Regionale Landwirtschaft fördern, EU-Agrarpolitik dezentralisieren
Die Freien Wähler wollen eine innovative, nachhaltige und regionale Landwirtschaft und die Vermarktung heimischer Produkte besonders fördern. Die EU-Agrarpolitik soll dezentral organisiert sein, und Betriebe sollen unabhängig von ihrer Größe gefördert werden, ohne verbindliche Obergrenzen.
Die Freien Wähler wollen die Bauern in Sachsen stärken. Lebensmittel aus der Region sollen in der Nähe verkauft werden. Die EU soll bei der Landwirtschaft mehr auf die Regionen achten. Große und kleine Höfe sollen gleich gefördert werden.
Zur Landwirtschaft zählt das Programm auch Forst, Holz, Imkerei, Jagd und Fischerei; sie sollen Arbeitsplätze auf dem Land sichern und die Bevölkerung mit hochwertigen ökologischen Lebensmitteln versorgen. Verbindliche Fördergrenzen für Betriebe lehnt die Partei ab und stellt deren wirtschaftliche Überlebensfähigkeit in den Vordergrund. Die EU-Biopatentrichtlinie soll so geändert werden, dass Patente auf Tiere und Pflanzen seltener möglich sind. Wegen erwarteter geringerer Niederschläge verlangt die Partei ein besseres Bewässerungsmanagement. Anreize in der Waldwirtschaft sollen den Umbau der Wälder und ihre Anpassung an den Klimawandel voranbringen. Innovationen in der Landtechnik, Tourismus und Weinbau sollen ebenfalls unterstützt werden.
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„Die Agrarpolitik der Europäischen Union muss dezentral angelegt sein; sie muss die Regionen und damit auch Sachsen vorrangig im Blick haben.“Einordnung
- Europaeher weniger EU
Die gemeinsame Agrarpolitik soll dezentraler werden und den Regionen Vorrang geben, was Gewicht von der EU-Ebene nach unten verlagert.