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parteiprogramm

SPD zu Demokratie und Staat

Aus dem Programm „SPD-Regierungsprogramm 2025–2030“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 45 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Demokratie und Staat

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Bürgernahe Verwaltung mit kürzeren Wartezeiten schaffen

Die SPD will, dass städtische Leistungen schneller, einfacher und aus einer Hand erbracht werden. Dazu sollen Wartezeiten zentral gesteuert, die Bürger regelmäßig befragt und die Behörden auf Kernaufgaben ausgerichtet werden.

Die SPD will, dass Ämter schneller arbeiten. Menschen sollen nicht lange auf Termine warten. Die Stadt will die Wartezeiten ständig prüfen. Alle fünf Jahre fragt sie die Bürger nach ihrer Meinung. Ein Kunden-Zentrum in der Innenstadt soll dauerhaft bleiben.

Das zentrale Kundenzentrum in der Innenstadt soll dauerhaft bestehen und mehr Leistungen anbieten. Mindestens einmal in fünf Jahren ist eine umfassende, digital gestützte Bürgerbefragung vorgesehen, auch mit einer zufällig ausgewählten repräsentativen Gruppe. Ein Beirat bürgerfreundliche Verwaltung soll hinzukommen. Behörden sollen unwesentliche Aufgaben abgeben, und die Bezirksämter sollen weiterhin gut ausgestattet sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Deshalb werden wir ein zentrales, laufend überprüftes Management von Terminvergaben, Wartezeiten und Bearbeitungsständen einführen.“
Seite 16 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Öffentlichen Dienst mit Tarifgarantie und Zulagen stärken

Die SPD will Tarifabschlüsse weiterhin vollständig und zeitgleich auf die Beamtinnen und Beamten übertragen. Eine neue Zulage für bürgernahe Dienste in den Bezirken soll 2025 kommen, und die Steuerverwaltung soll möglichst viele Nachwuchskräfte ausbilden.

Die SPD will gute Bezahlung im öffentlichen Dienst. Beamte sollen dieselben Erhöhungen bekommen wie Angestellte. Wer in den Bezirken direkt für Bürger arbeitet, soll mehr Geld bekommen. Die Stadt will auch viele Steuer-Prüfer ausbilden.

Das Programm verweist auf bereits erhöhte Zulagen für Polizei, Feuerwehr und Vollzugsdienst. Die neue Zulage soll Hamburg als Arbeitgeber attraktiver machen. Die Ausbildungsplätze der Steuerverwaltung sollen voll genutzt werden, damit die Zahl der Steuerprüferinnen und -prüfer hoch bleibt oder steigt. Die Nachwuchsgewinnung gilt besonders bei Polizei, Feuerwehr und Justiz als wichtig.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Noch im Jahr 2025 wollen wir die Zulage für bürgernahe Dienste in den Bezirken auf den Weg bringen.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere Zulagen und die volle Übertragung von Tarifabschlüssen bedeuten mehr öffentliche Ausgaben für den Staatsdienst, dazu kommt eine starke Steuerprüfung.

Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen

Die SPD will mit einer Beschleunigungsoffensive Fristen, Abläufe und Anforderungen in Hamburg systematisch abbauen. Vorschriften sollen überprüft und Genehmigungen einfacher und digital werden, besonders beim Bauen.

Die SPD will, dass Genehmigungen schneller gehen. Dafür prüft die Stadt ihre Regeln und Gesetze. Unnötige Regeln sollen wegfallen. Anträge sollen digital möglich sein. Bürger können eigene Ideen einbringen.

Grundlage ist der 2023 mit dem Bund vereinbarte Beschleunigungspakt, über den die SPD hinausgehen will. Ein Normenscreening soll Gesetze und Vorgaben überprüfen, ein Praxis-Check die Folgen für Unternehmen und Bürger. Ein Bürgerpanel „Einfach.Leben“ soll Vorschläge sammeln. Beim Bauen verweist das Programm auf die neue Bauordnung mit Genehmigungsfreistellung für kleinere Wohnungsbauten, digitale Verfahren und die Besetzung offener Stellen in den Genehmigungsbehörden.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Dafür werden wir eine Beschleunigungsoffensive starten, mit der wir Fristen, Abläufe und Anforderungen in der Stadt grundlegend hinterfragen, um sie systematisch zu reduzieren.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Vorgaben und Verfahren sollen systematisch verringert werden, was weniger Regulierung für Unternehmen und Bürger bedeutet.

Jugendbeteiligung per Gesetz verankern

Die SPD will die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen mit einem Jugendmitwirkungsgesetz dauerhaft festschreiben. Zudem sollen Jugendverbände, offene Jugendarbeit und internationaler Austausch gefördert werden.

Kinder und Jugendliche sollen in der Politik mitreden. Die SPD will dafür ein eigenes Gesetz machen. Jugend-Treffs und Jugend-Verbände sollen sicher bleiben. Es soll kostenlose Orte wie Skateparks geben. Auch Austausch mit anderen Ländern wird gefördert.

Die Rahmenbedingungen für Jugendverbände sollen besser werden, die offene Kinder- und Jugendarbeit wird gesichert. Beteiligungsprojekte wie Jugendpanels erhalten Unterstützung. Internationale Austauschprojekte werden gefördert, besonders für Jugendliche aus Familien mit wenig Einkommen. In den Stadtteilen sollen kostenlose Freiräume wie Skateparks oder Kletterinseln entstehen, und Gebäude der Jugendhilfe werden weiter energetisch saniert.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„wollen mit einem Jugendmitwirkungsgesetz die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen auch strukturell verankern und stärken“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Ein neues Gesetz soll die Mitsprache junger Menschen strukturell erweitern.

Gerichte stärken und Justiz digitalisieren

Die SPD will Gerichte und Staatsanwaltschaft personell stärken, Verfahren verkürzen und die Justiz digitalisieren. Dazu kommen eine Reform der Juristenausbildung und eine gemeinsame Strafverfolgungsstrategie von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft.

Viele Menschen warten lange auf ein Urteil. Die SPD will die Gerichte stärken. Verfahren sollen schneller gehen. Die Justiz soll mehr digital arbeiten. Auch die Ausbildung von Juristen soll moderner werden.

Arbeitsabläufe sollen schlanker werden, und angepasste Zulassungsvoraussetzungen sollen mehr Bewerber bringen. Geschäftsstellen von Gerichten und Staatsanwaltschaft sollen gestärkt werden; eine verbesserte Abteilung soll Steuerbetrug und besonders schwere Kriminalität wirksamer verfolgen. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft sollen gemeinsam Schwerpunkte und Ziele festlegen und die Wirksamkeit der Strafverfolgung laufend prüfen. Projekte wie „Schule mit Recht“ und der „Tag des offenen Gerichts“ sollen wachsen. Die SPD will zudem prüfen, ob das Hamburger Wahlrecht transparent und verständlich genug ist, und es bei Bedarf ändern.

Originalzitat anzeigen (Seite 33)
„Wir werden die Gerichte stärken und so die Wartezeiten spürbar reduzieren.“
Seite 33 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Demokratie fördern und Diskriminierung abbauen

Die SPD setzt sich im Bund für ein Demokratiefördergesetz ein, das Initiativen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus dauerhaft finanziert. In Hamburg will sie Diskriminierung abbauen, vor allem in Verwaltung und Gesundheitswesen, und einen Demokratiekongress ausrichten.

Viele Gruppen setzen sich für Demokratie ein. Die SPD will, dass der Bund sie dauerhaft bezahlt. Dafür soll es ein Gesetz geben. In Hamburg will die SPD Benachteiligung abbauen. Das gilt besonders für Ämter und für das Gesundheits-Wesen.

Das Demokratiefördergesetz ist nach Darstellung des Programms im Bundestag am Widerstand der FDP gescheitert und soll nach der Bundestagswahl erneut beraten und beschlossen werden. Zur Mitte der Wahlperiode plant die SPD einen Hamburger Demokratiekongress. Beim Abbau interkultureller Hürden liegt der Schwerpunkt in den nächsten fünf Jahren auf der städtischen Verwaltung und dem Gesundheitswesen. Kultursensible Pflegeangebote sollen ausgeweitet werden, damit ältere Menschen mit Einwanderungsgeschichte besser teilhaben können.

Originalzitat anzeigen (Seite 35)
„Um endlich eine dauerhafte Finanzierung der zahlreichen Initiativen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus auf Bundesebene zu erreichen, setzen wir uns dort für ein Demokratiefördergesetz ein“
Seite 35 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Dauerhafte Förderung von Initiativen gegen Rechtsextremismus und der Abbau von Diskriminierung stärken Vielfalt und Gleichbehandlung.

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Alle Programme in Hamburg im Vergleich