Landesinteressen vor internationale Vorgaben stellen
Die AfD will ihre Regierungspolitik allein am Wohl der Menschen in Sachsen-Anhalt ausrichten. Vorgaben oder Wünsche der EU, der Ukraine, des UN-Migrationspakts und der Pariser Klimakonferenz sollen dafür kein Maßstab sein.
Die AfD will nur für die Menschen in Sachsen-Anhalt Politik machen. Die EU soll dabei nicht der Maßstab sein. Auch die Ukraine nicht. Das gilt ebenso für Abkommen zu Migration und Klima.
Das Programm nennt vier Bezugspunkte, an denen sich eine AfD-Regierung nicht orientieren will: die EU in Brüssel, die Ukraine, den Migrationspakt der Vereinten Nationen und die Pariser Klimakonferenz. Die Partei kritisiert, dass Steuergeld für Zuwanderer und für die Ukraine ausgegeben werde, während Straßen verfielen. Sie wendet sich außerdem gegen Windräder und Solaranlagen, gegen hohe Strompreise und gegen teure energetische Sanierungen von Häusern. Zudem erklärt sie, keinen Krieg mit Russland, sondern Frieden in Europa zu wollen.
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„Nicht das, was die Brüsseler EU, was die Ukraine, der UN-Migrationspakt oder die Pariser Klimakonferenz wollen und vorschreiben, ist unser Maßstab, sondern einzig und allein das Wohl der Bürger in Sachsen-Anhalt.“Einordnung
- Europaeher weniger EU
Vorgaben der EU sollen für die Landespolitik kein Maßstab mehr sein, was den Vorrang eigener Entscheidungen betont.
- Klimaeher Wachstum zuerst
Die Pariser Klimavereinbarungen sollen die Politik nicht leiten, und Kosten für Strom und Sanierung haben für die Partei Vorrang.
- Migrationeher restriktiv
Der UN-Migrationspakt wird als Richtschnur abgelehnt, was auf eine restriktivere Linie zielt.
- Außenpolitikeher Diplomatie zuerst
Die Partei lehnt Ausgaben für die Ukraine ab und betont Frieden mit Russland statt militärischer Unterstützung.