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AfD zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Damit Sachsen Heimat bleibt – Wahlprogramm der AfD Sachsen für die Landtagswahl Sachsen 2024“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 65 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europadeutlich weniger EU (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 1 deutlich weniger EU

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Agrarpolitik von der EU zurückholen

Die AfD will, dass wieder der Nationalstaat statt der EU für die Landwirtschaft zuständig ist. Ausgleichszahlungen an Landwirte sollen vorerst bleiben, aber nicht mehr über die EU laufen. Förderprogramme sollen einfacher werden.

Heute entscheidet die EU viel über die Landwirtschaft. Die AfD will, dass Deutschland das wieder selbst macht. Bauern sollen weiter Geld vom Staat bekommen. Die Anträge dafür sollen einfacher werden.

Die Finanzierung über die EU nennt das Programm umständlich und teuer; deutsches Steuergeld soll keine Landwirte anderer Länder unterstützen. Die AfD lehnt die Düngevorgaben der EU und starre Obergrenzen beim Düngen ab und setzt beim Gewässerschutz auf Zusammenarbeit mit den Landwirten. Geplant sind außerdem eine steuerfreie Risikorücklage für Land- und Forstwirte sowie Gärtner, mehr Förderung für Betriebe in benachteiligten Gebieten und pünktliche Auszahlung der Fördermittel. Eine feste Zielquote für Ökolandbau und gentechnisch veränderte Nutzpflanzen lehnt die Partei ab.

Originalzitat anzeigen (Seite 49)
„Die AfD will die Zuständigkeit für die heimische Landwirtschaft wieder in nationale Hände legen.“
Seite 49 im Original

Einordnung

  • Europadeutlich weniger EU

    Die Agrarpolitik, ein Kernbereich der EU, soll in nationale Zuständigkeit zurückgeführt werden.

Landeseigene Agrarflächen verpachten statt verkaufen

Der Freistaat soll seine Acker- und Waldflächen nicht mehr veräußern, sondern auf lange Zeit an Betriebe aus der Region verpachten. Die AfD will damit Spekulation mit Boden begrenzen und heimische Landwirte vor fremden Investoren schützen.

Sachsen besitzt Felder und Wälder. Die AfD will, dass Sachsen diese Flächen nicht mehr verkauft. Bauern aus der Gegend sollen sie lange pachten können. Pachten heißt: gegen Geld nutzen. So sollen fremde Investoren kein Land aufkaufen.

Die AfD wendet sich gegen Spekulation mit Agrarflächen und gegen deren Nutzung für andere Zwecke. Geschützt werden sollen heimische Landwirte vor Investoren, die weder aus dem Ort noch aus der Branche kommen. Der Schutz soll ohne viel zusätzliche Bürokratie auskommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 50)
„Land- und forstwirtschaftliche Nutzflächen des Freistaates Sachsen sollen nicht mehr verkauft, sondern langfristig an ortsansässige Land- und Forstwirte verpachtet werden.“
Seite 50 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliches Land soll in Staatshand bleiben und der Bodenmarkt zugunsten ortsansässiger Betriebe gegen Investoren abgeschirmt werden.

Selbstversorgung und regionale Erzeugung stärken

Die AfD will, dass Sachsen sich möglichst selbst mit Lebensmitteln versorgt und der Anbau nicht ins Ausland abwandert. Bessere Haltungsbedingungen für Nutztiere, regionale Vermarktung sowie Kleingärtner und Kleintierhalter sollen gefördert werden.

Sachsen soll viele Lebensmittel selbst herstellen. Bei Milch und Eiern soll es so bleiben wie heute. Bei Fleisch soll es mehr werden. Tiere sollen besser gehalten werden. Die AfD will auch Kleingärtner unterstützen.

Gefördert werden sollen Schweinehaltung auf Einstreu, Laufställe für Milchrinder und die Weidetierhaltung; strengere Haltungsregeln sollen aber EU-weit gelten, damit heimische Betriebe nicht einseitig belastet werden. Futtermittel sollen möglichst aus der Region kommen, der Anbau von Eiweißpflanzen soll stärker erforscht und gefördert werden, und Antibiotika sollen nur bei tiermedizinischer Notwendigkeit zum Einsatz kommen. Regionale Wertschöpfungsketten, Werbung für sächsische Produkte und Erzeugergemeinschaften will die AfD unterstützen. Für Kleintierzucht und Kleingärten sollen bürokratische Hürden sinken, vor allem im Baurecht.

Originalzitat anzeigen (Seite 51)
„Der Selbstversorgungsgrad in Sachsen bei Milch und Eiern sollte gehalten und bei Schlachtvieh ausgebaut werden.“
Seite 51 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zur Landwirtschaft?

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