Rente auf Kapitaldeckung umstellen, Eintritt flexibilisieren
Die FDP will die Rentenversicherung auf lange Sicht auf ein kapitalgedecktes System umstellen, weil sie nur so finanzierbar bleibe. Die Aktienrente soll dafür ausgeweitet und beschleunigt werden. Außerdem soll der Renteneintritt nach schwedischem Vorbild flexibel werden.
Die FDP will die Rente umbauen. Das Geld für die Rente soll langfristig am Kapital-Markt angelegt werden. Die Aktien-Rente soll größer werden. Menschen sollen selbst wählen, wann sie in Rente gehen. Wer neben der Rente arbeitet, soll mehr dazuverdienen dürfen.
Das Programm begründet den Umbau mit dem demografischen Wandel: Immer weniger Beschäftigte finanzieren immer mehr Rentner. Die auf Bundesebene angestoßene Aktienrente sieht die FDP nur als ersten Schritt. Ein festes Eintrittsalter passt aus ihrer Sicht nicht mehr zu den unterschiedlichen Lebensentwürfen. Auch ein schrittweiser Übergang in den Ruhestand soll leichter werden, indem die Hinzuverdienstgrenzen steigen und Teilzeit oder Nebenjobs die Rente nicht schmälern.
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„Deswegen fordern wir eine Flexibilisierung des Renteneintritts nach dem schwedischen Modell.“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Markt
Die umlagefinanzierte Rente soll langfristig durch ein kapitalgedecktes System ersetzt werden, was ein grundlegender Umbau hin zu Markt und Eigenvorsorge ist.