraucher.

Die Tierschutzpartei will Fleisch, Milch und Eier teurer machen. Betriebe mit vielen Tieren sollen eine Abgabe zahlen. Jedes Restaurant soll ein veganes Essen haben. Vegan heißt: ohne Produkte vom Tier. In Schulen und Kitas soll es pflanzliches Essen geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

Werbung für Tierprodukte verbieten, Herkunft kennzeichnen

Die Tierschutzpartei will Werbung für tierische Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Wurst, Milchprodukte und Eier so schnell wie möglich verbieten. Tierische Produkte aus konventioneller und Massentierhaltung sollen deutlich gekennzeichnet werden. Zudem soll die Überproduktion in der Landwirtschaft sinken.

Die Tierschutzpartei will Werbung für Fleisch, Fisch, Eier und Milch verbieten. Auf Tierprodukten soll klar stehen, wie die Tiere gelebt haben. Man soll vegane und vegetarische Lebensmittel leicht erkennen. Bauern sollen weniger im Überfluss herstellen.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

Lebensmittelverschwendung stoppen, Containern legalisieren

Die Tierschutzpartei will die Verschwendung von Lebensmitteln beenden. Dazu soll das Containern, also das Mitnehmen weggeworfener Lebensmittel aus Abfallbehältern, sofort erlaubt werden, und Händler sollen für entsorgte Lebensmittel eine Steuer zahlen. Tafeln für Menschen und Tiere sollen Unterstützung erhalten.

Die Tierschutzpartei will, dass weniger Essen im Müll landet. Menschen sollen Essen aus Müll-Tonnen von Läden holen dürfen. Das nennt man Containern. Läden sollen eine Steuer zahlen, wenn sie Essen wegwerfen. Tafeln sollen Hilfe bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

Schlachthöfe überwachen, Antibiotika und Glyphosat zurückdrängen

Die Tierschutzpartei will Schlachtungen per Video überwachen und die Mastbetriebe dauerhaft kontrollieren lassen. Wer Missstände in Betrieben dokumentiert, soll nicht strafrechtlich verfolgt werden. Der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung soll stark sinken, Glyphosat sofort verboten werden.

Die Tierschutzpartei will Kameras in Schlacht-Höfen. Mast-Betriebe sollen ständig kontrolliert werden. Wer Tierleid heimlich filmt, soll keine Strafe bekommen. Tiere sollen viel weniger Antibiotika bekommen. Das Pflanzen-Gift Glyphosat soll sofort verboten sein.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

EU-Agrargelder an Öko- und Tierschutzstandards binden

Deutschland soll sich nach dem Willen der Tierschutzpartei dafür einsetzen, dass EU-Direktzahlungen nach Fläche und Tierzahl auslaufen. Alle Agrarsubventionen sollen an ökologische, soziale und ethische Standards geknüpft werden. Ein zusätzlicher EU-Fonds soll den Ausstieg aus der industriellen Tierhaltung finanzieren.

Bauern bekommen heute Geld von der EU nach Fläche und Tierzahl. Die Tierschutzpartei will das beenden. Geld soll es nur für umwelt- und tierfreundliche Arbeit geben. Ein neuer EU-Topf soll den Ausstieg aus der Massen-Tierhaltung bezahlen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Europaeher mehr EU
  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

Subventionen auf bio-vegane Landwirtschaft umlenken

Die Tierschutzpartei will staatliche Hilfen für die Fleisch- und Milchbranche streichen. Das Geld soll stattdessen in pflanzliche, ökologische Landwirtschaft fließen. Betriebe, die aus der Tierhaltung aussteigen, sollen Geld, Beratung und Umschulung erhalten.

Fleisch-Betriebe und Milch-Betriebe bekommen heute Geld vom Staat. Die Tierschutzpartei will das beenden. Das Geld soll an Betriebe gehen, die nur Pflanzen anbauen. Bauern sollen Hilfe beim Umstieg bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Tierhaltung strenger regulieren und kontrollieren

Die Tierschutzpartei verlangt deutlich schärfere Vorgaben für die Haltung von Tieren in der Landwirtschaft. Eingriffe wie Schwanzkupieren und Schnabelkürzen sollen verboten, der Platz je Tier stark vergrößert und der Antibiotikaeinsatz gesenkt werden. Unangekündigte Kontrollen und härtere Strafen sollen die Regeln durchsetzen.

Die Tierschutzpartei will strengere Regeln für Tiere auf Bauernhöfen. Niemand soll Schwänze oder Schnäbel kürzen dürfen. Die Tiere sollen viel mehr Platz bekommen. Ämter sollen ohne Ankündigung kontrollieren.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Tierprodukte kennzeichnen, irreführende Werbung verbieten

Die Tierschutzpartei fordert ein Pflichtlabel für Fleisch- und Milchprodukte, das Haltung, CO₂-Bilanz und Umweltbelastung ausweist. Werbung, die aus Sicht des Programms über die Herkunft aus Massentierhaltung hinwegtäuscht, soll verboten werden.

Auf Fleisch und Milch soll ein Etikett stehen. Es zeigt, wie die Tiere gelebt haben. Es zeigt auch den Schaden für Klima und Umwelt. Werbung mit Bildern glücklicher Tiere soll verboten sein.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Pflanzliche Ernährung fördern und darüber aufklären

Die Tierschutzpartei will die staatliche Förderung pflanzlicher Lebensmittel und tierfreier Produkte stark ausweiten, unter anderem über einen Innovationsfonds. Schulprogramme und Kampagnen sollen über pflanzliche Ernährung informieren. Das Programm sieht darin eine Antwort auf Tierleid, Umweltschäden und Zivilisationskrankheiten.

Die Tierschutzpartei will Essen aus Pflanzen stärker fördern. Der Staat soll dafür einen eigenen Geldtopf einrichten. Schulen sollen über Ernährung ohne Tierprodukte informieren. Die Partei sagt: Das hilft Tieren, Umwelt und Gesundheit.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Verkehr

5 Punkte

Nahverkehr ausbauen und langfristig kostenlos machen

Die Tierschutzpartei will das 49-Euro-Ticket zunächst erhalten, dann verbilligen und den Nahverkehr auf lange Sicht kostenlos anbieten. Der Verkehr soll sich vom Auto auf die Schiene verlagern. Fahren ohne Fahrschein soll keine Straftat mehr sein.

Die Tierschutzpartei will Bus und Bahn billiger machen. Das 49-Euro-Ticket soll erst einmal bleiben. Später soll der Nahverkehr gar nichts mehr kosten. Es soll mehr Züge und Strecken geben. Fahren ohne Ticket soll keine Straftat mehr sein.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat
  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Bürgerrechte zuerst
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Radwegenetz und Fußgängerzonen ausbauen

Die Tierschutzpartei will schneller ein lückenloses, sicheres Radwegenetz schaffen und verkehrsberuhigte Bereiche sowie Fußgängerzonen ausweiten. Dafür sollen Autospuren und Parkplätze umgewidmet werden. Rad-, Fuß- und Autoverkehr sollen getrennte Wege bekommen.

Die Tierschutzpartei will mehr sichere Radwege bauen. Dafür sollen manche Auto-Spuren zu Radwegen werden. In Städten soll es mehr Fußgänger-Zonen geben. Parkplätze sollen dafür Platz machen. Räder, Fußgänger und Autos sollen eigene Wege haben.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Tempolimit 130 einführen, Autobahnausbau stoppen

Die Tierschutzpartei fordert ein allgemeines Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen, um Sicherheit und Umwelt zu schützen. Neue Autobahnen hält sie für unnötig, und das Dienstwagenprivileg soll reformiert werden.

Die Tierschutzpartei will ein Tempolimit auf Autobahnen. Dort sollen höchstens 130 km/h erlaubt sein. Neue Autobahnen soll es nicht geben. Der Staat soll Dienstwagen nicht mehr mit viel Geld fördern. Wer das Auto wirklich braucht, soll einen Ausgleich bekommen.

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

Kerosin besteuern und Kurzstreckenflüge verbieten

Die Tierschutzpartei will Kerosin und Flüge mit mindestens 20 Prozent besteuern und Kurzstrecken- sowie Inlandsflüge langfristig verbieten. Sie begründet das mit dem Klimaschutz und betrachtet Fliegen als Luxus. Den Ausbau von Flughäfen sieht sie sehr kritisch.

Die Tierschutzpartei will Flüge teurer machen. Auf Kerosin und Flüge soll es mindestens 20 Prozent Steuer geben. Kerosin ist der Treibstoff für Flugzeuge. Kurze Flüge und Flüge innerhalb Deutschlands sollen später verboten sein. Die Bahn soll billiger sein als das Flugzeug.

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

Güterverkehr auf Schiene und Wasser verlagern

Die Tierschutzpartei will Schwerlast- und Güterverkehr langfristig auf Schienen und Wasserstraßen verlegen und dafür die Lkw-Maut erhöhen. Das soll Straßen, Umwelt und Beschäftigte im Transportwesen entlasten.

Die Tierschutzpartei will weniger Lastwagen auf den Straßen. Waren sollen mit Zügen und Schiffen fahren. Die Maut für Lastwagen soll steigen. Die Maut ist eine Gebühr für die Nutzung der Straße. Auf Fracht-Flüge will die Partei später verzichten.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Digitales

5 Punkte

Plattformen für fehlende Moderation haftbar machen

Die Tierschutzpartei will große Plattformen zur Verantwortung ziehen, wenn sie Inhalte unzureichend moderieren, und verlangt durchgehende Faktenchecks in Rundfunk und Presse. Hasskriminalität, Drohungen und Cybermobbing im Netz sollen strenger verfolgt werden.

Die Tierschutzpartei will gegen falsche Nachrichten im Internet vorgehen. Große Plattformen sollen Inhalte besser prüfen. Sonst sollen sie dafür haften. Der Staat soll Hass und Drohungen im Netz strenger verfolgen. Alle Jugendlichen sollen Zugang zu Geräten und Internet haben.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

Kostenlose Laptops für einkommensschwache Haushalte

Die Tierschutzpartei will Haushalte mit geringem Einkommen kostenlos mit Laptops oder Tablets ausstatten. Digitale Teilhabe ist aus ihrer Sicht Voraussetzung für Bildung, Arbeit und gesellschaftliches Leben. Ältere Menschen sollen Hilfe im Umgang mit digitaler Technik erhalten.

Arme Haushalte sollen kostenlos einen Laptop oder ein Tablet bekommen. Das will die Tierschutzpartei. So sollen alle Menschen im Internet lernen und arbeiten können. Ältere Menschen sollen kostenlose Kurse für digitale Technik bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Barrierefreie digitale Angebote ausbauen

Die Tierschutzpartei will, dass Webseiten, Apps und Online-Dienste auch für Menschen mit Beeinträchtigungen nutzbar sind. Dafür soll es eine stärkere gesetzliche Pflicht zur digitalen Inklusion geben.

Die Tierschutzpartei will digitale Angebote ohne Hindernisse. Auch Menschen mit Beeinträchtigung sollen Webseiten und Apps nutzen können. Dafür soll es strengere Regeln geben.

  • Gesellschafteher progressiv

Mobilfunk und Glasfaser flächendeckend ausbauen

Die Tierschutzpartei will das Mobilfunknetz und den Freifunk in ganz Deutschland ausweiten und Glasfaser flächendeckend verlegen. In öffentlichen Einrichtungen soll es kostenloses WLAN geben.

Die Tierschutzpartei will besseres Handy-Netz in ganz Deutschland. Auch schnelles Internet über Glasfaser soll überall ankommen. In öffentlichen Gebäuden soll es kostenloses WLAN geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Digitalministerium schaffen und Bürokratie abbauen

Die Tierschutzpartei fordert ein eigenes Digitalministerium, das die Digitalisierung über mehrere Politikfelder hinweg koordiniert. Zugleich sollen bürokratische Hürden sinken und Behördengänge digital wie analog möglich sein.

Die Tierschutzpartei will ein eigenes Ministerium für Digitales. Es soll die Digitalisierung steuern. Ämter sollen einfacher werden. Man soll alles online oder vor Ort erledigen können.

Innere Sicherheit

2 Punkte

Grenzkontrollen und verdachtsunabhängige Kontrollen beenden

Die Tierschutzpartei lehnt die laufenden Grenzkontrollen als wirkungslose Symbolpolitik ab und will Personenkontrollen ohne Verdacht sowie Racial Profiling beenden. Der Verfassungsschutz soll transparent reformiert werden.

Die Tierschutzpartei ist gegen die Kontrollen an den Grenzen. Sie sagt: Die Kontrollen bringen wenig und stören Pendler. Die Polizei soll Menschen nicht ohne Verdacht kontrollieren. Der Verfassungs-Schutz soll sich ändern und offener arbeiten.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst
  • Migrationeher offen

Rechtsextreme Parteien verbieten, Extremismus bekämpfen

Die Tierschutzpartei will rechtsextreme Parteien und Gruppen verbieten und Rechtsextreme stärker verfolgen und bestrafen. Islamistischer Terror soll ebenso entschlossen bekämpft werden. Aufklärung, Prävention und Ausstiegsprogramme sollen ausgebaut werden.

Die Tierschutzpartei will rechtsextreme Parteien und Gruppen verbieten. Der Staat soll Rechtsextreme strenger verfolgen. Auch islamistischen Terror will die Partei bekämpfen. Wer aussteigen will, soll Hilfe bekommen. Schulen sollen mehr über die Nazi-Zeit lehren.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

Demokratie und Staat

3 Punkte

Staatlichen Einzug der Kirchensteuer beenden

Die Tierschutzpartei lehnt es ab, dass der Staat die Kirchensteuer einzieht und etwa Gehälter von Bischöfen bezahlt. Sie beruft sich dabei auf die Trennung von Staat und Kirche.

Der Staat sammelt heute die Kirchen-Steuer für die Kirchen ein. Die Partei will das nicht mehr. Der Staat soll auch keine Bischöfe bezahlen. Staat und Kirche sollen getrennt sein.

  • Gesellschaftdeutlich progressiv

Lobbyismus begrenzen und Parteispenden deckeln

Die Tierschutzpartei will Parteispenden auf 50.000 Euro pro Person oder Unternehmen im Jahr begrenzen und das Lobbyregister ausweiten. Abgeordnete sollen nicht zugleich in Vorständen oder Aufsichtsräten sitzen dürfen. Damit soll der Einfluss finanzstarker Branchen auf die Politik sinken.

Die Tierschutzpartei will große Spenden an Parteien begrenzen. Pro Jahr sollen höchstens 50.000 Euro von einem Spender erlaubt sein. Lobbyisten sollen in einem Register stehen. Lobbyisten vertreten die Interessen von Firmen oder Verbänden. Abgeordnete sollen nicht gleichzeitig Firmen leiten.

Sperrklausel auf ein Prozent senken, Wahlalter 16

Die Tierschutzpartei will die Fünf-Prozent-Hürde auf höchstens ein Prozent senken, damit Stimmen für kleine Parteien im Parlament vertreten sind. Außerdem fordert sie das Wahlrecht ab 16 Jahren im ganzen Bund und geloste Bürgerräte.

Heute braucht eine Partei fünf Prozent der Stimmen für den Bundestag. Die Tierschutzpartei will diese Hürde auf ein Prozent senken. Junge Menschen sollen ab 16 Jahren wählen dürfen. Bürger-Räte sollen die Politik beraten. Das sind Gruppen von ausgelosten Bürgern.

  • Gesellschafteher progressiv

Außen und Verteidigung

3 Punkte

Militärausgaben umwidmen und Bundeswehr auf Friedenssicherung ausrichten

Die Tierschutzpartei lehnt steigende Militärausgaben und Sondervermögen ab und will das Geld in Bildung, Umwelt und Soziales lenken. Die Bundeswehr soll Verteidigungsarmee bleiben und vor allem der Friedenssicherung dienen. Konflikte sollen vorrangig durch Verhandlungen gelöst werden.

Die Tierschutzpartei will weniger Geld für das Militär ausgeben. Das Geld soll in Bildung, Umwelt und Soziales fließen. Die Bundeswehr soll vor allem den Frieden sichern. Streit zwischen Staaten soll man durch Gespräche lösen.

  • Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst

Keine Waffenlieferungen in den Nahen Osten

Die Tierschutzpartei lehnt Waffenlieferungen in den gesamten Nahen Osten ab, weil sie aus ihrer Sicht Konflikte verschärfen und zivile Opfer verursachen. Mit Sanktionen gegen die Regierungen Israels und Ägyptens will sie erreichen, dass Hilfslieferungen in den Gazastreifen nicht mehr blockiert werden.

Die Tierschutzpartei will keine Waffen in den Nahen Osten liefern. Sie sagt: Waffen machen die Konflikte schlimmer. Sie will Druck auf Israel und Ägypten machen. Hilfe soll die Menschen im Gaza-Streifen erreichen.

  • Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst

Langfristige Friedensstrategie für die Ukraine entwickeln

Die Tierschutzpartei verlangt eine langfristige Friedensstrategie für die Ukraine und die umliegende Region. Sie will humanitäre Hilfsprojekte weiter unterstützen und Geflüchtete schützen.

Die Tierschutzpartei will einen dauerhaften Plan für Frieden in der Ukraine. Sie will weiter Hilfs-Projekte unterstützen. Geflüchtete aus der Ukraine sollen Schutz bekommen. Gespräche zwischen Staaten sind ihr dabei wichtig.

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

Weitere Themen

1 Punkt

Vegane Gerichte in öffentlichen Einrichtungen vorschreiben

Die Tierschutzpartei will Schulen, Krankenhäuser und Kantinen verpflichten, vegane Gerichte anzubieten. Kommunen und Gastronomiebetriebe, die ihr pflanzliches Angebot ausbauen, sollen gefördert werden.

Schulen und Krankenhäuser sollen veganes Essen anbieten müssen. Vegan heißt: ohne Produkte von Tieren. Städte mit viel pflanzlichem Essen sollen Geld bekommen. Auch Restaurants sollen Hilfe bekommen.

  • Gesellschafteher progressiv