Jugendbeteiligung zur Pflicht machen, Wahlalter 16
Die SPD will, dass Kommunen Jugendliche verpflichtend beteiligen müssen, und setzt sich für ein Wahlalter von 16 Jahren ein. Mit den Trägern der Jugendarbeit soll ein verbindlicher Jugendförderplan entstehen.
Jugendliche sollen in ihrer Gemeinde mitbestimmen. Die SPD will das zur Pflicht für Gemeinden machen. Junge Menschen sollen schon ab 16 Jahren wählen dürfen. Jugend-Verbände sollen genug Geld bekommen.
Jugendgremien wie Jugendbeiräte und Jugendbudgets sollen enger verknüpft werden; Kommunen mit solchen Gremien erhalten gezielte Hilfe. Der Jugendförderplan soll Mindeststandards für Landesangebote festlegen und die Förderung vereinfachen. Der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt soll auskömmlich finanziert, das Jugendpolitische Programm weiterentwickelt werden. Das Modellprojekt Queeres Jugendbudget soll wachsen und dauerhaft bestehen, Beratungsstellen für queere Jugendliche werden gefördert. Die SPD begründet das mit demokratischem Lernen und der Attraktivität des Landes für junge Menschen.
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„Deshalb soll Jugendbeteiligung zur kommunalen Pflichtaufgabe werden.“Einordnung
- Gesellschafteher progressiv
Ein niedrigeres Wahlalter, mehr Mitsprache Jugendlicher und dauerhafte Förderung queerer Jugendangebote erweitern Teilhabe und Vielfalt.