Sorbengesetz reformieren und sorbische Sprache fördern
Die Stiftung für das sorbische Volk will die SPD gemeinsam mit den Sorben reformieren, ebenso das Sorbengesetz. Dabei sollen deren Rechte auf Mitsprache und Selbstbestimmung in den Blick genommen werden. Sorbische Sprache, Geschichte und Kultur sollen gefördert werden, auch schon in Kitas.
Die Sorben sind eine Minderheit in Sachsen. Die SPD will das Gesetz für die Sorben erneuern. Die Sorben sollen dabei mitreden. Mehr Kinder sollen in der Kita Sorbisch lernen.
Das Programm bezeichnet das sorbische Volk als Teil der sächsischen Identität. Gefördert werden sollen das Erlernen der Sprache und Wissen über sorbische Geschichte und Kultur. Das Witaj-Konzept, bei dem Kinder in Kitas und Tagespflege ganz in die sorbische Sprache eintauchen, soll gestärkt werden; die SPD strebt mehr Witaj-Kitas und -Gruppen an. Der Sprachstand kleiner Kinder soll erhoben und das Konzept enger mit dem Schulmodell 2plus verbunden werden. Zudem will die Partei über weitere Wege der Sprachvermittlung in Kitas beraten.
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„Gemeinsam mit dem sorbischen Volk reformieren wir das Sorbengesetz und die Stiftung für das sorbische Volk, auch mit Blick auf Selbstbestimmungs- und Mitspracherechte.“Einordnung
- Gesellschafteher progressiv
Die SPD will die Mitsprache- und Selbstbestimmungsrechte einer anerkannten Minderheit erweitern und deren Sprache stärker fördern, was die bestehende Minderheitenpolitik schrittweise ausbaut.