Direkte Demokratie erleichtern und ausweiten
Die Linke will Volksinitiativen, Volksbegehren, Volksentscheide und kommunale Bürgerbeteiligung leichter machen. Dafür sollen Quoren sinken und die Bedingungen für die Initiatoren besser werden. Die bisherigen rechtlichen Grundlagen für Beteiligung hält die Partei für unzureichend.
Die Linke will, dass Menschen öfter selbst über Politik abstimmen können. Dafür sollen weniger Unterschriften nötig sein. Auch in Städten und Gemeinden soll das leichter werden. 1.000 Menschen sollen ein Thema in den Landtag bringen können.
Bei Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheiden sollen die Quoren teilweise weiter sinken. Wer solche Verfahren startet, soll bessere Bedingungen bekommen, um die nötigen Unterschriften zu erreichen. Neu vorgesehen ist eine Einwohnerinitiative: Verlangen es mindestens 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner, müssen sich Fachausschüsse des Landtags mit dem Anliegen beschäftigen. Auf kommunaler Ebene soll für Einwohneranträge höchstens ein Prozent der Stimmberechtigten nötig sein, für Bürgerbegehren höchstens fünf Prozent der Wahlberechtigten. Auch das Quorum beim Bürgerentscheid soll sinken.
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„die Anwendung aller Formen direkter Demokratie außerhalb von Wahlen deutlich erleichtern und erweitern“Einordnung
Dieser Punkt berührt keine der Achsen.