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SPD zur inneren Sicherheit

Aus dem Programm „SPD-Regierungsprogramm 2025–2030“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 45 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Innere Sicherheit

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+0,7), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 5 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Polizei, Feuerwehr und Staatsanwaltschaft stärken

Die SPD will gemeinsame Regeln in der Stadt konsequent durchsetzen und die organisierte Kriminalität bekämpfen. Dafür soll in Polizei und Feuerwehr investiert und die Staatsanwaltschaft gestärkt werden.

Die SPD will, dass Hamburg sicher bleibt. Sie will mehr Geld für Polizei und Feuerwehr ausgeben. Auch die Staatsanwaltschaft soll stärker werden. Die SPD will gegen organisierte Kriminalität vorgehen.

Nach dem Programm sollen Verstöße gegen vereinbarte Regeln klare Folgen haben. Öffentliche Räume sollen allen gehören und ein gutes Zusammenleben ermöglichen. Die Sicherheit soll vom Hafen bis in alle Quartiere reichen. Die SPD begründet dies damit, dass Respekt und Miteinander nur gelingen, wenn sich alle an gemeinsame Regeln halten.

Originalzitat anzeigen (Seite 6)
„Wir investieren dafür in Polizei und Feuerwehr und werden die Staatsanwaltschaft stärken.“
Seite 6 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Mehr Mittel für Polizei und Staatsanwaltschaft und konsequente Durchsetzung von Regeln bauen die Sicherheitsbehörden schrittweise aus.

Polizei um 500 Stellen verstärken

Die SPD will die Polizei in den kommenden fünf Jahren um 500 weitere Stellen aufstocken. Dazu kommen eine höhere Polizeizulage, Investitionen in IT und Gebäude sowie eine neue Polizeiakademie.

Die SPD will mehr Polizisten einstellen. In fünf Jahren sollen 500 Stellen dazukommen. Polizisten sollen eine höhere Zulage bekommen. Die Polizei soll moderne Technik und eine neue Akademie erhalten.

Die Polizeizulage soll 2025/2026 auf 180 Euro im Monat steigen. Das Investitionsprogramm für moderne IT und polizeiliche Infrastruktur läuft weiter; eine neue Einsatzzentrale in Alsterdorf soll die Erreichbarkeit verbessern. In den Stadtteilen soll die Polizei sichtbarer und ansprechbarer werden und sich stärker um alltägliche Regelverstöße und Ordnungswidrigkeiten kümmern. Dafür will die SPD auch die Zahl der Polizeiangestellten nach dem Konzept der „lokalen Präsenz“ erhöhen und die Partnerschaft mit Akteuren im Quartier ausbauen.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„Diese Einstellungsoffensive wollen wir fortsetzen und unsere Polizei in den nächsten fünf Jahren um weitere 500 Stellen verstärken.“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Mehr Polizeistellen und mehr Präsenz in den Stadtteilen bauen die Sicherheitsbehörden schrittweise aus.

Videoüberwachung und Waffenverbotszonen ausweiten

Die SPD setzt auf Videoüberwachung, mehr Waffenverbotszonen und stärkere Kontrollen, besonders bei Veranstaltungen. Menschen sollen sich im öffentlichen Raum und im Nahverkehr jederzeit sicher fühlen können.

Die SPD will mehr Kameras im öffentlichen Raum. An mehr Orten sollen Waffen verboten sein. Die Polizei soll dort mehr kontrollieren. Eine neue App soll den Notruf schneller machen.

Als Vorbild nennt das Programm das Maßnahmenpaket am Hauptbahnhof mit mehr Präsenz, Waffenverbot, Alkoholkonsumverbot und Videoüberwachung. Die gemeinsamen Streifen von Landespolizei, Bundespolizei, DB-Sicherheit und Hochbahnwache gelten als Erfolgsmodell. Eine neue Notruf-App soll bei einem Notruf automatisch den Standort übermitteln, damit die Polizei schneller vor Ort ist. Die Kontrollen sollen vor allem bei Veranstaltungen verstärkt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„Dafür setzen wir auf moderne Videoüberwachung und eine Ausweitung von Waffenverbotszonen bei gleichzeitiger Verstärkung der Kontrollen, vor allem bei Veranstaltungen.“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Mehr Videoüberwachung, zusätzliche Verbotszonen und mehr Kontrollen erweitern die Befugnisse und Präsenz der Sicherheitsbehörden.

Organisierte Kriminalität und Drogenschmuggel im Hafen bekämpfen

Die SPD will den Ermittlungsdruck auf die organisierte Kriminalität erhöhen und in Sicherheitstechnik im Hafen investieren. Geldwäsche soll stärker bekämpft, kriminell erlangtes Vermögen eingezogen und die Bildung von Clanstrukturen verhindert werden.

Über den Hafen kommen illegale Drogen nach Hamburg. Die SPD will stärker gegen die Banden dahinter ermitteln. Im Hafen soll es mehr Sicherheits-Technik geben. Geld aus Verbrechen soll der Staat einziehen.

Das Programm verweist auf die „Allianz sicherer Hafen Hamburg“ und das Hafensicherheitszentrum, in dem LKA, Wasserschutzpolizei, Zoll und Hafenbehörde zusammenarbeiten. Mit Rotterdam und Antwerpen will die SPD europaweite Standards für Hafensicherheit entwickeln. Zusammen mit dem Zoll soll mehr Technik zum Einsatz kommen, um illegale Einfuhren zu erkennen und sicherzustellen. Kriminelle Clanstrukturen sollen sich in Hamburg gar nicht erst festsetzen können.

Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„Wir werden Geldwäsche noch stärker bekämpfen und aus Kriminalität entstandene Vermögenswerte wirksam einziehen.“
Seite 32 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Höherer Ermittlungsdruck, mehr Sicherheitstechnik und Vermögenseinziehung stärken die Strafverfolgung schrittweise.

Feuerwehr und Katastrophenschutz stärken

Die SPD will die Feuerwehr um 300 weitere Kräfte verstärken, die Zulage erhöhen und neue Wachen bauen. Der Katastrophenschutz soll durch eine neue Abteilung und ein krisenfestes Kommunikationsnetz besser werden.

Die SPD will 300 Feuerwehrleute mehr einstellen. Die Feuerwehr soll neue Wachen bekommen. Feuerwehrleute sollen eine höhere Zulage erhalten. Auch der Schutz bei Katastrophen soll besser werden.

Die Feuerwehrzulage soll 2025/2026 in zwei Schritten auf 180 Euro monatlich steigen. In Finkenwerder und Schnelsen sind zwei neue Feuer- und Rettungswachen geplant, dazu eine neue Einsatzleitstelle in der Eiffestraße. Die Sanierung der Häuser der Freiwilligen Feuerwehr wird fortgesetzt. Ein digitales Lage- und Führungssystem und ein gehärtetes Katastrophenschutznetz mit Notstrom sollen die Kommunikation in Krisen sichern, auch in 86 Gebäuden der Freiwilligen Feuerwehr. In der Innenbehörde arbeitet eine neue Abteilung für Krisenbewältigung und Bevölkerungsschutz mit 15 zusätzlichen Beschäftigten.

Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„Diesen Personalaufbau setzen wir fort mit dem Ziel der Verstärkung um weitere 300 Feuerwehrleute.“
Seite 32 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Extremismus bekämpfen und Verfassungsschutz ausbauen

Die SPD will gegen Rechtsextremismus, Islamismus und andere extremistische Strömungen vorgehen und setzt auf Prävention und Deradikalisierung. Der Verfassungsschutz soll mehr Personal und Technik bekommen, auch gegen Spionage, Sabotage und Cyberangriffe.

Die SPD will die Demokratie vor Extremisten schützen. Das sind zum Beispiel Rechts-Extreme und Islamisten. Der Verfassungs-Schutz soll mehr Stellen bekommen. Er soll auch Angriffe im Internet abwehren. Kinder und Jugendliche sollen besser geschützt werden.

Das Programm nennt das Kompetenznetzwerk Rechtsextremismus, in dem Behörden und Institutionen zusammenarbeiten, sowie zwei Spezialeinheiten gegen Rechtsextremismus und Islamismus im Internet. Die behördenübergreifenden Netzwerke für Prävention und Deradikalisierung sollen gestärkt werden, vor allem zum Schutz junger Menschen. Gegen islamistische Strukturen will die SPD entschlossen vorgehen; sie verweist auf die Schließung des Islamischen Zentrums Hamburg. Die Blaue Moschee soll nach Ende der Gerichtsverfahren ein Ort für Religionsausübung und kulturelle Begegnung auf dem Boden der Verfassung werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 33)
„Deshalb wird das Landesamt für Verfassungsschutz von uns mit weiteren Stellen für die Bedrohungslage im Cyberspace ausgestattet.“
Seite 33 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Mehr Personal und Technik für den Verfassungsschutz erweitern die Kapazitäten der Sicherheitsbehörden schrittweise.

Resozialisierung stärken, Ersatzfreiheitsstrafen vermeiden

Die SPD will im Strafvollzug stärker auf Resozialisierung setzen und Ersatzfreiheitsstrafen durch Prävention und gemeinnützige Arbeit vermeiden. Der Maßregelvollzug für psychisch kranke Straftäter soll ausgebaut werden.

Die SPD will, dass Straftäter nach der Haft nicht wieder straffällig werden. Wer eine Geldstrafe nicht zahlen kann, soll eher gemeinnützig arbeiten als ins Gefängnis gehen. Sozialarbeiter sollen früh helfen. Für psychisch kranke Straftäter soll es mehr Plätze geben.

Die vorläufige Unterbringung psychisch kranker Straftäter in der Untersuchungshaftanstalt soll möglichst bald enden. Die Empfehlungen der Studie zum Resozialisierungsgesetz will die SPD umsetzen, etwa bei der Jugendanstalt Hamburg. Aufsuchende Sozialarbeit soll ausgebaut werden, um Straffälligkeit von vornherein zu verhindern. Unter dem Motto „Schwitzen statt Sitzen“ sollen mehr Angebote für gemeinnützige Arbeit entstehen. Resozialisierung gilt im Programm als bester Opferschutz.

Originalzitat anzeigen (Seite 33)
„Statt teurer Ersatzfreiheitsstrafen, die oft nur geringe Resozialisierungserfolge erzielen, setzen wir auf präventive Maßnahmen, auf Früherkennung mittels der sozialpsychiatrischen Dienste der Bezirke und auf eine effektive Wiedereingliederung.“
Seite 33 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Gemeinnützige Arbeit und Prävention sollen Haft wegen nicht gezahlter Geldstrafen schrittweise ersetzen.

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