Fachkräfte gezielt im Ausland anwerben
Die CDU will Fachkräfte aus dem Ausland gezielt für Sachsen gewinnen und dafür Anwerbezentren in ausgewählten Ländern nutzen. Kleine und mittlere Unternehmen sollen die Zuwanderung leichter nutzen können, etwa über Leiharbeit. Damit will die Partei auf den Bedarf an Arbeitskräften reagieren.
In Sachsen fehlen Fachkräfte. Die CDU will deshalb gut ausgebildete Menschen aus anderen Ländern holen. Dafür soll es Büros in einigen Ländern geben. Kleine Firmen sollen dabei Hilfe bekommen. Auch Menschen, die in Sachsen studiert haben, sollen bleiben.
Die Anwerbezentren sollen in Sachsen zentral koordiniert werden; auch die Wirtschaftsförderung Sachsen und Auslandskontakte der Wirtschaft sollen dafür eingesetzt werden. Für kleinere Betriebe will die CDU Leiharbeit und weitere Hilfen ermöglichen und sich dafür im Bund einsetzen. Wohnungsangebote, Verkehrsanbindung und berufliche Chancen für Lebenspartner sollen Sachsen für ausländische Fachkräfte anziehender machen. Absolventen sächsischer Hochschulen sollen früh angesprochen werden, damit sie im Land bleiben. Daneben will die Partei vorhandene Potenziale im Inland aktivieren.
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„In Abstimmung mit der Industrie, kleinen und mittelständischen Unternehmen, den Freien Berufen und dem Handwerk soll eine zielgerichtete Zuwanderung ausländischer Fachkräfte ermöglicht werden.“Einordnung
- Migrationeher offen
Die Zuwanderung von Fachkräften soll durch Anwerbezentren und Erleichterungen für kleinere Betriebe ausgebaut werden, was Erwerbsmigration schrittweise erleichtert.