Agrarpolitik von der EU zurückholen
Die AfD will, dass wieder der Nationalstaat statt der EU für die Landwirtschaft zuständig ist. Ausgleichszahlungen an Landwirte sollen vorerst bleiben, aber nicht mehr über die EU laufen. Förderprogramme sollen einfacher werden.
Heute entscheidet die EU viel über die Landwirtschaft. Die AfD will, dass Deutschland das wieder selbst macht. Bauern sollen weiter Geld vom Staat bekommen. Die Anträge dafür sollen einfacher werden.
Die Finanzierung über die EU nennt das Programm umständlich und teuer; deutsches Steuergeld soll keine Landwirte anderer Länder unterstützen. Die AfD lehnt die Düngevorgaben der EU und starre Obergrenzen beim Düngen ab und setzt beim Gewässerschutz auf Zusammenarbeit mit den Landwirten. Geplant sind außerdem eine steuerfreie Risikorücklage für Land- und Forstwirte sowie Gärtner, mehr Förderung für Betriebe in benachteiligten Gebieten und pünktliche Auszahlung der Fördermittel. Eine feste Zielquote für Ökolandbau und gentechnisch veränderte Nutzpflanzen lehnt die Partei ab.
Originalzitat anzeigen (Seite 49)
„Die AfD will die Zuständigkeit für die heimische Landwirtschaft wieder in nationale Hände legen.“Einordnung
- Europadeutlich weniger EU
Die Agrarpolitik, ein Kernbereich der EU, soll in nationale Zuständigkeit zurückgeführt werden.