Härteres Vorgehen gegen Täter häuslicher Gewalt
Die Linke will, dass gewalttätige Elternteile das Sorge- und Umgangsrecht automatisch für mindestens ein halbes Jahr verlieren. Polizei und Justiz sollen verpflichtend geschult werden, und Näherungsverbote sollen bei hohem Risiko digital überwacht werden können.
Die Linke will strenger gegen Gewalt in Familien vorgehen. Wer gewalttätig ist, soll seine Kinder mindestens sechs Monate nicht sehen dürfen. Polizei und Gerichte sollen Schulungen machen müssen. Bei großer Gefahr soll Technik das Näherungs-Verbot überwachen.
Polizei, Richterschaft und Staatsanwaltschaft sollen Pflichtfortbildungen erhalten, damit sie häusliche Gewalt erkennen. Gewaltauffällige Personen sollen als Auflage an Anti-Gewalt-Programmen teilnehmen müssen. Bei Justiz und Polizei sollen eigene Zuständigkeiten für solche Fälle entstehen. Auf Bundesebene will sich die Partei dafür einsetzen, dass das Umgangsrecht gewalttätiger Elternteile oder Angehöriger schneller ausgesetzt werden kann. Behörden sollen enger mit Nichtregierungsorganisationen zusammenarbeiten.
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„bei Gewalttaten den automatischen Entzug des Sorge- und Umgangsrechts für gemeinsame Kinder für mindestens sechs Monate“Einordnung
- Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst
Automatischer Rechtsentzug, verpflichtende Auflagen und digital überwachte Näherungsverbote erweitern die Eingriffsbefugnisse von Polizei und Justiz.