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BSW zur inneren Sicherheit

Aus dem Programm „Sachsens Zukunft: friedlich, vernünftig, gerecht. Wahlprogramm zur Landtagswahl 2024“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 50 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Innere Sicherheit

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen (0), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 2 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Bürgernahe Polizei mit mehr Personal statt Videoüberwachung

Das BSW will eine bürgernahe, vorbeugend arbeitende Polizei mit ausreichend Personal, vor allem im Streifen- und Ermittlungsdienst. Mehr Präsenz auf der Straße zieht die Partei zusätzlichen Videokameras vor. Ausbildung, Aufstiegschancen und Zulagen sollen verbessert werden.

Das BSW will mehr Polizisten auf der Straße. Das hilft nach Meinung der Partei mehr als Kameras. Menschen sollen sich ohne Angst vor Überwachung bewegen können. Polizisten sollen eine gute Ausbildung bekommen. Ihr Beruf soll attraktiver werden.

Die Fachkommission, die den Personalbedarf der Polizei bewertet, soll bleiben, und ihre Prognosen sollen in die Haushaltsplanung eingehen. Auch die Polizeiverwaltung soll entsprechend wachsen, besonders im IT-Bereich. In Aus- und Fortbildung sollen Deeskalation und psychologisches Wissen mehr Gewicht bekommen; alle Ausbildungsstandorte sollen erhalten bleiben. Für den Beruf sieht das Programm eine Reform der Beurteilungen, Zulagen für besondere Belastungen und Gesundheitsvorsorge vor. Staatliches Handeln soll stets verhältnismäßig sein und die Unschuldsvermutung achten.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Mehr Polizisten auf der Straße und in Problemvierteln sind im Bedarfsfall eine größere Hilfe als mehr Videokameras.“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen

    Das BSW verbindet mehr Polizeipersonal und Präsenz mit der Ablehnung zusätzlicher Videoüberwachung und nimmt damit zwischen Sicherheit und Freiheitsrechten keine eindeutige Seite ein.

Befugnisse des Verfassungsschutzes begrenzen

Das BSW will die Befugnisse des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz einschränken und dessen parlamentarische Kontrolle stärken. Politischer und religiöser Extremismus soll weiter beobachtet und bekämpft werden. Eine Beobachtung abweichender Meinungen lehnt die Partei ab.

Der Verfassungs-Schutz ist ein Geheimdienst des Landes. Das BSW will, dass er weniger darf. Er soll weiter Extremisten beobachten. Er soll aber nicht Menschen wegen ihrer Meinung unter Druck setzen. Der Landtag soll ihn strenger kontrollieren.

Die Partei begründet das Vorhaben damit, dass sich Bürger vor Bespitzelung und Manipulation sicher fühlen sollen. Verfassungsfeindliche Bestrebungen im politischen oder religiösen Extremismus sollen weiterhin beobachtet und konsequent bekämpft werden. Das parlamentarische Kontrollgremium soll mehr Möglichkeiten erhalten, sämtliche Tätigkeiten des Landesamtes zu überprüfen. Das Programm wendet sich zudem gegen "Cancel Culture" und eine aus seiner Sicht zunehmende Verengung des Meinungsspektrums.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Eine Ausweitung der Befugnisse auf nichtkonforme Meinungen, um Druck zu erzeugen, lehnen wir ab.“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Engere Befugnisse und stärkere parlamentarische Kontrolle des Landesverfassungsschutzes verschieben den heutigen Stand zugunsten der Bürgerrechte, ohne die Behörde abzuschaffen.

Strafen schneller vollstrecken, Strafvollzug stärken

Das BSW will, dass Strafverfahren schneller abgeschlossen und Strafen zügiger vollstreckt werden. Dafür sollen mehr Personal, mehr Mittel und bessere IT bereitstehen. Im Strafvollzug soll mehr Personal die Beschäftigten entlasten, private Betreiber lehnt die Partei ab.

Das BSW will: Nach einer Straftat soll die Strafe schnell kommen. Verfahren sollen nicht wegen Zeit-Mangel enden. Dafür soll es mehr Personal und bessere Computer-Technik geben. In Gefängnissen sollen mehr Menschen arbeiten. Private Firmen sollen keine Gefängnisse betreiben.

Laut Programm soll kein Verfahren mehr eingestellt werden, nur weil die Zeit für die Bearbeitung fehlt. Zusätzliche Stellen, mehr Mittel und eine spürbar bessere IT-Ausstattung sollen die Arbeit beschleunigen. Im Strafvollzug soll mehr Personal die Beschäftigten entlasten, außerdem soll frühzeitig Nachwuchs gewonnen werden. Für das BSW gehört der Strafvollzug zu den Kernaufgaben, für die der Freistaat selbst zuständig ist. Es lehnt ab, dass private Firmen Gefängnisse betreiben oder in Gerichten und Haftanstalten für Sicherheit sorgen.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Gerade im Strafrecht braucht es mehr und schnellere Vollstreckungen. Auf die Tat muss schnell die Strafe folgen.“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Mehr und schnellere Strafvollstreckung mit zusätzlichem Personal stärkt die Durchsetzung des Strafrechts schrittweise gegenüber heute.

Kriminalprävention früher ansetzen

Das BSW will Kriminalität früh und umfassend vorbeugen. Dafür sollen mehr Schulsozialarbeiter und Streetworker eingesetzt werden. Justiz und Justizvollzug sollen in den Lehrplänen mehr Raum bekommen.

Das BSW will Straftaten früh verhindern. Kinder und Jugendliche sollen Verantwortung lernen. Dafür soll es mehr Sozial-Arbeiter an Schulen und auf der Straße geben. Schüler sollen mehr über Gerichte und Gefängnisse lernen. Sie sollen Gerichts-Verhandlungen besuchen.

Die Vorbeugung soll junge Menschen dazu erziehen, für ihr Handeln Verantwortung zu tragen. Das Programm sieht mehr Schulsozialarbeit und mehr Streetworker vor. Die Themen Justiz und Strafvollzug sollen in den Lehrplänen stärker verankert werden. Besuche von Gerichtsverhandlungen und Gespräche mit Bediensteten des Justizvollzugs und mit Anwälten sollen für Schüler verpflichtend werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Deshalb setzen wir uns für mehr Schulsozialarbeiter und Streetworker ein.“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Schulsozialarbeiter und Streetworker bedeuten einen Ausbau öffentlicher Leistungen.

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen

    Der Punkt setzt bei der Kriminalität auf soziale Vorbeugung statt auf neue Befugnisse oder Strafen und verbindet damit beide Anliegen.

Was sagen die anderen Parteien zur inneren Sicherheit?

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