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parteiprogramm

SPD zu Gleichstellung und Vielfalt

Aus dem Programm „SPD-Regierungsprogramm 2025–2030“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 45 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Gleichstellung und Vielfalt

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 3 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Schutzwohnungen für Gewaltbetroffene ausbauen

Die SPD will weitere Schutzwohnungen für von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder einrichten und Schutzplätze nach Bedarf ausbauen. Für betroffene Männer soll ein eigenes Angebot mit Krisenwohnungen entstehen.

Manche Frauen erleben Gewalt zu Hause. Die SPD will für sie und ihre Kinder mehr Schutz-Wohnungen schaffen. Nach dem Frauenhaus sollen sie Hilfe bei der Wohnungssuche bekommen. Auch für Männer soll es Krisen-Wohnungen geben.

Hilfen bei der Wohnungsvermittlung und Qualifizierungsangebote für Frauen nach dem Aufenthalt im Frauenhaus sollen ausgebaut werden. Der Ausbau von Schutzplätzen für Frauen und INTA-Personen wird fortgeführt. Die SPD dringt darauf, dass der Bundestag das Gewalthilfegesetz verabschiedet, damit sich der Bund an den Kosten beteiligen kann. Für Männer, die Gewalt erleben, ist ein besonderes Schutzangebot mit Krisenwohnungen geplant.

Originalzitat anzeigen (Seite 35)
„Um sie noch besser zu unterstützen, werden wir zusätzlich zu unserem bestehenden Hilfesystem weitere Schutzwohnungen einrichten“
Seite 35 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Mehr Schutzplätze für Frauen und INTA-Personen und ein neues Angebot für Männer bauen den Gewaltschutz schrittweise aus.

Gleichstellung und Frauen in Führungspositionen fördern

Die SPD will die Gleichstellung der Geschlechter voranbringen, etwa durch höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen und mehr Frauen in Führungspositionen. Die Finanzierung sozialer Projekte über Zuwendungen soll reformiert werden.

Die SPD will, dass Frauen und Männer gleiche Chancen haben. Mehr Frauen sollen Chefinnen werden, vor allem in Firmen der Stadt. Mehr Frauen sollen arbeiten können. Soziale Projekte sollen sicherer bezahlt werden.

Schwerpunkte des gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms sind die Erwerbsbeteiligung von Frauen, eine geschlechtersensible Gesundheitspolitik und Frauen in Führung. Die Stadt soll als Arbeitgeberin Vorbild sein; auch in der privaten Wirtschaft und in Politik und Gesellschaft sollen Führungsetagen diverser werden. Soziale Projekte mit Rechtsanspruch oder mehr als fünf Jahren Laufzeit sollen eine geschlechtergerechte Vollfinanzierung erhalten. Antrags- und Genehmigungsverfahren für Zuwendungen sollen einfacher und zwischen den Bezirken einheitlicher werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 35)
„Den erfolgreich eingeschlagenen Weg, in städtischen Unternehmen Führungsgremien stärker weiblich zu besetzen, setzen wir fort.“
Seite 35 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Mehr Frauen in Führungsgremien und die Förderung vielfältiger Lebensmodelle treiben die Gleichstellung schrittweise voran.

Queere Menschen im Grundgesetz schützen

Die SPD will sich dafür einsetzen, dass Artikel 3 des Grundgesetzes um das Merkmal der sexuellen Identität ergänzt wird. In Hamburg sollen queere Treffpunkte erhalten und ausgebaut und Hasskriminalität konsequent verfolgt werden.

Das Grundgesetz verbietet Benachteiligung. Die SPD will, dass dort auch die sexuelle Identität steht. So sollen queere Menschen besser geschützt sein. Treffpunkte für queere Menschen sollen bleiben und mehr werden. Hass-Taten sollen verfolgt werden.

Die SPD will sich stärker den Problemen älterer LSBT*IQ-Personen, queerer Menschen mit Migrationsgeschichte und von Menschen mit Behinderungen widmen. Queere Kultur- und Begegnungsstätten gelten im Programm als wichtiger Schutzraum. Gegen Hasskriminalität setzt die SPD auf Vorbeugung, Strafverfolgung, die Sensibilisierung von Polizei und Justiz und auf Kampagnen. Die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt soll steigen.

Originalzitat anzeigen (Seite 35)
„Grundgesetzes um das Merkmal der sexuellen Identität einsetzen, um die Rechte von queeren Menschen auch kraft unserer Verfassung zu schützen.“
Seite 35 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Die Ergänzung des Diskriminierungsverbots um die sexuelle Identität erweitert den bestehenden Gleichstellungsschutz.

Was sagen die anderen Parteien zu Gleichstellung und Vielfalt?

Alle Programme in Hamburg im Vergleich