Waldausgleich bei Windrädern im Wald beibehalten
Die Grünen wollen daran festhalten, dass für Windräder gerodeter Wald anderswo durch neuen Wald ersetzt wird. Geldzahlungen, mit denen eine Wiederaufforstung umgangen wird, lehnt die Partei ab.
Manchmal stehen Windräder im Wald. Dafür müssen Bäume weg. Die Grünen wollen: An anderer Stelle muss neuer Wald wachsen. Man darf sich davon nicht mit Geld freikaufen.
Die Regel gilt laut Programm für Windenergieanlagen ebenso wie für jede andere Nutzung von Waldflächen. Sie ist im Sächsischen Waldgesetz verankert. Ersatzzahlungen anstelle neuer Aufforstung schließt die Partei aus.
Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Umgewandelte Waldfläche ist durch Waldmehrung an anderer Stelle auszugleichen. An diesem Grundsatz des Sächsischen Waldgesetzes halten wir fest.“Einordnung
- Klimaausgewogen
Der Punkt bewahrt die geltende Ausgleichspflicht und verbindet Windkraftausbau mit Waldschutz, ohne den Stand zu verschieben.