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Linke zur Außen- und Verteidigungspolitik

Aus dem Programm „Wir sind der Pol der Hoffnung. Wahlprogramm zur Landtagswahl am 6. September 2026“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 150 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Außen und Verteidigung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 3 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Aufrüstung, Wehrpflicht und Militärstandorte ablehnen

Die Linke lehnt höhere Militärausgaben und eine schrittweise Einführung der Wehrpflicht ab. Sie wendet sich außerdem gegen die militärische Nutzung von Flächen und Standorten im Land. Aus Sicht des Programms macht Aufrüstung das Land nicht sicherer und entzieht Geld für Soziales, Bildung und den Umbau der Industrie.

Die Linke will nicht mehr Geld für das Militär ausgeben. Sie ist gegen eine Wehrpflicht. Wehrpflicht heißt: Junge Menschen müssen zur Armee. Die Partei will auch weniger Militär an Orten in Sachsen-Anhalt. Das Geld soll lieber in Soziales und Bildung fließen.

Das Programm stellt sich gegen das Ziel einer „Kriegstüchtigkeit“ und setzt stattdessen auf Völkerrecht, Abrüstung und Interessenausgleich. Höhere Militärausgaben nützen nach Ansicht der Partei vor allem den Gewinnen von Rüstungsunternehmen. Die Wehrpflicht nehme jungen Menschen ihre Freiheit. Naturlandschaften wie die Colbitz-Letzlinger Heide sollen friedlich genutzt werden. Die Linke spricht sich gegen eine militärische Nutzung des Flughafens Leipzig-Halle und gegen einen weiteren Ausbau des Standortes Holzdorf aus.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„gegen die Erhöhung der Militärausgaben, die nicht die Sicherheit, sondern lediglich die Profitrate von Rüstungskonzernen verbessert“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Die Ablehnung einer Wehrpflicht verteidigt die Freiheit des Einzelnen gegen eine diskutierte neue staatliche Pflicht.

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Die Partei wendet sich gegen die laufende Erhöhung der Verteidigungsausgaben und gegen den Ausbau von Militärstandorten, was Zurückhaltung beim Militär bedeutet.

Zivilklausel im Landeshochschulgesetz verankern

Die Linke will eine Zivilklausel ins Hochschulgesetz des Landes schreiben. Eine solche Klausel verpflichtet Hochschulen, nur für zivile Zwecke zu forschen. Das Programm will damit die zivile Forschung stärken.

Die Linke will eine Zivil-Klausel im Hochschul-Gesetz. Das ist eine Regel für die Forschung. Hochschulen sollen dann nur für friedliche Zwecke forschen. Forschung für das Militär soll es dort nicht geben.

Die Klausel soll im Landeshochschulgesetz stehen und damit für die Hochschulen des Landes gelten. Das Programm ordnet sie in seine Vorhaben zu Forschung und fairen Kooperationen ein. Als Ziel nennt es, dass Wissen frei, sicher und nutzbar bleibt.

Originalzitat anzeigen (Seite 40)
„eine Zivilklausel im Landeshochschulgesetz verankern“
Seite 40 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Eine gesetzliche Zivilklausel würde militärbezogene Forschung an den Landeshochschulen ausschließen, was Zurückhaltung bei Militär und Rüstung ausdrückt.

Zivile Produktion und Abrüstung priorisieren

Die Linke verknüpft Klimaschutz mit Friedenspolitik und will Landesfördermittel vorrangig in zivile statt in Rüstungsproduktion lenken. Aus Sicht des Programms treiben Kriege und Aufrüstung die Emissionen nach oben und binden Geld, das für Soziales und Ökologie fehlt.

Die Linke sagt: Kriege schaden dem Klima. Geld vom Land soll eher an zivile Betriebe gehen als an Waffen-Hersteller. Das Militär soll seinen CO₂-Ausstoß offen angeben. Die Politik soll auf Gespräche und Abrüstung setzen.

Sachsen-Anhalt soll sich im Bundesrat dafür einsetzen, dass Emissionen des Militärs vollständig und transparent erfasst werden. Bei der Vergabe von Landesfördergeld soll zivile Produktion Vorrang haben, damit Arbeitsplätze nicht von der Rüstung abhängen. Die Partei will, dass die Politik stärker auf internationale Zusammenarbeit, Abrüstung und Diplomatie setzt. Das Programm bezeichnet Frieden als Voraussetzung für wirksamen weltweiten Klimaschutz.

Originalzitat anzeigen (Seite 122)
„zivile Produktion priorisieren, auch beim Einsatz von Landesfördermitteln, damit Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft nicht an der Rüstungslogik hängen“
Seite 122 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Der Punkt setzt auf Diplomatie und Abrüstung und will Landesförderung von der Rüstung weglenken, was im Rahmen der Landeskompetenzen Zurückhaltung beim Militär stärkt.

Was sagen die anderen Parteien zur Außen- und Verteidigungspolitik?

Alle Programme in Sachsen-Anhalt im Vergleich