Öffentliche Aufträge an Tarifverträge binden
Die SPD will eine Hamburger Regelung schaffen, nach der wichtige öffentliche Aufträge nur an Unternehmen mit Tarifvertrag gehen. Zudem sollen eine Kampagne für gute Arbeit starten und faire Regeln für Plattformarbeit entstehen.
Die Stadt vergibt Aufträge an Firmen. Die SPD will: Wichtige Aufträge bekommen nur Firmen mit Tarif-Vertrag. Ein Tarif-Vertrag regelt Lohn und Arbeitszeit. So sollen Beschäftigte fair bezahlt werden.
Die SPD begründet die eigene Landesregelung damit, dass ein Vergabegesetz im Bund nicht zustande kam. Der Index für gute Arbeit des DGB soll auch für Hamburg erhoben werden. Für Plattformökonomie und Crowdworking will sich die SPD in Hamburg und im Bund für einfache Regeln zu Arbeitsschutz und Bezahlung einsetzen. Das „Haus für Gesundheit und Arbeit“, das Menschen mit psychischen und chronischen Erkrankungen berät, soll dauerhaft bestehen und wachsen.
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„Deshalb schafft Hamburg nach dem Scheitern eines Vergabegesetzes auf Bundesebene eine eigene Regelung, die für die Vergabe wichtiger öffentlicher Aufträge Tarifverträge voraussetzt.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Eine Tarifbindung als Bedingung für öffentliche Aufträge legt Unternehmen neue Pflichten auf und stärkt die Regulierung des Arbeitsmarkts.