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parteiprogramm

SPD zu Finanzen und Steuern

Aus dem Programm „SPD-Regierungsprogramm 2025–2030“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 45 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Finanzen und Steuern

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Lebenshaltungskosten in Hamburg niedrig halten

Die SPD will, dass sich Menschen jeden Alters das Leben in Hamburg weiter leisten können. Dazu soll die Grunderwerbsteuer für junge Familien sinken, das Bauen billiger werden und ein Ticket für Seniorinnen und Senioren im Nahverkehr kommen.

Die SPD will, dass Hamburg bezahlbar bleibt. Junge Familien sollen beim Kauf einer Wohnung weniger Steuer zahlen. Bauen soll billiger werden. Ältere Menschen sollen ein eigenes Ticket für Bus und Bahn bekommen.

Das Programm verweist auf bereits bestehende Entlastungen wie die gebührenfreie Kita, die kostenlose Ganztagsschule, das kostenlose Schülerticket und das Wohnungsbauprogramm. Neu angekündigt werden eine niedrigere Grunderwerbsteuer für junge Familien, günstigeres Bauen durch weniger Vorschriften und ein Senioren-Ticket für Bus und Bahn. Hamburg soll nach dem Willen der SPD nicht wie andere Metropolen nur noch für wenige bezahlbar sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 6)
„indem wir die Grunderwerbsteuer für junge Familien senken, indem wir Bauen durch weniger Vorschriften preiswerter machen“
Seite 6 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet eine Steuersenkung und weniger Bauvorschriften mit einer neuen öffentlich getragenen Vergünstigung im Nahverkehr.

Bis 2030 rund 20 Milliarden Euro investieren

Die SPD will bis 2030 etwa 20 Milliarden Euro in die städtische Infrastruktur investieren und zugleich an soliden Finanzen festhalten. Die Spielräume der Schuldenbremse sollen dafür genutzt werden.

Die SPD will bis 2030 etwa 20 Milliarden Euro ausgeben. Das Geld ist für Straßen, Busse und Bahnen, Schulen und Spielplätze. Die Stadt soll trotzdem gut mit ihrem Geld umgehen. Die Regeln für Schulden sollen eingehalten werden.

Das Geld soll in Straßen, Nahverkehr, Schulen, Hochschulen, Kultureinrichtungen und Spielplätze fließen. Das doppische Haushaltswesen soll weiter modernisiert und die FinanzServiceAgentur für günstigere Kredite genutzt werden. Ab dem Haushaltsplan 2025 soll sichtbar werden, wie die Behörden zu den UN-Nachhaltigkeitszielen beitragen. Für die öffentlichen Unternehmen der Stadt ist ein Wirkungsmonitoring geplant.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Bis 2030 werden wir ca. 20 Milliarden Euro investieren – ein Spitzenplatz unter den Bundesländern.“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Hohe öffentliche Investitionen in Infrastruktur sollen fortgesetzt werden, verbunden mit dem Bekenntnis zu ausgeglichenen Haushalten.

Schuldenbremse für mehr Spielraum der Länder reformieren

Die SPD will sich im Bund für eine Reform der Schuldenbremse einsetzen, die auch den Ländern mehr Möglichkeiten eröffnet. Sie begründet das damit, dass Investitionen vor allem vor Ort stattfinden.

Die Schulden-Bremse begrenzt, wie viele Schulden der Staat machen darf. Die SPD will diese Regel ändern. Auch die Bundesländer sollen mehr Spielraum bekommen. Denn sie bauen und investieren vor Ort.

Die Schuldenbremse steht im Grundgesetz und in der Hamburger Verfassung. Die SPD betont, ihre bisherigen Spielräume verantwortungsvoll zu nutzen. Die Reform soll auf Bundesebene angestoßen werden und den Ländern mehr Investitionen erlauben.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Auf Bundesebene setzen wir uns für eine Reform der Schuldenbremse ein, die auch den Bundesländern mehr Möglichkeiten gibt“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine gelockerte Schuldenregel soll mehr kreditfinanzierte öffentliche Investitionen der Länder erlauben.

Einnahmen sichern, große Erbschaften wirksam besteuern

Die SPD will die Einnahmen der Stadt sichern und verlangt, dass Steuersenkungen des Bundes solide finanziert sind und auf die arbeitende Mitte zielen. Bei der Erbschaftsteuer sollen sehr große Erbschaften nicht mehr weitgehend steuerfrei bleiben können.

Die Stadt braucht Steuer-Geld für ihre Aufgaben. Die SPD will dieses Geld sichern. Wer sehr viel erbt, soll auch Steuern darauf zahlen. Steuer-Senkungen sollen vor allem normalen Arbeitnehmern helfen. Sehr gut Verdienende sollen keine Steuer-Geschenke bekommen.

Der Wirtschaft helfen nach Ansicht der SPD gezielte Investitionsanreize mehr als Entlastungen für wenige Spitzenverdienende. Die Erbschaftsteuer steht den Ländern zu. Verhindert werden soll, dass sich Erben großer Vermögen gegenüber dem Finanzamt als bedürftig darstellen und so kaum Steuer zahlen.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Bei der Erbschaftsteuer, deren Einnahmen den Ländern zustehen, müssen wir sicherstellen, dass sich reiche Großerb*innen nicht gegenüber der Steuerverwaltung arm rechnen“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Große Erbschaften sollen wirksamer besteuert und Entlastungen für Spitzenverdienende abgelehnt werden, was auf mehr Umverteilung zielt.

Grundsteuerreform aufkommensneutral halten

Die SPD sagt zu, dass die Stadt durch die neue Grundsteuer insgesamt nicht mehr einnimmt als zuvor. Fallen die Hebesätze zu hoch aus, sollen sie gesenkt werden.

Die Grundsteuer wurde neu geregelt. Die SPD verspricht: Die Stadt nimmt dadurch nicht mehr Geld ein als vorher. Das gilt für Wohnen und für Gewerbe. Ist die Steuer zu hoch, senkt die Stadt sie wieder.

Die Aufkommensneutralität soll dreifach gelten: für das Gesamtaufkommen, für den Bereich Wohnen und für das Gewerbe. Das Programm betont, dass die Grundsteuer seit 2011 nicht erhöht wurde und Wohnkosten dadurch nicht gestiegen seien. Der Hebesatz ist der Faktor, mit dem die Stadt die Höhe der Steuer festlegt.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Sollte sich herausstellen, dass die Hebesätze zu hoch sind, werden wir sie absenken, um Aufkommensneutralität wiederherzustellen.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Das Steueraufkommen soll auf dem bisherigen Niveau bleiben, also weder steigen noch sinken.

Grunderwerbsteuer für Familien beim Erstkauf senken

Die SPD will Familien beim ersten Kauf einer selbst bewohnten Immobilie mit einem ermäßigten Grunderwerbsteuersatz von 3,5 Prozent entlasten. Voraussetzung ist, dass der Bund den Ländern eine flexiblere Gestaltung dieser Steuer erlaubt.

Wer eine Wohnung oder ein Haus kauft, zahlt Grunderwerb-Steuer. Die SPD will diese Steuer für Familien senken. Das gilt beim ersten Kauf für das eigene Wohnen. Der Satz soll dann 3,5 Prozent sein. Dafür muss der Bund erst die Regeln ändern.

Ziel ist, Wohneigentum für junge Familien günstiger zu machen. Der niedrigere Satz soll auch für geförderte Wohnungen und für Bauen im Erbbaurecht gelten. Damit soll der soziale Wohnungsbau attraktiver werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„wird Hamburg bei Familien für den Ersterwerb einer selbst genutzten Wohnimmobilie einen ermäßigten Steuersatz von 3,5 Prozent vorsehen.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Eine Steuer soll für eine begrenzte Gruppe und bestimmte Bauformen gesenkt werden, was eine gezielte Abgabenentlastung ist.

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Alle Programme in Hamburg im Vergleich