Kreislaufwirtschaft statt Wegwerfwirtschaft aufbauen
Die ÖDP will den Verbrauch von Energie und Rohstoffen senken und eine Kreislaufwirtschaft aufbauen. Langlebige, reparierbare Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen sollen Vorrang haben, fossile Materialien ersetzt werden.
Die ÖDP will weniger Müll und weniger Verbrauch. Produkte sollen lange halten und sich reparieren lassen. Stoffe sollen immer wieder verwendet werden. Das nennt man Kreislauf-Wirtschaft.
Gemeinsames Nutzen, Verleihen und Tauschen soll gefördert werden. Schwer wiederverwertbare Verbundstoffe sollen vermieden und Mehrwegsysteme in großem Umfang eingeführt werden. Holz oder Pflanzenfasern sollen fossile Materialien ersetzen. Wo das nicht geht, sollen synthetische Grundstoffe wie Wasserstoff, E-Fuels, Methan oder Ammoniak nur mit erneuerbarer Energie entstehen. Dazu kommen gemeinschaftliche, anpassbare Wohnkonzepte und eine schnellere energetische Sanierung von Gebäuden mit natürlichen Baustoffen.
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„Kreislaufwirtschaft umsetzen, Verbundstoffe und Materialien, deren Kreislaufführung schwierig ist, vermeiden und nach Möglichkeit ersetzen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Vorgaben für Produkte, Materialien und Mehrwegsysteme erweitern die staatliche Regulierung der Wirtschaft schrittweise.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Fossile Materialien sollen ersetzt und der Energie- und Rohstoffverbrauch gesenkt werden, was den Klimaschutz über den heutigen Stand hinaus stärkt.