Personallücken in Gerichten und Staatsanwaltschaft schließen
Die SPD will die Stellenpläne der Justiz künftig am bundesweiten Berechnungssystem PEBB§Y ausrichten und fehlendes Personal bei Staatsanwaltschaft und ordentlichen Gerichten rasch einstellen. Für den juristischen Nachwuchs sollen mehr Referendariatsplätze entstehen.
Die SPD will mehr Personal für Gerichte und Staats-Anwälte. Ein Rechen-System zeigt, wie viele Leute fehlen. Danach will die SPD die Stellen planen. Es soll mehr Ausbildungs-Plätze für junge Juristen geben. Die Staats-Anwaltschaft in Bremerhaven soll stärker werden.
Bei der Staatsanwaltschaft fehlt laut Programm vor allem Personal im mittleren Dienst, aber auch bei Staats- und Amtsanwälten sowie Rechtspflegern. Die Universität Bremen soll Jurastudierenden, die nur das staatliche Examen nicht schaffen, einen eigenen Abschluss verleihen dürfen. Der laufende Umstrukturierungsprozess der Staatsanwaltschaft soll mit der Personalvertretung abgeschlossen werden. Die Zweigstelle Bremerhaven soll eigenständiger über Ressourcen verfügen, auch für Ermittlungen im Hafen. Zudem soll Hasskriminalität deutlich stärker verfolgt werden.
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„Wir machen in Zukunft PEBB§Y zur Grundlage unserer Stellenpläne und schließen die bestehenden Personallücken schnell und konsequent.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Zusätzliche Stellen in der Justiz bedeuten höhere öffentliche Personalausgaben.
- Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst
Mehr Personal für Staatsanwaltschaft und Gerichte stärkt die Strafverfolgung innerhalb des bestehenden Systems.