Zum Inhalt springen
parteiprogramm

CDU zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Weil es um Sachsen geht. Regierungsprogramm der Sächsischen Union 2024-2029“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 79 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Landwirtschaft von Auflagen und Bürokratie entlasten

Die CDU will, dass der Bund EU-Recht ohne zusätzliche nationale Auflagen umsetzt, damit sächsische Betriebe keine Wettbewerbsnachteile haben. Land- und Forstwirte sollen weniger Bürokratie und mehr unternehmerische Freiheit bekommen. Landwirtschaftliche Flächen sollen erhalten bleiben.

Die CDU will Bauern und Förstern die Arbeit leichter machen. Deutschland soll EU-Regeln nicht strenger machen als nötig. Es soll weniger Papierkram geben. Die Felder sollen Felder bleiben. Verbände der Bauern sollen früh mitreden.

Das Programm fordert, die Berufsverbände von Anfang an in politische Entscheidungen einzubeziehen. Das Nitratmessnetz soll modernisiert werden, damit Verursacher klar feststellbar sind und Einschränkungen gezielt entfallen können. Die CDU will eine Mehrgefahrenversicherung schrittweise einführen, Muttertierprämien erhalten oder neu auflegen und die Umwandlung von Ackerland in Dauergrünland nach fünf Jahren aussetzen. Für alle Lebensmittel soll eine klare Herkunftskennzeichnung auf Basis deutscher Standards gelten. Nicht abgerufene Bundesfördermittel sollen anderen Ländern offenstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 67)
„Wir setzen uns beim Bund dafür ein, dass er bestehendes EU-Recht 1:1 in Deutschland umsetzt und so die Land- und Forstwirtschaft geringstmöglich belastet.“
Seite 67 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Weniger Auflagen und Bürokratie für Betriebe und der Verzicht auf nationale Zusatzregeln verschieben den Stand in Richtung weniger Regulierung.

Tierhaltung erhalten, keine strengeren Vorgaben

Die CDU will die Tierhaltung in Sachsen erhalten und lehnt strengere Vorgaben für tierhaltende Betriebe ab. Gebühren rund um die Schlachtung sollen sinken, regionale Schlachtkapazitäten gefördert werden.

Die CDU will, dass Bauern in Sachsen weiter Tiere halten. Die Regeln dafür sollen nicht strenger werden. Gebühren beim Schlachten sollen sinken. Es soll mehr kleine Schlachtereien in der Region geben.

Das Programm begründet die Ablehnung weiterer Verschärfungen mit Freiheit und Eigenverantwortung der Betriebe. Die tierärztlichen Gebühren an Schlachthöfen und die Fleischhygienegebühr sollen dauerhaft sinken. Um Direktvermarkter zu stärken, will die CDU private Fleischereien beim Aufbau regionaler Schlachtmöglichkeiten fördern. Geprüft werden soll, ob sachkundige Schlachter die Fleischbeschau selbst vornehmen dürfen.

Originalzitat anzeigen (Seite 67)
„Wir setzen uns für Freiheit sowie Eigenverantwortung und damit gegen die weitere Verschärfung der Vorgaben für tierhaltende Betriebe ein.“
Seite 67 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Der Verzicht auf strengere Auflagen und niedrigere Gebühren verschieben den Stand schrittweise zu weniger Regulierung und Abgaben.

Waldumbau fördern, FSC-Zertifizierung im Staatswald beenden

Die CDU will Waldbesitzer beim Waldumbau und bei der Wiederaufforstung unterstützen und den Klimanutzen bewirtschafteter Wälder zur Grundlage der Forstpolitik machen. Zertifizierungen wie FSC im Staatswald hält sie für überzogen und will sie zurücknehmen.

Die CDU will Wald-Besitzern helfen, neue Bäume zu pflanzen. Sie sagt: Ein genutzter Wald ist gut für das Klima. Das FSC-Siegel im Wald des Landes soll wegfallen. FSC ist ein Siegel für Holz mit strengen Regeln. Die CDU findet diese Regeln übertrieben.

Die Unterstützung soll auch Forstbetriebsgemeinschaften zugutekommen. Wer Wald in eine andere Nutzung umwandelt, soll dies künftig auch mit einer Geldzahlung ausgleichen können, damit für Ersatzpflanzungen keine Ackerflächen verloren gehen. Biogas- und Biomasseanlagen will die CDU als dezentrale, grundlastfähige Energiequelle erhalten und in der Kraftwerksstrategie berücksichtigen. Das bestehende Jagdrecht soll bleiben; Jäger gelten dem Programm als Partner gegen Wildschäden und Tierseuchen.

Originalzitat anzeigen (Seite 68)
„Wir stehen überzogenen Zertifizierungen, wie z.B. dem FSC im Staatswald, entgegen und werden diese zurücknehmen.“
Seite 68 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die Rücknahme der Zertifizierung und die Ablöse statt Ersatzaufforstung verringern Auflagen für die Bewirtschaftung.

Was sagen die anderen Parteien zur Landwirtschaft?

Alle Programme in Sachsen im Vergleich