Vermögensteuer wieder einführen, Erbschaftsteuer reformieren
Die Linke will über den Bundesrat die Wiedereinführung der Vermögensteuer anstoßen und die Erbschaft- und Schenkungsteuer reformieren. Große Vermögen sollen stärker zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben beitragen. Die Partei will damit Ungleichheit abbauen und Geld für Kommunen und soziale Infrastruktur gewinnen.
Die Linke will eine Steuer auf große Vermögen. Wer mehr als eine Million Euro besitzt, soll ein Prozent Steuer zahlen. Auch große Erbschaften sollen stärker besteuert werden. Das Geld soll Städten, Gemeinden und sozialen Einrichtungen helfen.
Vorgesehen ist ein Steuersatz von einem Prozent auf Vermögen oberhalb von einer Million Euro. Nach Rechnung des Programms brächte das Sachsen-Anhalt jährlich bis zu 2,0 Milliarden Euro. Da die Steuer Bundesrecht ist, soll das Land eine Initiative im Bundesrat starten. Bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer will die Partei Beiträge, die die Konzentration von Vermögen verringern. Sie begründet die Forderungen auch mit den wirtschaftlichen Verlusten der Menschen im Land nach der Treuhand-Zeit.
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„Eine Bundesratsinitiative zur Wiedereinführung der Vermögenssteuer“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Die Vermögensteuer wird heute nicht erhoben; ihre Wiedereinführung und höhere Erbschaftsteuern sind eine grundlegende Umverteilung zulasten großer Vermögen.