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parteiprogramm

SPD zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Soziale Politik für Sachsen – Regierungsprogramm der SPD Sachsen 2024-2029“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 95 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Landwirtschaft nachhaltiger und regionaler ausrichten

Die SPD will den Umbau der Landwirtschaft voranbringen und öffentliche Gelder an öffentliche Leistungen knüpfen. Regionale Produkte sollen in Kantinen und Gemeinschaftsverpflegung stärker genutzt werden, und neben dem Ökolandbau sollen auch konventionelle Betriebe für mehr Nachhaltigkeit gefördert werden.

Die SPD will die Landwirtschaft verändern. Bauern sollen Geld vom Staat für Leistungen für alle bekommen. Kantinen sollen mehr Essen aus der Region verwenden. Auch normale Betriebe sollen Förderung bekommen, wenn sie nachhaltiger arbeiten.

Schwerpunkte sind laut Programm die Bindung öffentlicher Mittel an Leistungen für die Allgemeinheit, regionale Wertschöpfung und Smart Farming, also digitale Technik im Betrieb. Für die Außer-Haus- und Gemeinschaftsverpflegung will die SPD Regelungen schaffen, die regionale Produkte begünstigen. Nachhaltige Landwirtschaft bedeutet für die Partei, Böden und Gewässer dauerhaft nutzbar zu halten. Deshalb sollen Fortschritte bei der Nachhaltigkeit auch in konventionell wirtschaftenden Betrieben gefördert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 57)
„Wir wollen die Transformation der Landwirtschaft vorantreiben und haben dabei besonders die Themen öffentliches Geld für öffentliche Leistungen, regionale Wertschöpfung und Smart Farming im Fokus.“
Seite 57 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Agrarförderung soll stärker an Gemeinwohlleistungen gebunden und regionale Produkte sollen durch Regelungen begünstigt werden, was die staatliche Lenkung schrittweise ausweitet.

Nachhaltige Landwirtschaft und Tierwohl stärken

Die SPD will nachhaltige Verfahren in Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion fördern und den Ökolandbau stärken. Öffentliche Gelder sollen an Leistungen für die Allgemeinheit geknüpft sein, etwa den Erhalt von Ökosystemen. In der Nutztierhaltung soll das Tierwohl ein hohes Gewicht haben.

Die SPD will eine Landwirtschaft, die die Natur schont. Bauern sollen weniger chemische Mittel spritzen. Mehr Höfe sollen ökologisch arbeiten. Tiere sollen kürzere Wege beim Transport haben. Auf jedem Feld soll es schnelles Mobil-Netz geben.

Der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel soll weiter sinken. Regionale Verwertungsketten für sächsische Tierprodukte will die SPD stärken, um Tiertransporte zu verringern. Betriebe sollen leichter auf ökologische Tierhaltung umstellen können. Die Digitalisierung sieht das Programm als Chance für eine sparsame und klimaschonende Bewirtschaftung, weshalb es 5G-Mobilfunk an jedem Feld anstrebt. Gefördert werden sollen auch Agroforstsysteme und Carbon Farming, also Bewirtschaftungsformen, die Kohlenstoff im Boden binden.

Originalzitat anzeigen (Seite 85)
„Wir wollen nachhaltige Produktionsverfahren in der Landwirtschaft und der Lebensmittelherstellung weiter befördern.“
Seite 85 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Agrarförderung soll stärker an Leistungen für das Gemeinwohl gebunden werden, was die staatliche Lenkung in der Landwirtschaft ausbaut.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Ökolandbau, weniger Pflanzenschutzmittel und klimaschonende Bodenbewirtschaftung sollen stärker gefördert werden, ohne neue Verbote.

Was sagen die anderen Parteien zur Landwirtschaft?

Alle Programme in Sachsen im Vergleich