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parteiprogramm

CDU zu Arbeit und Sozialem

Aus dem Programm „Regierungsprogramm zur Landtagswahl am 6. September 2026“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 91 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Arbeit und Soziales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Beim Bund Entlastungen und Sozialreformen einfordern

Die CDU will sich im Bund für niedrigere Steuern für Handwerk und Mittelstand und für eine Obergrenze bei den Sozialabgaben einsetzen. Zudem fordert sie strengere Regeln in der Grundsicherung, leichtere Zuwanderung von Fachkräften und Anreize für Mehrarbeit.

Die CDU will vom Bund weniger Steuern für kleine Firmen. Die Sozial-Abgaben sollen nicht weiter steigen. Wer Hilfe vom Staat bekommt, soll auch etwas dafür tun. Fachkräfte aus dem Ausland sollen leichter kommen können. Wer im Renten-Alter arbeiten will, soll das einfacher dürfen.

Die Arbeitskosten sollen aus Sicht der CDU international konkurrenzfähig bleiben. In der Grundsicherung soll das Prinzip „Fördern und Fordern“ gestärkt und Missbrauch von Sozialleistungen sanktioniert werden. Der Mindestlohn soll nicht für Wahlversprechen genutzt werden. Für qualifizierte Fachkräfte strebt die CDU eine unbürokratische, klar geregelte Zuwanderung an. Mehrarbeit und Arbeit im Rentenalter sollen frei von Sozialabgaben sein. Gemeinsam mit dem Bund will sie in Schiene, Straße und Wasserwege investieren.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Auf Bundesebene setzen wir uns dafür ein, Handwerk und Mittelstand von Steuern zu entlasten sowie die Sozialabgaben zu deckeln.“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Steuerentlastungen, gedeckelte Sozialabgaben und strengere Bedingungen in der Grundsicherung verschieben den heutigen Stand schrittweise zu weniger Abgaben und mehr Eigenverantwortung.

  • Migrationeher offen

    Die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte soll gegenüber heute erleichtert und entbürokratisiert werden.

Bürgerarbeit für arbeitsfähige Leistungsbezieher verpflichtend machen

Die CDU will, dass arbeitsfähige Bezieher staatlicher Leistungen eine Gegenleistung erbringen. Die Teilnahme an Arbeitsmarktprogrammen des Landes soll für sie nicht mehr freiwillig sein, und im Bund will die Partei eine erweiterte Pflicht zu gemeinnütziger Arbeit durchsetzen.

Manche Menschen bekommen Geld vom Staat und können arbeiten. Die CDU will: Diese Menschen sollen etwas zurückgeben. Sie sollen an Arbeits-Programmen vom Land teilnehmen müssen. Die CDU nennt das Bürger-Arbeit. Auch im Bund soll es eine Pflicht zu gemeinnütziger Arbeit geben.

Die CDU verweist darauf, das Prinzip der Bürgerarbeit vor zehn Jahren entwickelt zu haben, und zeigt sich mit der Umsetzung im Bund unzufrieden. Aus den Erfahrungen soll ein neues Konzept entstehen, mit dem der Sozialstaat Menschen stärker aktiviert. Zusammen mit Kommunen und Bundesagentur für Arbeit soll ein Programm entstehen, das Leistungsempfängern, die Arbeit ablehnen, ein verbindliches Arbeitsangebot macht. Die erweiterte Pflicht zu gemeinnütziger Arbeit will die Partei als Sozialstaatsreform erneut auf Bundesebene einbringen.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„Die Teilnahme an Landesprogrammen zur Arbeitsmarktförderung soll für arbeitsfähige Leistungsbezieher nicht länger vom Prinzip der Freiwilligkeit abhängig sein.“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Leistungen sollen stärker an eine Arbeitspflicht geknüpft werden, was Eigenverantwortung betont und die Bedingungen des Leistungsbezugs gegenüber heute verschärft.

Ältere Menschen stärken und Altersdiskriminierung abbauen

Die CDU will Treffpunkte für Ältere stärken, Einsamkeit entgegenwirken und neue Wohnformen fördern. Sie will außerdem gegen Altersdiskriminierung vorgehen und dafür sorgen, dass Angebote auch ohne Internet erreichbar bleiben.

Die CDU will mehr für ältere Menschen tun. Es soll Treff-Punkte für Alt und Jung geben. Niemand soll einsam sein. Niemand soll wegen seines Alters schlechter behandelt werden. Ämter und Firmen sollen auch ohne Internet erreichbar bleiben.

Laut Programm ist mehr als ein Drittel der Menschen im Land über 60 Jahre alt. Mit den Kommunen will die CDU die Mitwirkung von Senioren und Projekte zwischen den Generationen voranbringen. Gegen Altersdiskriminierung nennt sie Aufklärung und Bildung, altersfreundliche Arbeitsmodelle sowie klare Regeln für Beruf und Alltag. Digitale Angebote sollen benutzerfreundlicher werden, analoge Kontaktwege sollen bestehen bleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„Wir wollen Orte der Begegnung wie Mehrgenerationenhäuser oder Seniorentreffs stärken, Vereinsamung entgegenwirken und alternative Wohnformen fördern.“
Seite 32 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Klare Regeln gegen Altersdiskriminierung in Beruf und Alltag bauen den Schutz vor Benachteiligung schrittweise aus.

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