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Grüne zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Zukunft möglich machen! Bürgerschaftswahlprogramm 2023“

Bürgerschaftswahl Bremen 2023, 14. Mai 2023Original-PDF, 249 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Schwimmkurse ausbauen und Bäder sanieren

Die Grünen wollen, dass jedes Kind schwimmen lernt, und dafür die Kursangebote gemeinsam mit Vereinen, DLRG und Bremer Bädern erweitern. Aus Sicht des Programms kann frühes Schwimmenlernen Leben retten. Die Bäder sollen laufend saniert werden und kundenfreundlichere Öffnungszeiten bekommen.

Jedes Kind soll schwimmen lernen. Das kann Leben retten. Die Grünen wollen mehr Schwimm-Kurse anbieten. Dafür arbeiten sie mit Vereinen und Bädern zusammen. Die Schwimmbäder sollen erneuert werden und besser geöffnet sein.

Geprüft werden soll, ob die Wasserfläche in Kurs- und Lehrschwimmbecken reicht und ob in schlecht versorgten Gebieten bei neuen Schulen ein Lehrschwimmbecken mitgebaut werden kann. Nach dem Neubau des Horner Bades steht die Sanierung des Westbades an, die des Vegesacker Bades wurde vorangebracht. Die Bremer Bäder GmbH soll genug Geld für Erhalt und Weiterentwicklung bekommen. Das Programm hebt das Schulschwimmen in der Grundschule hervor und nennt das Bremerhavener Modell „Schulschwimmen intensiv“ sowie die Verlängerung des Schwimmunterrichts in Bremen von 30 auf 45 Minuten. Das Projekt „Kids in die Bäder“ soll fortgeführt und erweitert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 135)
„Wir wollen zusammen mit allen Anbietern von Schwimmkursen, insbesondere den Schwimmvereinen, der DLRG und den Bremer Bädern, die Angebote zum Schwimmenlernen weiter ausbauen und die Kooperation fördern.“
Seite 135 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche Mittel für Bäder und Schwimmkurse bauen kommunale Leistungen schrittweise aus.

Übungsleiterinnen und Übungsleiter stärker fördern

Die Grünen wollen die finanzielle Unterstützung für ausgebildete Übungsleiterinnen und Übungsleiter weiter anheben. Die Stadt Bremen soll die Kosten für die Lizenzausbildung weiterhin übernehmen. Im Bund will sich die Partei für einen höheren Steuerfreibetrag einsetzen.

Übungs-Leiter trainieren Menschen im Sport-Verein. Die Grünen wollen ihnen mehr Geld geben. Die Stadt Bremen soll weiter ihre Ausbildung bezahlen. Sie sollen auch weniger Steuern zahlen. Dafür wollen sich die Grünen im Bund einsetzen.

Die Übernahme der Ausbildungskosten für Lizenzen durch die Stadt Bremen soll bestehen bleiben und gegebenenfalls wachsen; eine Ausdehnung auf das ganze Land wird geprüft. Ebenfalls geprüft wird, ob die Übungsleiterausbildung in Berufsausbildungen wie pädagogische Berufe eingebaut werden kann. Auf Bundesebene soll der pauschale Steuerfreibetrag für diese Tätigkeit steigen.

Originalzitat anzeigen (Seite 136)
„Die finanzielle Unterstützung für ausgebildete Übungsleiter*innen haben wir in den vergangenen Jahren angehoben, dies wollen wir kontinuierlich steigern.“
Seite 136 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere öffentliche Zuschüsse und Kostenübernahmen für den Vereinssport erweitern die staatliche Förderung schrittweise.

Sportvereine und Sportstätten energetisch sanieren

Die Grünen wollen Sportvereine wegen gestiegener Energiekosten mit einem Förderprogramm für Investitionen und Energiesparen unterstützen. Sportstätten sollen auf Grundlage des Sportentwicklungsplans saniert und weiterentwickelt werden. Städtische Sportanlagen sollen möglichst Solaranlagen und Ladepunkte für E-Fahrzeuge erhalten.

Energie ist für Sport-Vereine teuer geworden. Die Grünen wollen den Vereinen mit Geld helfen. Damit sollen die Vereine Energie sparen können. Sport-Hallen und Sport-Plätze sollen erneuert werden. Städtische Sport-Anlagen sollen Solar-Anlagen bekommen.

Das Programm hält die bisherigen Energiekostenzuschüsse für gering. Die Partei will darauf hinwirken, dass Sanierungsprogramme von Bund und EU auch Sportvereinen und -verbänden offenstehen. Für die Sanierung und den Neubau von Sportstätten sollen nach und nach die nötigen Investitionsmittel bereitgestellt werden, wobei der Sportentwicklungsplan als Datengrundlage dient. Lösungen sollen gemeinsam mit Vereinen, Fachverbänden und Landessportbund gesucht werden. Der Spitzensport soll weiter unterstützt werden, unter anderem durch die Weiterentwicklung der „Eliteschule des Sports“ samt Internat und den Ausbau des Modells, das Trainer- und Lehrtätigkeit verbindet.

Originalzitat anzeigen (Seite 137)
„Wir werden sie in dieser schwierigen Situation nicht im Stich lassen und stützen sie durch ein Förderprogramm für nachhaltige Investitionen und Energieeinsparmaßnahmen.“
Seite 137 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neues Förderprogramm und zusätzliche Investitionsmittel für Sportstätten bedeuten mehr öffentliche Ausgaben im bestehenden Rahmen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Energetische Sanierung, Photovoltaik und Ladepunkte an Sportanlagen treiben den Klimaschutz schrittweise voran.

Sport im öffentlichen Raum und an Schulen fördern

Die Grünen wollen frei zugängliche Orte für Sport und Spiel in Parks und auf Plätzen erhalten und erweitern. Sie gelten dem Programm als leicht zugängliches Angebot vor allem für Kinder und Jugendliche. Außerdem sollen Schulen und Vereine enger zusammenarbeiten, damit Ganztagsschüler Vereinssport treiben können.

In Bremen gibt es viele öffentliche Plätze für Sport. Die Grünen wollen diese Plätze pflegen und neue bauen. Jeder kann sie kostenlos nutzen. Schulen und Sport-Vereine sollen mehr zusammen machen. So können mehr Kinder im Verein Sport treiben.

Parks und Freiflächen sollen unter anderem Basketball- und Beachvolleyballfelder, Tischtennisplatten, Slackline-Pfosten und Sitzgruppen bekommen. Bei der Flächenplanung sollen Trend- und Freestyle-Sportarten mitgedacht werden. Nach Ansicht des Programms soll Sport in Wohnortnähe möglich sein, auch wenn es dadurch manchmal lauter wird. Kooperationen von Ganztagsgrundschulen und Vereinen sollen den Wechsel nach Unterrichtsende erleichtern. Das Projekt „Kids in die Clubs“ soll weiterlaufen und wachsen.

Originalzitat anzeigen (Seite 138)
„Diese Infrastruktur für Bewegung, Training und Spaß werden wir pflegen und weiter ausbauen.“
Seite 138 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Ausbau kostenfreier öffentlicher Sportflächen erweitert öffentliche Angebote schrittweise.

Mehr öffentliche Räume für Begegnung schaffen

Die Grünen wollen in den Quartieren mehr frei zugängliche Flächen für Spiel, Sport und Begegnung schaffen und dafür mehr Geld bereitstellen. Kleingartengebiete sollen vor Umnutzung geschützt bleiben, und der öffentliche Raum soll besser ausgestattet werden.

Die Grünen wollen mehr Orte, an denen Menschen sich treffen können. Dazu gehören Spiel-Plätze, Grün-Flächen und Sport-Flächen. Diese Orte sollen für alle kostenlos sein. Es soll mehr Bänke, Toiletten und Trinkwasser-Spender geben. Kleingärten sollen bleiben.

Als Beispiele nennt das Programm Spielplätze, Grünoasen, Urban Gardening, offene Sportflächen, Skateparks und Fitnessanlagen sowie Sitzgelegenheiten mit Tischen. Orte wie der entstehende Rennbahnpark zwischen Vahr und Hemelingen sollen immer offen zugänglich und ohne Konsumzwang bleiben. Hinzu kommen seniorengerechte Sitzplätze, Barrierefreiheit und moderne öffentliche Toiletten mit Wickelmöglichkeit. Zusätzliche Trinkwasserspender sollen den Zugang zu sauberem Wasser sichern und bei Hitzewellen helfen.

Originalzitat anzeigen (Seite 156)
„Wir werden mehr Begegnungsflächen in den Quartieren schaffen, die attraktiv sind, um Menschen zusammenzubringen“
Seite 156 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Für kostenlos nutzbare öffentliche Flächen und Infrastruktur sollen zusätzliche öffentliche Mittel fließen.

Werbung im öffentlichen Raum gesetzlich begrenzen

Die Grünen wollen Werbung im öffentlichen Raum in Bremen per Gesetz einschränken. Das soll den örtlichen Einzelhandel und lokale Veranstalter sichtbarer machen sowie Reizüberflutung und Lichtverschmutzung verringern.

In der Stadt gibt es viel Werbung. Die Grünen wollen ein Gesetz, das Werbung begrenzt. Läden und Veranstalter aus Bremen sollen dadurch besser sichtbar sein. Es soll auch weniger grelles Licht durch Werbung geben.

Das Programm argumentiert, dass man Werbung im öffentlichen Raum nicht ausweichen könne und Videowerbetafeln diese Wirkung verstärkten. Bislang könnten vor allem finanzstarke Akteure auf diese Weise Aufmerksamkeit erzielen. Das geplante Werberegulierungsgesetz soll deshalb lokale Anbieter begünstigen und die Belastung durch Werbung senken.

Originalzitat anzeigen (Seite 157)
„Als Grüne wollen wir in Bremen den Einsatz von Werbemitteln im öffentlichen Raum mit einem Werberegulierungsgesetz einschränken.“
Seite 157 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neues Gesetz soll kommerzielle Außenwerbung beschränken und erweitert damit die Regulierung eines Wirtschaftsbereichs.

Förderprogramm „Stadtlabore“ auflegen

Die Grünen wollen ein Förderprogramm namens „Stadtlabore“ schaffen, mit dem neue Nutzungen in der Innenstadt ausprobiert und bei Erfolg dauerhaft eingerichtet werden. Es soll die bestehenden Konzept- und Pop-up-Stores ergänzen, die vor allem auf Konsum ausgerichtet sind.

Die Grünen wollen ein neues Förder-Programm für die Innenstadt. Es heißt „Stadtlabore“. Damit können Menschen neue Ideen für leere Räume ausprobieren. Gute Ideen sollen dauerhaft bleiben.

Als Beispiele nennt das Programm Spielhäuser für Kinder, Kulturzentren, Literatursalons und Musikclubs. Genutzt werden könnten leere Läden, Innenhöfe oder Dachterrassen. Grundlage der Innenstadtpolitik bleibt die mit Bürgerbeteiligung erarbeitete „Strategie Centrum Bremen 2030+“ zusammen mit dem Projektbüro Innenstadt.

Originalzitat anzeigen (Seite 159)
„sollte ergänzend ein Förderprogramm „Stadtlabore“ aufgelegt werden, um neue Nutzungen in der Innenstadt zu erproben und ggf. fest zu etablieren“
Seite 159 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neues öffentliches Förderprogramm für nicht kommerzielle Nutzungen erweitert die staatliche Rolle in der Innenstadtentwicklung schrittweise.

Aufenthaltsorte für alle Gruppen schaffen

Die Grünen wollen die Innenstadt stärker als Ort zum Aufenthalt nutzen und Angebote für Gruppen ausbauen, die bisher wenig berücksichtigt werden. Gemeint sind Kinder, junge und ältere Menschen, Neuzugezogene sowie Menschen, die sich Konsum nicht leisten können. Dafür sollen unterschiedliche Orte mit eigenem Profil entstehen.

Die Grünen wollen eine Innenstadt für alle Menschen. Kinder sollen dort sicher spielen können. Junge Leute sollen Orte zum Treffen haben. Auch Menschen mit wenig Geld sollen sich dort wohlfühlen.

Vorgesehen sind sichere Spielorte für Familien sowie Flächen für Sport und Bewegung. Junge Menschen sollen Plätze bekommen, an denen sie sich in größeren Gruppen treffen und laut sein können. Öffentliche Toiletten sollen auch abends zugänglich sein. Nachtleben soll auch im öffentlichen Raum möglich sein, nicht nur in Clubs und Lokalen.

Originalzitat anzeigen (Seite 161)
„Ein Schlüssel für die Zukunft ist daher die Stärkung von Angeboten für Gruppen, die bisher zu selten in dieser Diskussion auftauchen“
Seite 161 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Bahnhofsvorstadt als Quartier entwickeln

Die Grünen wollen die Bahnhofsvorstadt als eigenständiges Viertel aufwerten, dessen Bewohner mehr brauchen als Sauberkeit und Sicherheit. Bis Ende 2023 soll eine Auswertung ihrer Bedürfnisse vorliegen, aus der Empfehlungen für die langfristige Entwicklung entstehen.

Die Grünen wollen das Viertel am Bahnhof verbessern. Dort wohnen und arbeiten viele Menschen. Bis Ende 2023 soll klar sein, was die Bewohner brauchen. Daraus soll ein Plan für das Viertel entstehen.

Eine große Chance sieht das Programm im Sanierungsgrundstück Falkenstraße, dem früheren Bundeswehrhochhaus. Hinzu kommt ein geplantes integriertes Entwicklungskonzept für das Quartier. Das Programm betont, dass die Bahnhofsvorstadt trotz des Durchgangscharakters rund um den Hauptbahnhof ein Viertel mit vielen Beschäftigten ist.

Originalzitat anzeigen (Seite 164)
„Bis Ende des Jahres 2023 werden wir die Auswertung der Bedarfe der Bewohner*innen abschließen und daraus Empfehlungen für die längerfristige Entwicklung des Quartiers ableiten.“
Seite 164 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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