Staatsverträge mit muslimischen Verbänden aussetzen
Die CDU will die Verträge der Stadt mit den muslimischen Verbänden aussetzen. Aus ihrer Sicht dürfen nur Partner Verträge haben, die die vereinbarten Werte aktiv vertreten und bei ihren Mitgliedern durchsetzen.
Hamburg hat Verträge mit muslimischen Verbänden. Die CDU will diese Verträge vorerst stoppen. Sie sagt: Die Verbände halten sich nicht genug an die gemeinsamen Werte. Wer Israels Recht auf Existenz nicht unterstützt, soll kein Partner der Stadt sein.
Das Programm begründet die Forderung mit zwei Verbänden. DITIB Nord werde nach Darstellung der CDU direkt von der türkischen Regierung gelenkt. Die Schura Hamburg habe sich bisher nicht glaubhaft vom Islamischen Zentrum Hamburg abgegrenzt, das dem Programm zufolge von der iranischen Führung gesteuert wurde. Außerdem macht die CDU das aktive Eintreten für das Existenzrecht Israels und dessen Recht auf Verteidigung gegen Terroristen zur Bedingung für jede Vertragspartnerschaft mit der Stadt.
Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Daher sind wir dafür, die Staatsverträge mit den muslimischen Verbänden auszusetzen.“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Die bestehende vertragliche Anerkennung muslimischer Verbände soll ausgesetzt werden, was die heutige religionspolitische Öffnung zurücknimmt.