Zugewanderte schneller in Arbeit bringen, Asylrecht verteidigen
Die Linke will Zugewanderten einen rascheren Zugang zum Arbeitsmarkt verschaffen, vor allem durch einfachere Anerkennung von Abschlüssen und Berufserfahrung. Sie verteidigt das Asylrecht als humanitäre Pflicht und sieht Zuwanderung als Chance für Sachsen. Bedenken in der Bevölkerung ließen sich aus ihrer Sicht nur durch schnellere Integration abbauen.
Die Linke will das Recht auf Asyl schützen. Zugewanderte sollen schneller arbeiten dürfen. Abschlüsse aus dem Ausland sollen schneller gelten. Die Ausländer-Behörden sollen den Menschen dabei helfen.
Das Programm argumentiert, dass viele Kliniken und Handwerksbetriebe ohne Zuwanderung schon jetzt nicht arbeiten könnten. Sachsen soll im Bundesrat darauf dringen, dass Anerkennungspartnerschaften auch Geflüchteten offenstehen. Es soll mehr und fachlich stärker spezialisierte Arbeitsmarktmentorinnen und -mentoren geben. Die Ausländerbehörden gelten der Partei als größtes Hindernis und sollen zu Stellen werden, die Arbeit ermöglichen. Ausländische Beschäftigte und Grenzpendler sollen mehr Beratung in mehreren Sprachen über ihre Rechte bekommen.
Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Dafür müssen ausländische Abschlüsse und auch praktische Berufserfahrungen schneller und einfacher anerkannt werden“Einordnung
- Migrationeher offen
Leichtere Anerkennung, schnellerer Arbeitsmarktzugang auch für Geflüchtete und die Verteidigung des Asylrechts erweitern die Rechte Zugewanderter schrittweise.