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parteiprogramm

Linke zur Rente

Aus dem Programm „Durch & durch sozial! Landtagswahlprogramm der Linken Sachsen zur Landtagswahl 2024“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 98 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Rente

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

DDR-Rentenansprüche entschädigen, Ostlöhne weiter hochrechnen

Die Linke will, dass Sachsen dem Härtefallfonds des Bundes für nicht anerkannte DDR-Rentenansprüche beitritt und die Entschädigung mindestens verdoppelt wird. Die Höherbewertung ostdeutscher Löhne bei der Rente soll bleiben, bis das westdeutsche Lohnniveau erreicht ist.

Manche Renten-Ansprüche aus der DDR gelten heute nicht. Der Bund hat dafür einen Hilfs-Fonds. Sachsen soll dort mitmachen. Betroffene sollen mindestens doppelt so viel Geld bekommen. Ost-Löhne sollen bei der Rente weiter höher zählen.

Betroffen sind laut Programm Tausende ostdeutsche Rentnerinnen und Rentner mit Ansprüchen aus Zusatz- und Sonderversorgungssystemen der DDR. Den Härtefallfonds hält die Partei für einen unzureichenden ersten Schritt, weil zu wenige Berechtigte anerkannt würden. Darüber hinaus fordert sie einen Gerechtigkeitsfonds, der alle Betroffenen entschädigt. Generell sollen niedrige Löhne bei der Rentenberechnung höher bewertet werden, gleich ob in Ost oder West.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Wir setzen uns dafür ein, dass Sachsen dem Fonds beitritt und die Entschädigungssumme mindestens verdoppelt wird.“
Seite 43 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere Entschädigungen und die Aufwertung niedriger Löhne bei der Rente bedeuten mehr Umverteilung und öffentliche Ausgaben.

Rentenniveau anheben, Rentenalter senken, Mindestrente einführen

Die Linke will sich im Bund für ein Rentenniveau von 53 Prozent, ein früheres Rentenalter und eine Mindestrente von 1200 Euro im Monat einsetzen. Finanziert werden soll das durch eine Rentenversicherung, in die auch Beamte, Politiker und Selbstständige einzahlen.

Die Linke will höhere Renten in ganz Deutschland. Menschen sollen mit 65 Jahren in Rente gehen können. Nach 40 Beitrags-Jahren soll das schon mit 60 gehen. Niemand soll weniger als 1200 Euro Rente im Monat bekommen. Alle sollen in die Renten-Kasse einzahlen, auch Beamte.

Das Rentenalter soll auf 65 Jahre sinken, nach 40 Beitragsjahren auf 60 Jahre; ein höheres Eintrittsalter wertet die Partei als versteckte Kürzung. Auf monatlich 10.000 Euro will die Partei die Beitragsbemessungsgrenze anheben. Rentenansprüche oberhalb des doppelten Durchschnitts sollen abgeflacht werden. Die doppelte Besteuerung von Renten soll entfallen.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Auf Bundesebene setzen wir uns für eine sofortige Erhöhung des Rentenniveaus auf 53% des Durchschnittseinkommens ein.“
Seite 43 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Eine neue Mindestrente, ein niedrigeres Rentenalter und die Einbeziehung aller Erwerbstätigen bauen das Rentensystem grundlegend in Richtung Umverteilung um.

Was sagen die anderen Parteien zur Rente?

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