Brand- und Bevölkerungsschutz als Landesaufgabe absichern
Die Linke will den Brandschutz zur Pflichtaufgabe nach Weisung machen, die der Freistaat finanziert. Auf dem Land sollen hauptamtliche Standortfeuerwehren die Freiwilligen Feuerwehren ergänzen. Ehrenamtliche sollen mehr Anerkennung erhalten.
Die Linke will die Feuerwehr überall gleich gut ausstatten. Das Land soll dafür bezahlen. Auf dem Land soll es auch Feuerwehren mit fest angestellten Leuten geben. Freiwillige Helfer sollen Bildungs-Urlaub und Renten-Punkte bekommen.
Hauptamtliche Standortfeuerwehren sollen zusammen mit dem Rettungsdienst dort als Erste helfen, wo Hilfe sonst zu spät käme. Für Ehrenamtliche fordert die Partei Bildungsurlaub für Weiterbildungen und Rentenpunkte. Geprüft werden soll eine gemeinsame Feuerwehrabgabe für Gewerbegebiete. Vorgesehen sind außerdem europäische Katastrophenschutzeinheiten in Sachsen, barrierefreie Warnsysteme und die Einbindung von Menschen mit Behinderungen in den Dienst. Die Feuerwehren sollen sich für Frauen und queere Menschen öffnen, und Bevölkerungsschutz soll ab der Kita Bildungsthema werden.
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„Brandschutz soll eine weisungsgebundene Pflichtaufgabe werden, damit sie nicht mehr vom Geldbeutel der Kommune abhängig ist.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Der Freistaat soll die Grundausstattung der Feuerwehren finanzieren und hauptamtliche Strukturen aufbauen, was öffentliche Leistungen ausweitet.