Aufrüstung, Wehrpflicht und Militärstandorte ablehnen
Die Linke lehnt höhere Militärausgaben und eine schrittweise Einführung der Wehrpflicht ab. Sie wendet sich außerdem gegen die militärische Nutzung von Flächen und Standorten im Land. Aus Sicht des Programms macht Aufrüstung das Land nicht sicherer und entzieht Geld für Soziales, Bildung und den Umbau der Industrie.
Die Linke will nicht mehr Geld für das Militär ausgeben. Sie ist gegen eine Wehrpflicht. Wehrpflicht heißt: Junge Menschen müssen zur Armee. Die Partei will auch weniger Militär an Orten in Sachsen-Anhalt. Das Geld soll lieber in Soziales und Bildung fließen.
Das Programm stellt sich gegen das Ziel einer „Kriegstüchtigkeit“ und setzt stattdessen auf Völkerrecht, Abrüstung und Interessenausgleich. Höhere Militärausgaben nützen nach Ansicht der Partei vor allem den Gewinnen von Rüstungsunternehmen. Die Wehrpflicht nehme jungen Menschen ihre Freiheit. Naturlandschaften wie die Colbitz-Letzlinger Heide sollen friedlich genutzt werden. Die Linke spricht sich gegen eine militärische Nutzung des Flughafens Leipzig-Halle und gegen einen weiteren Ausbau des Standortes Holzdorf aus.
Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„gegen die Erhöhung der Militärausgaben, die nicht die Sicherheit, sondern lediglich die Profitrate von Rüstungskonzernen verbessert“Einordnung
- Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst
Die Ablehnung einer Wehrpflicht verteidigt die Freiheit des Einzelnen gegen eine diskutierte neue staatliche Pflicht.
- Außenpolitikeher Diplomatie zuerst
Die Partei wendet sich gegen die laufende Erhöhung der Verteidigungsausgaben und gegen den Ausbau von Militärstandorten, was Zurückhaltung beim Militär bedeutet.