LGBTQIA+ vor Diskriminierung und Gewalt schützen
Die FDP fordert eine Null-Toleranz-Politik gegen die Diskriminierung von LGBTQIA+-Menschen. Sie will Prävention ausbauen, Gewalt und Hasskriminalität verfolgen sowie Anlaufstellen und Schutzwohnungen schaffen.
Die FDP will queere Menschen besser schützen. Niemand soll sie benachteiligen oder angreifen. Die Polizei soll solche Taten verfolgen und eigens zählen. Es soll mehr Hilfe-Stellen und Schutz-Wohnungen geben. Schulen sollen über das Thema aufklären.
Entscheidungsträger in Staat, Kirchen und anderen Organisationen sollen für Toleranz und Akzeptanz sensibilisiert werden. In Schulen, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen ist zusätzliche Präventionsarbeit vorgesehen; Schulen sollen technisch pädagogische Namen verwenden können, die vom amtlichen Namen abweichen. Auch Beleidigung und Volksverhetzung sollen verfolgt und in der Statistik als LSBTI-feindliche Taten ausgewiesen werden. Hilfestellen sollen in allen Stadtteilen von Bremen und Bremerhaven Gewaltprävention ermöglichen. Zudem will die FDP „Community-Spaces“ fördern und Interessenvertretungen ideell unterstützen.
Originalzitat anzeigen (Seite 93)
„Gewalt gegen LGBTQIA+ gilt es zu verhindern und wenn sie auftritt, konsequent zu verfolgen.“Einordnung
- Gesellschafteher progressiv
Mehr Prävention, Schutzangebote und Sichtbarkeit für queere Menschen bauen bestehende Gleichstellungspolitik aus, was zum progressiven Pol passt.