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FDP zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Zeigen wir, was geht. Wahlprogramm der Freien Demokraten zur Bürgerschaftswahl in Bremen und zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung in Bremerhaven am 14. Mai 2023“

Bürgerschaftswahl Bremen 2023, 14. Mai 2023Original-PDF, 125 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Plätze und Grünanlagen der Bremer Innenstadt beleben

Die FDP will die Bremer Innenstadt vielseitiger nutzen: Wohnen, Bildung, Kultur, Sport und Gastronomie sollen neben dem Einkaufen mehr Gewicht bekommen. Dafür sollen Domshof, Wallanlagen, Weserufer und freie Plätze neu gestaltet und die Bürgerinnen und Bürger über Bürgerwerkstätten beteiligt werden.

Die Bremer Innenstadt soll mehr bieten als Einkaufen. Auf dem Domshof soll es abends Konzerte geben. In den Wallanlagen sollen neue Spielplätze entstehen. Es soll Orte für Jugendliche geben. Die Menschen sollen eigene Ideen einbringen können.

Auf dem Domshof bleibt der Vormittagsmarkt, dazu kommen Cafés, Kulturflächen, an manchen Tagen ein Nachmittagsmarkt und abends Open-Air-Veranstaltungen. In den Wallanlagen plant die FDP Erlebnisspielplätze mit Mittelalter-Thema, stärker bepflanzte Wege und einen besseren Übergang ins Viertel, unter Beachtung des Denkmalschutzes. Die Weser soll durch Wasserspiele und Aktivitäten am Wasser sichtbarer werden, die Balge als oberirdischer Wasserlauf zurückkehren. Plätze wie der Hillmannplatz sollen für Kultur und Sport frei nutzbar sein, dazu kommen Jugendorte und mehr Freizeittourismus. Für die Sauberkeit sind ein Smart-Waste-Konzept, intelligente Mülleimer und selbstreinigende öffentliche Toiletten vorgesehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 55)
„Abends sollen regelmäßig Konzerte und Open-Air-Festivitäten stattfinden, welche durch Getränkeausschank und Außengastronomie begleitet werden.“
Seite 55 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Umfeld des Bremer Hauptbahnhofs aufwerten

Die FDP will die Umgebung des Bremer Hauptbahnhofs umgestalten, um den Aufenthalt dort angenehmer und sicherer zu machen. Plätze sollen für Veranstaltungen genutzt, Wege ausgebaut und der Gustav-Deetjen-Tunnel neu aufgeteilt werden.

Die FDP will die Gegend um den Bremer Hauptbahnhof schöner machen. Auf den Plätzen soll es Sport und Feste geben. Wege sollen heller und besser werden. Im Tunnel sollen Fahrräder eine eigene Spur bekommen. So soll es dort sicherer werden.

Der Platz vor dem Überseemuseum und der Hillmannplatz sollen Veranstaltungsorte werden, etwa für Beachvolleyball, Basketball, eine Eisbahn oder Street-Food-Festivals. Geplant sind ein überdachter Glasgang zum Überseemuseum, ein gut beleuchteter Weg zum neuen Busbahnhof (ZOB) und später Außengastronomie vor dem Cinemaxx. Der Bahnhofsvorplatz soll durch farbige Pflasterung, Bäume, WLAN und Wasserspender übersichtlicher werden; langfristig soll eine Promenade vom City Gate in die Innenstadt führen. Im Gustav-Deetjen-Tunnel sollen Licht und Kunst hinzukommen. Radfahrende sollen dort die bisherige Autospur erhalten, während Autos und Bahn sich eine Spur teilen.

Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„Die Aufenthaltsqualität wollen wir steigern, indem wir das Bahnhofsumfeld aufwerten.“
Seite 56 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Bremerhavens Innenstadt zu den Havenwelten öffnen

Die FDP will die Neugestaltung nach dem Weggang von Karstadt nutzen, um Bremerhavens Innenstadt neu aufzustellen und zu den Havenwelten zu öffnen. Sie unterstützt private Investoren, verlangt aber Transparenz über die Baupläne und ausreichend freie Flächen.

In Bremerhaven ist das Kaufhaus Karstadt weg. Die FDP will die Innenstadt dort neu gestalten. Man soll von der Innenstadt gut zu den Havenwelten am Hafen kommen. Dafür soll nicht zu dicht gebaut werden. Die Pläne sollen vor dem Bau offen gezeigt werden.

Auf dem Eulenhofgrundstück, dem früheren Finanzamt und dem Karstadtgelände sollen Plätze frei bleiben; eine zu dichte Bebauung lehnt die FDP ab, eine Markthalle mit Durchgang gilt als denkbare Alternative. Für das Finanzamtsgelände soll es einen Architektenwettbewerb geben, falls die Stadt es selbst entwickelt. Neben der Innenstadtkoordination soll dauerhaft wieder ein City-Management als Ansprechstelle entstehen, zuständig für die Innenstadtentwicklung soll die BIS sein. Die Straße Am Alten Hafen kommt als Bustrasse in Betracht, Radfahren in der Fußgängerzone soll bei gegenseitiger Rücksicht erlaubt werden. Die Stadtbibliothek soll möglichst ins Erdgeschoss mit Schaufenster ziehen, und für junge Menschen ist ein eigener Treffpunkt vorgesehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 58)
„Wir setzen uns für eine Sichtachse von der Großen Kirche in Richtung altes Hafenamt/Auswandererhaus/Neuer Hafen ein.“
Seite 58 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Privates Silvesterfeuerwerk weiter erlauben

Die FDP lehnt ein Verbot von privatem Feuerwerk an Silvester ab. Familien sollen diese Tradition nach dem Willen der Partei weiter verantwortungsvoll pflegen können.

Die FDP will Feuerwerk an Silvester weiter erlauben. Familien sollen privat Raketen zünden dürfen. Die FDP sagt: Die meisten Schäden kommen von verbotenen Böllern. Ein Verbot könnte dazu führen, dass mehr Menschen solche Böller nutzen.

Das Programm verweist darauf, dass die meisten Schäden durch Böller entstünden, die schon heute illegal sind. Bei einem Verbot des legalen Feuerwerks befürchtet die FDP, dass solche gefährlichen Böller häufiger verwendet würden. Die Regelung soll für Bremen und Bremerhaven gelten.

Originalzitat anzeigen (Seite 83)
„Wir Freie Demokraten lehnen daher ein Verbot von Feuerwerk an Silvester ab.“
Seite 83 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Trauerwald in Bremerhaven schaffen

Die FDP will in Bremerhaven einen Trauerwald einrichten, in dem Bestattungen unter Bäumen möglich sind. Bisher fehle ein solches Angebot in der Stadt.

In Bremerhaven kann man sich nicht in einem Wald bestatten lassen. Viele Menschen wünschen sich das aber. Die FDP will dort einen Trauer-Wald schaffen. Das ist ein Wald für Gräber an Bäumen.

Nach Darstellung des Programms gibt es in Bremerhaven keine Waldbestattung. Viele Menschen wünschten sich ein Grab an einem Baum. Wer das möchte, weiche bislang oft auf Trauerwälder im Umland aus.

Originalzitat anzeigen (Seite 106)
„Wir Freie Demokraten setzen uns für einen Trauerwald in Bremerhaven ein.“
Seite 106 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Sportstätten sanieren und Sport an Schulen stärken

Die FDP will den Sanierungsstau bei Sporthallen abbauen, Sportplätze und Hallen nach Bedarf ausbauen und dafür Haushaltsmittel bereitstellen. Schulen und Kitas sollen enger mit Sportvereinen zusammenarbeiten, und die Universität Bremen soll wieder Sportwissenschaften anbieten.

Die FDP will kaputte Sporthallen reparieren. Es soll mehr Sportplätze und Hallen geben. Schulen und Kitas sollen mit Sport-Vereinen zusammenarbeiten. Die Universität Bremen soll wieder Sport-Lehrer ausbilden.

Für Bau und Pflege von Hallen, Plätzen und Bädern verlangt das Programm ein langfristiges Konzept, das regelmäßig fortgeschrieben wird. Die Vernetzung von Schulen und Kitas mit Vereinen hält die FDP besonders beim Ausbau der Ganztagsschulen für nötig. Um genug qualifizierte Sportlehrkräfte zu haben, soll der frühere Studiengang Sportwissenschaften an der Universität Bremen neu eröffnet werden. Das Ehrenamt in Sportvereinen will die Partei fördern. In Bremerhaven soll auf dem Willy-Brandt-Platz eine schnell abbaubare Sportanlage mit aufgemalten Spielfeldern und einem mobilen Metallzaun entstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 113)
„Für Bau, Unterhaltung und Pflege von Sporthallen, Sportplätzen und Schwimmbädern braucht es ein fortzuschreibendes, langfristiges Konzept.“
Seite 113 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die FDP will mehr öffentliche Mittel für Sanierung und Ausbau von Sportstätten bereitstellen, was öffentliche Investitionen ausweitet.

Leistungssport fördern und eSport anerkennen

Die FDP will den Leistungssport in Bremen und Bremerhaven mit Geld und ideeller Unterstützung fördern. eSport soll unabhängig vom Inhalt der Spiele als Sport gelten, und eSport-Vereine sollen als gemeinnützig anerkannt werden.

Die FDP will Spitzen-Sport mit Geld unterstützen. Auch eSport soll als Sport gelten. eSport bedeutet: Wettkämpfe mit Computer-Spielen. Vereine für eSport sollen dieselben Vorteile bekommen wie andere Sport-Vereine.

Zur Förderung zählt das Programm, die Oberschule an der Ronzelenstraße weiterhin zu unterstützen, ebenso die Initiativen für eine Eliteschule des Sports. Auch den Neubau des Leistungszentrums von Werder Bremen will die FDP unterstützen. Für Spitzensportlerinnen und -sportler soll ein Haus der Athleten entstehen. Bei eSport soll die Anerkennung als Sport und die Gemeinnützigkeit der Vereine nicht davon abhängen, welche Spiele gespielt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 113)
„Neben dem Breitensport bekennen wir Freie Demokraten uns uneingeschränkt zum Leistungssport, den wir finanziell und ideell fördern wollen.“
Seite 113 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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