Innenstädte zur „Erlebniswelt“ mit Nutzungsmix umbauen
Die SPD will die Innenstädte von Bremen und Bremerhaven nicht mehr vorrangig als Einkaufszonen verstehen. Sie sollen ein Wirtschaftsstandort bleiben, aber mehr Raum für Wohnen, Kultur, Freizeit, Bildung und Begegnung bieten. Als Grund nennt das Programm den Onlinehandel, gegen den die Zentren nur mit Aufenthalts- und Erlebnisqualität bestehen könnten.
Die SPD will die Innenstädte verändern. Dort soll es nicht nur Läden geben. Menschen sollen dort auch wohnen, lernen und Kultur erleben. Die Fußgänger-Zonen sollen groß sein. Die SPD sagt: Viele Menschen kaufen heute im Internet ein. Deshalb braucht die Stadt neue Angebote.
Das Programm spricht von einem Wechsel weg von der „Konsumzone“ hin zu einer „Erlebniswelt Innenstadt“. Geplant sind große Fußgängerzonen, Erholungsflächen und eine Mischung aus Wohnen, Arbeit, Handwerk, Kultur und Bildung. Für Bremen soll eine Flaniermeile mit Rundläufen entstehen, in der die Obernstraße eine wichtige Rolle spielt. Kleinteiliger, regional verankerter Einzelhandel und kleine Manufakturen sollen erhalten bleiben. Kommune und City-Initiative sollen gemeinsam einen Jahresplan für Veranstaltungen aufstellen. Das Programm verweist auf die Senatsstrategie „Centrum Bremen 2030+“ und auf das Beteiligungsverfahren „Zukunftscamp Innenstadt Bremerhaven“.
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„Wir fordern Innenstädte, die in Zukunft mit weitläufigen und großzügigen Fußgängerzonen zum Flanieren, Verweilen und Erleben einladen.“Einordnung
Dieser Punkt berührt keine der Achsen.