Kommunale Verpackungssteuer gesetzlich verbieten
Die AfD will den Kommunen per Landesgesetz untersagen, eine Steuer auf Einwegverpackungen für Speisen und Getränke zu erheben. Sie hält die Steuer für eine Belastung von Bürgern, Gastronomie, Handel und Handwerk. Der Verwaltungsaufwand stehe in keinem Verhältnis zu den Einnahmen.
Manche Städte wollen eine Steuer auf Einweg-Verpackungen für Essen und Getränke. Die AfD ist dagegen. Sie will diese Steuer im ganzen Land verbieten. Sie sagt: Die Steuer macht alles teurer. Sie bringt auch viel Arbeit für Firmen und Ämter.
Derzeit dürfen Kommunen in Sachsen-Anhalt eine solche Steuer auf Verpackungen für den Sofortverzehr erheben, und in mehreren Orten wird darüber diskutiert. Die AfD will das Kommunalabgabengesetz so ändern, dass die Einführung ausgeschlossen ist. Aus ihrer Sicht ist die Abgabe wirtschafts- und konsumfeindlich, weil am Ende die Bürger die Kosten zahlen.
Originalzitat anzeigen (Seite 145)
„Wir werden dafür sorgen, dass Sachsen-Anhalt eine verpackungssteuerfreie Zone bleibt und daher im Kommunalabgabengesetz des Landes Sachsen-Anhalt die Einführung dieser Steuer untersagen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Eine heute mögliche kommunale Abgabe soll ausgeschlossen werden, was Abgaben und Auflagen für Betriebe begrenzt.