Bürokratie abbauen, Prüfungen auf Stichproben umstellen
Die Linke will Bürokratie verringern, um Verwaltung und Handwerksbetriebe zu entlasten. Behörden sollen nur noch stichprobenartig prüfen, im Gegenzug sollen Strafen und Bußgelder bei Verstößen steigen.
Die Linke will weniger Papierkram für Ämter und Betriebe. Behörden sollen nicht mehr alles prüfen, sondern nur einzelne Fälle. Wer gegen Regeln verstößt, soll dafür mehr Strafe zahlen. Förder-Anträge sollen nach sechs Wochen als genehmigt gelten.
Das Programm begründet den Abbau mit dem Personalmangel in der Verwaltung und dem wachsenden Aufwand für Handwerksbetriebe. Solange die Behörden nicht fristgerecht arbeiten können, sollen Fördermittelanträge als bewilligt gelten, wenn die Prüfung mehr als sechs Wochen dauert. Handwerksbetriebe sollen in Verwaltungsverfahren Unterstützung erhalten. Regeln sollen verständlich vermittelt werden, unter anderem durch kostenlose Schulungen. Zugleich hält die Linke fest, dass Märkte Regeln brauchen.
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„Außerdem sprechen wir uns dafür aus, dass die Aufsichtsbehörden flächendeckend nur noch Stichprobenkontrollen bei Bescheidprüfungen und anderen Prüfungsverfahren durchführen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Weniger Prüfungen und eine automatische Bewilligung nach sechs Wochen verringern die Verwaltungslast für Betriebe, auch wenn Bußgelder steigen sollen.