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parteiprogramm

ÖDP zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2025“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 42 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kreislaufwirtschaft statt Wegwerfwirtschaft aufbauen

Die ÖDP will den Verbrauch von Energie und Rohstoffen senken und eine Kreislaufwirtschaft aufbauen. Langlebige, reparierbare Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen sollen Vorrang haben, fossile Materialien ersetzt werden.

Die ÖDP will weniger Müll und weniger Verbrauch. Produkte sollen lange halten und sich reparieren lassen. Stoffe sollen immer wieder verwendet werden. Das nennt man Kreislauf-Wirtschaft.

Gemeinsames Nutzen, Verleihen und Tauschen soll gefördert werden. Schwer wiederverwertbare Verbundstoffe sollen vermieden und Mehrwegsysteme in großem Umfang eingeführt werden. Holz oder Pflanzenfasern sollen fossile Materialien ersetzen. Wo das nicht geht, sollen synthetische Grundstoffe wie Wasserstoff, E-Fuels, Methan oder Ammoniak nur mit erneuerbarer Energie entstehen. Dazu kommen gemeinschaftliche, anpassbare Wohnkonzepte und eine schnellere energetische Sanierung von Gebäuden mit natürlichen Baustoffen.

Originalzitat anzeigen (Seite 6)
„Kreislaufwirtschaft umsetzen, Verbundstoffe und Materialien, deren Kreislaufführung schwierig ist, vermeiden und nach Möglichkeit ersetzen.“
Seite 6 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Vorgaben für Produkte, Materialien und Mehrwegsysteme erweitern die staatliche Regulierung der Wirtschaft schrittweise.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Fossile Materialien sollen ersetzt und der Energie- und Rohstoffverbrauch gesenkt werden, was den Klimaschutz über den heutigen Stand hinaus stärkt.

Flächenverbrauch stoppen und Artenschutz ausweiten

Die ÖDP will den Verbrauch neuer Flächen für Siedlungen und Verkehr binnen zehn Jahren auf netto null senken und Naturschutzgebiete ausweiten. Die bayerischen Artenschutzregeln aus dem Volksbegehren „Rettet die Bienen“ sollen bundesweit gelten.

Die ÖDP will Böden, Tiere und Pflanzen besser schützen. In zehn Jahren soll keine neue Fläche mehr zugebaut werden. Es soll mehr Naturschutz-Gebiete geben. Regeln zum Artenschutz aus Bayern sollen in ganz Deutschland gelten.

Brachflächen und Leerstände sollen vor neuer Versiegelung genutzt werden. Bei der Flächenplanung soll Naturschutz an erster Stelle stehen, vor Land- und Forstwirtschaft und vor Wohnungsbau. Die Landwirtschaft soll ökologisch werden, mit weniger Tieren und artgerechter Haltung; Fördergeld soll sich nach ökologischen Kriterien richten und Hecken, Randstreifen und Humusaufbau unterstützen. Zehn Prozent des Waldes sollen unbewirtschaftete Schutzgebiete werden. Moore sollen nicht mehr trockengelegt, sondern wiedervernässt werden, und Torf soll ersetzt werden. International will die ÖDP gegen die Abholzung von Regenwald vorgehen und Bodenschutz in Handelsabkommen verankern.

Originalzitat anzeigen (Seite 8)
„Erhalt und Ausweitung von Naturschutzgebieten unter Schaffung von zusammenhängenden Biotopverbunden.“
Seite 8 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Strengere Vorgaben für Flächennutzung, Landwirtschaft und Wald erweitern die staatliche Regulierung gegenüber heute.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Wiedervernässte Moore, Humusaufbau und geschützte Wälder sollen als Kohlenstoffspeicher dienen und ergänzen den Klimaschutz, auch zulasten anderer Flächennutzung.

Wasserversorgung in öffentlicher Hand sichern

Die ÖDP will, dass die Wasserversorgung öffentlich bleibt und nicht privatisiert wird. Grundwasser soll durch weniger Versiegelung, Versickerung und strengere Regeln für Entnahme und Industrieansiedlung geschützt werden.

Die ÖDP will das Wasser schützen. Die Wasser-Versorgung soll dem Staat und den Gemeinden gehören. Firmen sollen sie nicht kaufen können. Regenwasser soll im Boden versickern können.

Gemeinden, die mehr Wasser aus eigenen Brunnen oder Quellen fördern als genehmigt, sollen Geld zahlen müssen. In Wasserschutzgebieten soll sich keine Industrie ansiedeln dürfen. Wasser soll direkt im Boden versickern, damit sich Grundwasser neu bildet, und Flächen sollen möglichst nicht versiegelt werden. Flächen, die Wasser zurückhalten, sollen renaturiert und vergrößert werden, um vor Hochwasser zu schützen.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Keine Privatisierung der Wasserversorgung und Sicherung der Wasservorkommen für die Allgemeinheit.“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die überwiegend öffentliche Wasserversorgung wird ausdrücklich gegen eine Privatisierung verteidigt und um strengere Auflagen ergänzt.

Tierschutz rechtlich und institutionell stärken

Die ÖDP will Tierschutzorganisationen ein Klagerecht in Bund und Ländern geben und unabhängige Tierschutzbeauftragte mit verbindlichen Zuständigkeiten einsetzen. Hinzu kommen ein Plan zum Ausstieg aus Tierversuchen und mehrere Verbote.

Die ÖDP will Tiere besser schützen. Tierschutz-Vereine sollen für Tiere vor Gericht klagen dürfen. Es soll Beauftragte für Tierschutz geben, die Tierhalter prüfen. Tierversuche sollen nach einem Plan enden. Pelztier-Zucht und Wildtiere im Zirkus sollen verboten sein.

Tierschutzbeauftragte oder -beiräte bei Bund, Ländern und Kommunen sollen Haltung, Zucht und Handel überwiegend unangemeldet kontrollieren. Der Ausstiegsplan aus Tierversuchen soll Zieldaten, Sofortverbote, ein Monitoring und ausreichend Geld und Personal enthalten. Verboten werden sollen Qualzüchtungen, Pelztierzucht, quälerische Veranstaltungen mit Tieren und Wildtiere im Zirkus. Europaweit sollen das Kupieren sowie Einfuhr und Handel von Produkten wie Gänsestopfleber oder Haifischflossen untersagt sein. Schlachtmethoden sollen strenger kontrolliert und Tierheime deutlich besser unterstützt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 40)
„Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen in allen Bundesländern und auf Bundesebene.“
Seite 40 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zu Umwelt und Tierschutz?

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