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AfD zu Gleichstellung und Vielfalt

Aus dem Programm „Hamburg wieder normal. Wahlprogramm der AfD Hamburg für die Bürgerschaftswahl 2025“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 48 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Gleichstellung und Vielfalt

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Gesellschaftdeutlich konservativ (+2), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 3 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Vollverschleierung und Kopftuch im Staatsdienst verbieten

Die AfD will die islamische Vollverschleierung im gesamten öffentlichen Raum Hamburgs verbieten. Zusätzlich soll ein generelles Kopftuchverbot in öffentlichen Einrichtungen und im öffentlichen Dienst gelten. Begründet wird dies mit der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und dem, was das Programm als zunehmende Islamisierung sieht.

Die AfD will die Voll-Verschleierung verbieten. Das gilt für alle öffentlichen Orte. Auch Kopftücher sollen verboten werden. Das gilt in Behörden, Schulen, Unis und staatlichen Kliniken. Die AfD nennt Frankreich als Vorbild.

Frankreich und die Niederlande, die die Vollverschleierung untersagt haben, gelten im Programm als Vorbilder. Das Verbot soll so zugeschnitten werden, dass keine weiteren Freiheitseinschränkungen für die Bürger entstehen; nötige verfassungsrechtliche Grundlagen will die AfD gegebenenfalls schaffen. Das Kopftuchverbot soll nach französischem und früherem türkischem Vorbild für Behörden, Schulen, Universitäten, staatliche Krankenhäuser und staatlich mitfinanzierte Einrichtungen gelten.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„dass in Hamburg die islamische Vollverschleierung im öffentlichen Raum generell verboten wird“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftdeutlich konservativ

    Es sollen neue Verbote religiöser Kleidung eingeführt werden, die es in Hamburg heute nicht gibt.

Gender Mainstreaming und Quoten ablehnen

Die AfD lehnt Gender Mainstreaming sowie Instrumente wie Gender-Studies, Frauenquoten und geschlechtsneutrale Sprache ab. Familienpolitik soll sich am Bild von Vater, Mutter und Kindern orientieren; Ämter sollen allein nach Qualifikation und Leistung vergeben werden.

Die AfD sagt: Es gibt zwei Geschlechter. Sie ist gegen Gender-Politik. Sie ist auch gegen Frauen-Quoten und gegen Gender-Sprache. Familie heißt für sie: Vater, Mutter, Kinder. Jobs sollen nur nach Können vergeben werden.

Das Programm geht von zwei Geschlechtern aus und hält Gender Mainstreaming für unvereinbar mit Biologie und Entwicklungspsychologie. Abgelehnt werden Gender-Studies, Quotenregelungen etwa für Frauen, Aktionen wie der Equal Pay Day und geschlechtsneutrale Sprache. Der Familienbegriff des Grundgesetzes (Artikel 6 Absatz 1) soll nach dem Willen der AfD nicht auf weitere Formen des Zusammenlebens ausgedehnt werden. Sie bekennt sich zur Gleichberechtigung der Geschlechter und will Ämter diskriminierungsfrei nach Qualifikation und Leistung besetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 41)
„Die AfD Hamburg lehnt die derzeit praktizierte Form des „Gender Mainstreaming“ ab.“
Seite 41 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftdeutlich konservativ

    Bestehende Gleichstellungsinstrumente wie Quoten und Gender Mainstreaming sollen zurückgenommen werden, zugunsten eines klassischen Familien- und Geschlechterbildes.

Pubertätsblocker und Geschlechtsangleichung bei Minderjährigen verbieten

Die AfD will Geschlechtsumwandlungen und den Einsatz von Pubertätsblockern bei Kindern und Jugendlichen verbieten. Eine so schwerwiegende Entscheidung soll aus ihrer Sicht erst im Erwachsenenalter getroffen werden.

Manche Kinder wollen ihr Geschlecht ändern. Die AfD will das bei Kindern und Jugendlichen verbieten. Sie ist auch gegen Pubertäts-Blocker. Das sind Medikamente, die die Pubertät stoppen. Erst Erwachsene sollen so etwas entscheiden.

Das Programm geht davon aus, dass die Geschlechtschromosomen das Geschlecht bestimmen. Es kritisiert, dass Geschlechtsumwandlungen zunehmend verharmlost würden. Solche Eingriffe und Hormonbehandlungen mit Pubertätsblockern lehnt die AfD bei Minderjährigen ab und verlangt dafür die Reife des Erwachsenenalters.

Originalzitat anzeigen (Seite 41)
„Zudem lehnen wir den Einsatz von so genannten „Pubertätsblockern“ als Hormonbehandlung bei Kindern und Jugendlichen ab.“
Seite 41 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftdeutlich konservativ

    Ein Verbot heute möglicher Behandlungen für Minderjährige schränkt geschlechtliche Selbstbestimmung grundlegend ein.

Was sagen die anderen Parteien zu Gleichstellung und Vielfalt?

Alle Programme in Hamburg im Vergleich