Immobilienspekulation stärker besteuern
Die SPD will in Bremen die Grundsteuer C einführen, eine höhere Steuer auf unbebaute, baureife Grundstücke. Im Bundesrat will sie erreichen, dass Gewinne aus dem Verkauf nicht selbst genutzter Wohnimmobilien immer besteuert werden. Investoren großer Projekte sollen sich an Infrastrukturkosten beteiligen.
Manche Leute kaufen Grundstücke und lassen sie leer. Sie warten auf höhere Preise. Die SPD will dafür eine eigene Steuer einführen. Auch Gewinne beim Verkauf von vermieteten Wohnungen sollen immer besteuert werden. Große Investoren sollen für Straßen und Ähnliches mitzahlen.
Die Grundsteuer C soll kommen, sobald das Bundesrecht dies ab 2025 erlaubt. Bei größeren Entwicklungsprojekten sollen Planungsgewinne abgeschöpft werden, indem Investoren einen Teil der Infrastrukturkosten tragen. Auf Bundesebene will die SPD die sogenannte Spekulationsfrist streichen; bisher sind Verkaufsgewinne nach einer bestimmten Haltedauer steuerfrei. Das Programm begründet dies damit, dass steuerfreie Gewinne ohne eigene Leistung ungerecht seien und die Spekulation am Immobilienmarkt anheizten.
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„Wir bekämpfen die Spekulation mit Brachflächen, indem wir die Grundsteuer C (Besteuerung der Grundstücksspekulation) in Bremen einführen“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Eine neue Steuer auf Brachflächen und der Wegfall der Steuerfreiheit für Immobiliengewinne nach Ablauf der Haltefrist führen neue Abgaben auf Vermögenserträge ein.