Landesaktionsprogramm für Geschlechtergerechtigkeit am Arbeitsmarkt auflegen
Die SPD will ein Landesprogramm für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt starten. Sie verweist auf eine Lohnlücke von fast 20 Prozent sowie auf viele Frauen in Teilzeit und Minijobs. Gleichstellung sei auch wirtschaftlich geboten, um die Fachkräftelücke zu schließen.
Frauen verdienen oft weniger als Männer. Viele Frauen arbeiten in Teilzeit oder in Minijobs. Die SPD will das ändern. Sie will ein Programm für gleiche Chancen bei der Arbeit starten. Mehr Frauen sollen auch Chefinnen werden.
Eine hochrangige, ressortübergreifende Steuerungsgruppe bei der Senatskanzlei soll das Programm planen und umsetzen; Kammern, Gewerkschaften und Verbände werden eingeladen. Im Bund will sich die SPD für ein wirksameres Entgeltgleichheitsgesetz einsetzen. Vorgesehen sind ein Beratungsangebot für Unternehmen, Unterstützung flexibler Arbeitszeitmodelle sowie geschlechtersensible Berufsberatung und Förderprogramme für Mädchen und junge Frauen. Bei der Wirtschaftsförderung soll geprüft werden, wie Geschlechtergerechtigkeit zum Entscheidungskriterium wird. Im öffentlichen Bereich sollen Schritte zu mehr Frauen in Führung im Landesgleichstellungsgesetz verbindlich stehen, und ein regelmäßiges Monitoring soll die Fortschritte zeigen.
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„Wir werden deshalb ein Landesaktionsprogramm „Geschlechtergerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt“ auflegen“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Wirksamere Regeln zur Entgeltgleichheit und Gleichstellungskriterien in der Wirtschaftsförderung erhöhen die Anforderungen an Unternehmen.
- Gesellschafteher progressiv
Ein Aktionsprogramm, verbindliche Schritte für mehr Frauen in Führung und gezielte Förderung bauen die Gleichstellungspolitik schrittweise aus.