Rentenniveau anheben und DDR-Gerechtigkeitsfonds schaffen
Die Linke will das Rentenniveau bundesweit auf 53 Prozent erhöhen und eine gesetzliche Rentenversicherung, in die alle einzahlen. Ein Gerechtigkeitsfonds soll frühere DDR-Beschäftigte regelmäßig entschädigen. Das Programm verweist darauf, dass 2024 rund 60 Prozent der Renten im Land unter der Armutsgrenze gelegen hätten.
Die Linke will höhere Renten. Das Renten-Niveau soll auf 53 Prozent steigen. Alle Menschen sollen in dieselbe Renten-Kasse einzahlen. Menschen, die in der DDR gearbeitet haben, sollen Ausgleichs-Zahlungen bekommen.
Die Forderungen zum Rentenniveau und zur Versicherung für alle richten sich an den Bund. Der Gerechtigkeitsfonds soll regelmäßig Ausgleich an einen größeren Kreis ehemaliger DDR-Beschäftigter zahlen. Dabei soll die Lage von Frauen berücksichtigt werden, die in der DDR geschieden wurden. Die Partei hält die Überleitung der DDR-Renten für verfehlt und fordert eine Landesstrategie, um Altersarmut abzumildern. Nach Angaben des Programms haben die meisten Rentnerinnen und Rentner im Land über 40 Beitragsjahre.
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„das Rentenniveau im Bund auf 53 Prozent anheben und eine gemeinsame gesetzliche Rentenversicherung, in die alle einzahlen müssen“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Eine Rentenversicherung mit Beitragspflicht für alle baut das heutige System mit getrennten Versorgungswegen um und erhöht zugleich die Leistungen.