Barrierefreiheit ausbauen und Inklusionsgesetz überarbeiten
Die Grünen wollen das sächsische Inklusions- und Teilhabegesetz erneuern und eine „Dekade der Barrierefreiheit“ beginnen. Öffentliche Gebäude, Webseiten, Bildungseinrichtungen und die Infrastruktur auf dem Land sollen schneller barrierefrei werden. Assistenz und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung sollen gesichert sein.
Die Grünen wollen weniger Hindernisse für Menschen mit Behinderung. Gebäude und Internet-Seiten vom Staat sollen für alle nutzbar sein. Auch Kitas und Schulen sollen umgebaut werden. Ein Gesetz dazu soll neu gefasst werden. Menschen mit Behinderung sollen gute Assistenz bekommen.
Fortbildungen zu Vielfalt, Inklusion und Barrierefreiheit sollen für alle Verwaltungsbeschäftigten Pflicht werden. Kommunen sollen Anreize bekommen; Beiräte, Selbstvertretungen und hauptamtliche Beauftragte sollen gefördert werden. Landesblindengeld und Nachteilsausgleich sollen an heutige Verhältnisse angepasst werden. Das Programm „Sachsen Barrierefrei 2030“ soll weiterentwickelt werden, und eine „TeilhabeSachsenApp“ soll fehlende Barrierefreiheit sichtbar machen. Auch Kultur, Sport, Berufsausbildung, Studium und politische Beteiligung sollen zugänglicher werden.
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„Dafür wollen wir das Inklusions- und Teilhabegesetz zeitgemäß überarbeiten.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Mehr öffentliche Investitionen in Barrierefreiheit und angepasste Leistungen wie das Landesblindengeld bauen staatliche Leistungen schrittweise aus.
- Gesellschafteher progressiv
Der Ausbau von Inklusion und Selbstvertretung stärkt gleichberechtigte Teilhabe über den heutigen Stand hinaus.