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Linke zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Durch & durch sozial! Landtagswahlprogramm der Linken Sachsen zur Landtagswahl 2024“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 98 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Pflicht zur Elementarschadenversicherung einführen

Die Linke will eine Versicherung gegen Elementarschäden für alle Eigentümer zur Pflicht machen und zugleich ein Recht darauf schaffen. Sie begründet das mit häufigeren Extremwettern infolge der Klimakrise.

Die Linke will eine Versicherung gegen Schäden durch Unwetter. Alle Haus-Besitzer sollen sie abschließen müssen. Sie sollen aber auch ein Recht darauf haben. Die Versicherung soll bezahlbar sein.

Das Programm verweist darauf, dass Extremwetter mit hohen Schäden durch die Klimakrise wahrscheinlicher werden. Deshalb soll es sowohl einen gesetzlichen Anspruch als auch eine Pflicht zur Versicherung geben. Jeder Eigentümer soll sein Gebäude zu bezahlbaren Bedingungen versichern können.

Originalzitat anzeigen (Seite 53)
„wollen wir das gesetzliche Recht, aber auch die Pflicht zur Elementarschadenversicherung“
Seite 53 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Eine heute nicht bestehende Versicherungspflicht samt Anspruch auf bezahlbaren Schutz wäre ein neuer staatlicher Eingriff in den Versicherungsmarkt.

Neue gesetzliche Feiertage einführen

Die Linke will in Sachsen mehrere zusätzliche Feiertage schaffen: den 8. März als Frauentag, den 8. Mai als Tag der Befreiung vom Faschismus und einen Kinder- und Familienfreitag im Juni. Die Erinnerungskultur soll antifaschistisch ausgerichtet werden.

Die Linke will neue Feiertage in Sachsen. Der 8. März soll Frauentag sein. Der 8. Mai soll an das Ende der Nazi-Herrschaft erinnern. Im Juni soll es einen Feiertag für Kinder und Familien geben.

Der „Kinder- und Familienfreitag“ soll Anfang Juni liegen, am ersten Freitag des Monats. An anderer Stelle spricht das Programm von einem feministischen Kampftag als gesetzlichem Feiertag. Gedenkstätten sollen mehr Geld erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 70)
„Wir wollen den Frauentag am 8. März und den Tag der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai als neue Feiertage etablieren.“
Seite 70 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Neue Feiertage zu Frauenrechten und zur Befreiung vom Faschismus setzen gesellschaftspolitisch progressive Akzente im Feiertagskalender.

Feiertage in Sachsen neu ordnen

Die Linke will den Buß- und Bettag als Feiertag streichen und dafür einen Familienfeiertag rund um den Weltkindertag einführen. Zusätzlich soll der Internationale Frauentag am 8. März Feiertag werden. Der 8. Mai soll Gedenktag sein.

Die Linke will die Feiertage in Sachsen ändern. Der Buß- und Bettag soll wegfallen. Dafür soll es einen Familien-Feiertag geben. Auch der Frauentag am 8. März soll ein Feiertag werden.

Sachsen ist das einzige Bundesland, in dem der Buß- und Bettag noch gesetzlicher Feiertag ist. Der neue Familienfeiertag soll zeitlich beim Weltkindertag liegen. Als Gedenktag soll der 8. Mai an das Kriegsende in Europa und an das Ende der NS-Herrschaft erinnern, das die Partei als Befreiung bezeichnet.

Originalzitat anzeigen (Seite 85)
„Wir wollen den Buß-und Bettag abschaffen und einen Familienfeiertag um den Weltkindertag einführen.“
Seite 85 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftdeutlich progressiv

    Ein kirchlicher Feiertag soll abgeschafft und durch weltliche Feiertage zu Familie und Frauenrechten ersetzt werden, was eine religiöse Tradition durch neue Werte ablöst.

Vereinssport, Sportstätten und Ehrenamt fördern

Die Linke stellt den Vereins- und Breitensport in den Mittelpunkt ihrer Sportpolitik und will, dass Kinder und Jugendliche Sportstätten gratis nutzen können. Das Land soll die Kommunen so ausstatten, dass sie Sportstätten bauen und unterhalten können. Sportangebote in kleinen Gemeinden sollen Vorrang vor mehr Geld für den Spitzensport haben.

Die Linke will Sportvereine stärker fördern. Kinder und Jugendliche sollen Sportplätze und Hallen kostenlos nutzen. Die Gemeinden sollen mehr Geld für Sportstätten bekommen. Auch freiwillige Helfer im Sport sollen mehr Unterstützung bekommen.

Das Programm beziffert den Investitionsbedarf der Sportstätten auf rund 1,5 Milliarden Euro und fordert einen „Sächsischen Goldenen Plan“ für die Sportentwicklungsplanung. Besonders gefördert werden sollen Vereine mit Nachwuchsarbeit und Behindertensport; ein Sonderprogramm soll Mehrkosten für Integration und Inklusion ausgleichen. Die Partei wendet sich gegen Queerfeindlichkeit im Sport und unterstützt die Anerkennung des E-Sports im DOSB. Der Kommerzialisierung, vor allem im Fußball, will sie Grenzen setzen, die Polizei soll gegenüber Fans deeskalierend auftreten. Ehrenamtliche sollen Bildungsurlaub, leichteren Zugang zur Ehrenamtspauschale und Rentenpunkte erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 87)
„Die Nutzung von Sportstätten soll für Kinder und Jugendliche kostenlos sein.“
Seite 87 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Landesgeld für Sportstätten, kostenlose Nutzung für junge Menschen und neue Förderprogramme bauen öffentliche Leistungen aus.

  • Gesellschafteher progressiv

    Der Sport soll gezielt für Menschen mit Migrationsgeschichte, mit Behinderungen und unabhängig vom Geschlecht geöffnet werden, was Gleichstellung und Vielfalt fördert.

Schwimmbäder erhalten und Schwimmunterricht sichern

Die Linke will Frei- und Hallenbäder erhalten, ausreichend finanzieren und allen Kindern freien Eintritt gewähren. Das Programm verweist darauf, dass Ertrinken zu den häufigsten tödlichen Unfällen bei Kindern zählt. Jedes Kind soll deshalb schwimmen lernen.

Die Linke will, dass jedes Kind schwimmen lernt. Schwimmbäder und Freibäder sollen offen bleiben. Kinder sollen keinen Eintritt zahlen. Das Land soll neue Schwimmhallen bauen.

Ein Förderprogramm für Schwimmbäder soll auf höhere Betriebskosten und fehlendes Freibadpersonal reagieren. Die Förderung von Schwimmstätten soll einen eigenen Posten im Landeshaushalt bekommen. In jeder Wahlperiode soll mindestens eine Schwimmhalle neu entstehen und eine weitere saniert werden. In Schwimmvereinen will die Partei um Schwimmlehrkräfte werben.

Originalzitat anzeigen (Seite 88)
„Jedes Kind soll schwimmen lernen, Schwimmunterricht rettet Leben! Auch deshalb müssen Frei- und Schwimmbäder unbedingt erhalten werden.“
Seite 88 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neues Förderprogramm, Neubauten und freier Eintritt für Kinder erhöhen die öffentlichen Ausgaben für Bäder schrittweise.

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