Befristungen in der Wissenschaft zurückfahren
Die Linke will die Arbeitsbedingungen an Hochschulen verbessern und befristete Verträge reduzieren. Wer dauerhafte Aufgaben erledigt, soll eine unbefristete Stelle erhalten. Für studentische Beschäftigte unterstützt sie einen eigenen Tarifvertrag.
Die Linke will bessere Arbeit an den Hochschulen. Viele Verträge dort laufen nur kurze Zeit. Für dauerhafte Aufgaben soll es feste Stellen geben. Studierende mit Job an der Hochschule sollen einen Tarif-Vertrag bekommen.
Im Bund will die Linke auf eine Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes drängen, das Befristungen in der Wissenschaft regelt. Für studentische Beschäftigte sollen Mindeststandards gelten, etwa Verträge vor Arbeitsbeginn und pünktliche Bezahlung. Verträge auf Projektstellen sollen so lange laufen wie das Projekt, mit Mindestlaufzeiten und Verlängerung bei Weiterbewilligung. Ein Überbrückungsfonds ist vorgesehen, und ein Teil der Projektpauschalen soll verbindlich dem Personal zugutekommen. Statt des Lehrstuhlprinzips sollen Fachbereichsstrukturen ausgebaut werden.
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„Daueraufgaben mit Dauerstellen unterlegen – in Lehre, Forschung und Verwaltung“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Befristungen sollen eingeschränkt und tarifliche Mindestbedingungen ausgeweitet werden, was den Arbeitsmarkt in der Wissenschaft stärker reguliert.