Regionale Landwirtschaft stärken, Marktmacht der Konzerne begrenzen
Die Linke will eine vielfältige Landwirtschaft mit regionalen Wirtschaftskreisläufen. Die Marktmacht großer Handelsketten, Molkereien und Schlachthöfe soll sinken, damit Bäuerinnen und Bauern besser verhandeln können. Mindestpreise für Erzeuger, etwa bei Milch und Fleisch, will die Partei unterstützen.
Die Linke will den Bauern in Sachsen helfen. Sie sollen mehr in der eigenen Region verkaufen. Große Supermarkt-Ketten sollen weniger Macht haben. Für Milch und Fleisch soll es Mindest-Preise geben. So sollen Bauern besser verdienen.
Mehr Erzeugnisse sollen direkt ab Hof, in Supermärkten der Region oder in Küchen von Kitas, Schulen und Krankenhäusern landen. Das Programm verweist auf niedrige Löhne in den grünen Berufen und sehr niedrige Milch- und Fleischpreise. Gefördert werden sollen regionale, genossenschaftliche Erzeugergemeinschaften und solidarische Landwirtschaft, auch in der öffentlichen Versorgung, mit dezentraler Verarbeitung und eigener Vermarktung. Feste Lieferbeziehungen sollen Transporte vermeiden und so auch dem Klima nützen.
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„Die Vorgabe von Mindesterzeugerpreisen beispielsweise für Milch und Fleisch wollen wir unterstützen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Mindesterzeugerpreise und die Begrenzung der Marktmacht großer Handelsunternehmen bedeuten mehr staatliche Eingriffe in den Agrarmarkt.