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Linke zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Wahlprogramm zur Bürgerschaftswahl in Bremen am 14. Mai 2023 (Damit Bremen weiter auf sozial-ökologischem Kurs bleibt)“

Bürgerschaftswahl Bremen 2023, 14. Mai 2023Original-PDF, 78 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Sportanlagen sanieren, frei nutzbare Angebote ausbauen

Die Linke will Hallen und Bezirkssportanlagen mit einem Sanierungsprogramm instand setzen. Zugleich sollen mehr frei zugängliche Sportgeräte und Bewegungsflächen im öffentlichen Raum entstehen.

Viele Sport-Hallen und Sport-Plätze sind in schlechtem Zustand. Die Linke will sie reparieren. Es soll auch mehr Sport-Geräte im Freien geben. Die kann jeder kostenlos nutzen.

Im Mittelpunkt der Sportpolitik stehen Breitensport und Teilhabe, auch ohne Vereinsmitgliedschaft. Geplant sind mehr Fitnessgeräte, Calisthenics-Parks und Tischtennisplatten sowie besser nutzbare Flächen in Grünanlagen. Saniert werden sollen insbesondere Kunstrasenplätze; Schließzeiten in den Sommerferien sollen entfallen. Für Sportheime und Kabinen an Fußballplätzen verlangt das Programm eine Bedarfsanalyse.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Hierfür muss ein Sanierungsprogramm aufgelegt werden, um den Investitionsstau abzubauen.“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Vorgesehen sind zusätzliche öffentliche Investitionen in Sportstätten und kostenlose Angebote.

Sport für Menschen mit wenig Geld erleichtern

Die Linke will Vereinsbeiträge für Menschen mit niedrigem Einkommen übernehmen und ein Sportförderprogramm für Beziehende von Transferleistungen schaffen. Vereine sollen außerdem bei Integration, Inklusion und Vielfalt stärker unterstützt werden.

Sport im Verein kostet Geld. Manche Menschen können das nicht bezahlen. Die Linke will ihre Beiträge übernehmen. Kinder sollen für 1 Euro ins Schwimmbad gehen können.

Kinder und Jugendliche sollen im Freibad weiterhin nur 1 Euro Eintritt zahlen, künftig auch im Hallenbad; die beiden Programme „Kids in die Clubs“ sowie „Kids in die Bäder“ sollen gesichert werden. Das Land soll Vereine und Schulen gegen gestiegene Energiekosten absichern. Die Übungsleiterpauschale soll steigen, Ausbildungskosten für Übungsleiter und Schiedsrichter mit wenig Geld sollen übernommen werden. Queere Sportvereine sollen mehr Förderung erhalten. Mit den Verbänden will die Partei Konzepte zum Kinderschutz und gegen Gewalt im Fußball erarbeiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Deswegen wollen wir Zugangsmöglichkeiten zu Sportvereinen durch die Übernahme der Vereinsbeiträge erleichtern und möchten ein Sportförderprogramm für Transferleistungsbeziehende einrichten.“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Neue öffentliche Zuschüsse sollen Menschen mit wenig Einkommen den Zugang zum Sport finanzieren.

  • Gesellschafteher progressiv

    Vielfalt in Vereinen und Vorständen sowie queere Sportvereine sollen gezielt gefördert werden.

Sportflächen, Nachtleben und Wohnraum für Junge fördern

Die Linke will mehr Sport- und Bewegungsflächen für junge Menschen und bessere Bedingungen an Orten, an denen gefeiert wird. Junge Menschen sollen außerdem leichter bezahlbaren Wohnraum finden.

Die Linke will mehr Plätze für Ballsport, Skaten und BMX. Wo junge Leute feiern, soll es Toiletten und Hilfe-Teams geben. Junge Menschen sollen leichter eine günstige Wohnung finden.

Spielflächen für Ballsport soll es flächendeckend geben, in dicht bebauten Gebieten mehr als bisher. Organisationen wie der Sportgarten e. V. sollen höhere Zuwendungen bekommen, der Skatepark im P5 soll bleiben und die BMX-Anlage am Schlachthof erneuert werden. Auf Grünflächen wie Osterdeich und Werdersee sollen genügend Sanitäranlagen stehen, und Awareness-Teams sollen Übergriffe verhindern. Für den Wohnraum sind Unterstützungsstrukturen und gezielte Förderung vorgesehen; geprüft wird ein Fonds für die Ersteinrichtung der ersten Wohnung.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Wir wollen den Ausbau und Erhalt von Bewegungsflächen für Jugendliche und junge Erwachsene fördern.“
Seite 43 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche Mittel für Sportanlagen, Awareness-Teams und Wohnraumförderung bauen öffentliche Leistungen aus.

Teilhabe und Zusammenhalt für Ältere fördern

Die Linke will die Teilhabe älterer Menschen sichern: durch kurze, barrierefreie Wege, digitale Schulung bei weiterhin analogen Behördenzugängen und ein Seniorenmitwirkungsgesetz. Gegen Einsamkeit im Alter sollen wohnortnahe Angebote und generationsübergreifendes Wohnen helfen.

Die Linke will älteren Menschen das Leben leichter machen. Sie sollen den Umgang mit dem Internet lernen können. Ämter sollen auch per Telefon oder persönlich erreichbar bleiben. Treffpunkte im Stadtteil sollen gegen Einsamkeit helfen.

Wege zu Geschäften und Versorgung sollen kurz und barrierefrei sein, der Nahverkehr soll Lücken schließen. Schattige Plätze, Bänke und Trinkbrunnen sollen als Klimaanpassung entstehen. Bremen soll wie andere Länder ein Seniorenmitwirkungsgesetz bekommen; die Landesseniorenvertretung soll gestärkt werden. Mehrgenerationenhäuser, Kultur- und Sporttreffs sowie nachbarschaftliche Hilfen sollen gefördert und an Gesundheits- und Sorgezentren angebunden werden. Im Arbeitsleben fordert die Partei bessere Bedingungen, Wechselmöglichkeiten und Weiterbildung auch für Menschen über 50.

Originalzitat anzeigen (Seite 49)
„Aus diesem Grund wollen wir die digitale Kompetenz älterer Menschen praxisnah und vor Ort fördern, ohne analoge Zugänge zu Systemen und Institutionen einzuschränken.“
Seite 49 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Nachhaltigkeitsstrategie für das Land Bremen aufstellen

Die Linke will, dass Bremen eine eigene Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet und regelmäßig fortschreibt. Sie soll die Umsetzung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele im Land und Bremens Beitrag zur weltweiten Entwicklung behandeln.

Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele für eine bessere Welt. Die Linke will einen Plan, wie Bremen diese Ziele erreicht. Bremen soll den Plan immer wieder erneuern. Ein reiner Bericht mit Zahlen reicht der Partei nicht.

Die Strategie soll sich an der UN-Agenda 2030 orientieren und konkrete Maßnahmen benennen. Ein Indikatorenbericht ersetzt aus Sicht der Partei keine Strategie. Ausdrücklich einbezogen wird das Ziel 16 zu Frieden, Gerechtigkeit und starken Institutionen. Die Städtepartnerschaften Bremens würdigt das Programm als Grundlage für internationalen Austausch.

Originalzitat anzeigen (Seite 55)
„Wir wollen, dass auch das Land Bremen, wie die große Mehrheit der Bundesländer, eine Nachhaltigkeitsstrategie formuliert und fortschreibt“
Seite 55 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Verbraucherschutz und Beratung vor Ort ausbauen

Die Linke will den Verbraucherschutz mit mehr öffentlichem Geld stärken. Geplant sind mehr wohnortnahe Anlaufstellen und Beratung, eine besser finanzierte Verbraucherzentrale sowie werbefreie Kitas und Schulen.

Die Linke will Verbraucher besser schützen. Verbraucher sind Menschen, die etwas kaufen oder nutzen. Es soll mehr Beratung in den Stadtteilen geben. Die Verbraucher-Zentrale soll mehr Geld und Personal bekommen. In Kitas und Schulen soll es keine Werbung geben.

Die unabhängige Rechtsberatung im Quartier, bisher etwa in Gröpelingen und im Schweizer Viertel, soll weitere Standorte und mobile Angebote erhalten. Für Musterfeststellungsklagen sollen Mittel bereitstehen, die das Kostenrisiko abfedern. Die Förderung der Verbraucherzentrale soll mit den Preisen steigen, dazu kommt Personal für Themen wie Klimaschutz und Elektromobilität. Behördenbriefe sollen verständlich und mehrsprachig sein. Kinder und Jugendliche sollen mehr über Datenschutz, Konsum und Schuldenfallen lernen. Repair Cafés und Bauteilbörsen will die Partei weiter fördern.

Originalzitat anzeigen (Seite 68)
„Wir wollen eine gute Infrastruktur praktischer Bürger*innennähe, für Lebensqualität, Lebenshilfe, Transparenz und gestärkte Verbraucher*innenrechte.“
Seite 68 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliches Geld für Beratung und stärkere Regulierung zugunsten von Verbrauchern erweitern staatliche Leistungen schrittweise.

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