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Grüne zu Finanzen und Steuern

Aus dem Programm „Nur mit Grün wird Zukunft draus. Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 100 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Finanzen und Steuern

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Haushalt ausgleichen und Schuldenbremse reformieren

Die Grünen wollen gezielt in Bildung, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit investieren und zugleich ausgeglichene Haushalte erreichen. Die Schuldenbremse soll reformiert werden, damit das Land bei langfristigen Aufgaben handlungsfähig bleibt; Haushalt und Fördermittel sollen transparenter werden.

Die Grünen wollen Geld für Bildung, Klima und Soziales ausgeben. Das Land soll trotzdem nicht mehr ausgeben, als es einnimmt. Die Regel für Schulden soll sich ändern. Alle sollen im Internet sehen können, wofür das Land Geld ausgibt.

Ein Zukunftsinvestitionsbericht mit Kennzahlen soll zeigen, wie die Ausgaben wirken; Mittel aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes sollen zuerst in die Sanierung des Bestands fließen. Geplant sind ein Open-Data-Haushalt, eine landesweite digitale Fördermitteldatenbank und die Pflicht, Vorstandsgehälter der Sparkassen offenzulegen. Flughäfen sollen sich selbst tragen: Die Grünen wollen die Landesbeteiligung am Flughafen Dresden beenden und lehnen Betriebszuschüsse ab. Freie Träger sollen mehrjährige Förderbescheide erhalten, die spätestens Ende April vorliegen. Mit dem Bund und anderen ostdeutschen Ländern ist eine Braunkohlefolgenstiftung geplant.

Originalzitat anzeigen (Seite 96)
„Gleichzeitig sollen die Haushalte ausgeglichen“
Seite 96 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet mehr öffentliche Investitionen und eine gelockerte Schuldenbremse mit dem Ziel ausgeglichener Haushalte und dem Ende von Flughafenzuschüssen.

Beschäftigte und Rentner von Steuererklärung befreien

Die Grünen wollen Menschen, die nur Lohn oder Rente beziehen, die Pflicht zur Steuererklärung erlassen. Stattdessen sollen sie automatisch einen Entwurf für die Steuerfestsetzung bekommen.

Manche Menschen bekommen nur Lohn oder nur Rente. Sie sollen keine Steuer-Erklärung mehr machen müssen. Das Finanzamt schickt ihnen einen fertigen Vorschlag. Dann entscheiden sie selbst, ob er passt.

Die Befreiung soll für Steuerpflichtige gelten, deren Einkünfte allein aus nichtselbstständiger Arbeit oder aus Renten stammen. Das Finanzamt würde ihnen von sich aus einen Vorschlag zur Steuerfestsetzung vorlegen. Die Betroffenen können anschließend über diesen Entwurf entscheiden.

Originalzitat anzeigen (Seite 96)
„Abgabe einer Steuererklärung befreien.“
Seite 96 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Kommunalfinanzen reformieren und Altschuldenfonds einrichten

Die Grünen fordern eine Reform der Kommunalfinanzierung mit verlässlicher Grundausstattung und einem Flächenfaktor. Überschuldete Kommunen sollen über einen Altschuldenfonds entlastet werden, und Kommunen sollen höhere eigene Einnahmen erhalten.

Die Grünen wollen, dass Städte und Dörfer mehr Geld haben. Große Gemeinden mit viel Fläche sollen dafür extra Geld bekommen. Für Orte mit sehr hohen Schulden soll es einen Fonds geben. Wer den Kommunen Aufgaben gibt, muss sie auch bezahlen.

Die Steuerkraft der Gemeinden soll künftig aus dem Durchschnitt der drei letzten Jahre berechnet werden statt nur aus dem vorvergangenen Jahr. Ergebnisse des laufenden Gutachtens zum vertikalen Finanzausgleich sollen umgesetzt werden; Kommunen dürfen globale Minderausgaben bis 1,5 Prozent ansetzen. Das Konnexitätsprinzip, nach dem übertragene Aufgaben mitfinanziert werden müssen, soll strikt gelten. Die Grünen setzen sich für einen größeren kommunalen Anteil an der Umsatzsteuer, eine Gewerbesteuerreform zugunsten ostdeutscher Kommunen und eine eigene Einnahmequelle der Landkreise ein. Hinzu kommen transparente Verfahren bei der Kreisumlage und eigene Budgets für gewählte Ortschaftsräte.

Originalzitat anzeigen (Seite 97)
„Wir fordern eine Reform der Kommunalfinanzierung, die einen Flächenfaktor“
Seite 97 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Mittel für Kommunen, ein Altschuldenfonds und ein höherer Anteil an Steuereinnahmen stärken die öffentliche Hand und ihre Leistungen.

Was sagen die anderen Parteien zu Finanzen und Steuern?

Alle Programme in Sachsen-Anhalt im Vergleich